Zinssatz Gesellschafterdarlehen 2016

Verzinsung des Gesellschafterdarlehens 2016

Zwei Arbeitgeberdarlehen der GmbH an ihren Gesellschafter-Geschäftsführer: . 19. Mai 2016 | Körperschaftsteuer Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten. Verleiht eine GmbH ihrem Partner ein Darlehen, muss der Partner aufpassen. Je unsicherer das Darlehen ist, desto höher muss der Zinssatz festgelegt werden.  

Aktionärsdarlehen an Asset-Management-Gesellschaften | Steuerbehörde

Verleiht ein Aktionär seiner wirtschaftlich aktiven oder gewerblichen Partnerschaft ein Kredit und bekommt dafür einen Zins, ist die steuerliche Situation klar. 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 STG bestimmt, dass die Zinserträge des Anteilseigners im Zuge der gleichmäßigen und getrennten Gewinnermittlung als besondere betriebliche Erträge und wirtschaftliche Erträge aus der Gesellschaftsbeteiligung zu verbuchen sind.

Das Zinsergebnis des Anteilseigners mindert daher nicht den steuerpflichtigen Gesamtertrag der Personenhandelsgesellschaft; nur im Zuge der Gewinnausschüttung werden die dem Darlehensgeber als Gewinnbeteiligung zugeführten Zn..... Dementsprechend werden die Ergebnisanteile der anderen Aktionäre reduziert und die Fremdkapitalzinsen im gesamten steuerpflichtigen Gewinn der Gesellschaft und ihrer Aktionäre aufgerechnet.

Verleiht ein Aktionär seiner Asset-Management-Gesellschaft dagegen ein Kredit, ist die Steuerbuchung des Kredits und der Zinsen noch nicht endgültig abgeklärt. Für die Vergütung, die ein Aktionär von der geschäftsführenden Gesellschaft erhält, ist eine Regelung wie 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EscortG im Einkommenssteuergesetz nicht enthalten.

Nach der Zuständigkeit des BFH (BFH vom 07.04.1987 - R 103/85/85, RS0740026) ist § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EGG auf Vermögensverwaltungsgesellschaften nicht anzuwenden. Hieraus ergibt sich, dass der Aktionär zunächst Zinserträge aus der Gewährung des Darlehens generiert, die ungeachtet der Ertragsart der vermögensverwaltenden Gesellschaft als Erträge aus dem Anlagevermögen zu verbuchen sind.

Der Gesellschaft entstehen entsprechende Zinskosten, die aus steuerlicher Sicht als erfolgsabhängige Aufwendungen abgezogen werden können. Andererseits ist strittig, ob die Zinserträge des Anteilseigners und die Zinsausgaben der Gesellschaft für steuerliche Zwecke in vollem Umfang zu verbuchen sind oder ob diese um den "eigenen Anteil" des Anteilseigners reduziert werden müssen. Das OFD NRW stimmt in seiner Kurzmitteilung vom 7. Januar 2016 (DB 2016 S. 80 = DB1189052) unter Hinweis auf 39 Abs. 2 Nr. 2 AO der Ansicht zu, dass nur der Teil der Zinserträge und der den anderen Gesellschaftern zustehenden Zinsen vom Aktionär oder der Gesellschaft anerkannt werden kann.

Eine vom Aktionär an seine geschäftsführende Gesellschaft gewährte Anleihe ist aufgrund von 39 Abs. 2 Nr. 2 AO insofern nach Steuerrecht nicht anzusetzen, als der Aktionär eine Beteiligung an der Gesellschaft hält. Nach § 1 S. 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gibt es im Lohnsteuergesetz keinen entsprechenden Standard für Asset-Management-Gesellschaften. Aus steuerlicher Sicht ist die Klarstellung dieser Problematik, die - soweit erkennbar - noch nicht von Finanzgerichten oder Obersten Gerichten entschieden wurde, sicherlich von Belang.

Wird davon ausgegangen, dass die gebrochene Gegenleistung für das Gesellschafterdarlehen nicht zutrifft, erhält der Aktionär Zinsen in vollem Umfang aus einem der Gesellschaf der Gesellschaf aus privatem Vermögen gewährten Anleihe. Sie sind nur mit der Abgeltungssteuer von 25 Prozent (zuzüglich des Solidaritätszuschlags und ggf. der Kirchensteuer) zu versteuern, es sei denn, der Aktionär ist ein nahe stehendes Unternehmen gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 1 EStG.

Erwirtschaftet die Gesellschaft beispielsweise Erträge aus der Vermietung und dem Leasing, würde der Zinsaufwand den zu versteuernden zu versteuernden zu versteuernden Gewinn zum regulären Ertragsteuersatz (bis zu 45 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlags und ggf. Kirchensteuer) vollständig reduzieren. Lässt sich das Ausleihungsgeschäft jedoch nicht in Hoehe des Anteils des Anteilseigners an der Gesellschaft bilanzieren, werden die Steuereffekte aus den Zinserträgen des Anteilseigners und den Zinsen der Gesellschaft in Hoehe des entsprechenden Betrags eliminiert und der aus Steuerruecklagen nicht erfassbare Zinsbestandteil, z.B. im Falle des Darlehensgebers, als Ertrag aus Miete und Leasing, der regelmäßig besteuert wird, umgegliedert.

Ob das BFH der Stellungnahme des OFD NRW folgt, lässt sich aus der Stellungnahme des Senates vom 18. Mai 2004 (IX R 83/00, DB 2004 S. 1705) ableiten, der die Steuerbehörden in der Sektion H 211. 6 des Statuts 2012 über die Mieteinnahmen einer Asset-Management-Gesellschaft anführt.

Ein Immobilienleasing durch eine (vermögensverwaltende) Gesellschaft an ihren Anteilseigner ist nicht anzusetzen, soweit das Eigentum dem Anteilseigner gemäß 39 Abs. 2 Nr. 2 WpHG in Hoehe seiner Anteilsquote an der Gesellschaft zugerechnet wird und somit "Eigennutzung" liegt. Diese vom BFH bewertete Zusammensetzung korrespondiert jedoch nur mit den Erträgen aus dem Anlagevermögen, bei denen die Asset-Management-Gesellschaft dem Aktionär ein Kredit einräumt.

Was sollte also das Vorgehen sein, wenn ein Teilnehmer einen Vermögenswert, auf den er allein Anspruch hat, wie z.B. ein Grundstück oder einen Geldbetrag, auf die Gemeinschaft der Miteigentümer überträgt, die die Vermögenswerte zur Verwendung in Form von Mieten oder als Leihgabe verwalten? Durch das Fehlen einer Sonderbestimmung wie 15 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 EscortG und auch der Text des 39 AO ist nicht relevant, spricht ein guter Grund dafür, dass bei diesen Aufstellungen die "Bruchrechnung" nicht angewendet werden soll und das Nutzungszusammenhang in seiner Gesamtheit für steuerliche Zwecke zu berücksichtigen ist.

Weil die streitige Frage noch nicht von einem Finanzgericht und dem obersten Gericht geklärt ist und da es gute Gründe für die vollständige Anerkennung des vorteilhaften Verhältnisses für Steuerzwecke gibt, glaube ich, dass die für den Steuerzahler vorteilhaftere Interpretation im konkreten Fall, dass die Gewährung eines Darlehens an seine Asset-Management-Gesellschaft durch den Gesellschafter für Steuerzwecke vollständig anerkannt werden soll, beibehalten werden kann.