Zinsen Immobiliendarlehen Aktuell

Zins Immobilien Darlehen Kurzfristig

Trotz Schwankungen liegen die Bedingungen für Immobilienkredite auf einem niedrigen Niveau . Zinssätze für Immobilienkredite wieder über 1,5 Prozentpunkten gestiegen Der Zinssatz für 10-jährige Immobilienkredite liegt seit einem Jahr über der 1,5-Prozent-Marke. Die meisten Baufinanzierungsexperten in Deutschland erwarten auf lange Sicht höhere Finanzaufwendungen. Laut einer Bewertung von Interhyp waren die Bedingungen für Immobilienkredite in Deutschland in der ersten Hälfte des Monats Juli um knapp 0,2 %-Punkte gestiegen und haben die 1,5 %-Schwelle vor einem Jahr überschritten.  

Die Zinsen in der vergangenen Woche des Monats Juli hatten in ihrer Höhe gar ein erneutes jährliches Hoch erreicht. Auch wenn die Bedingungen im Monat September bereits wieder leicht gesunken sind, geht die Mehrheit der im vorliegenden Interhyp Construction Interest Rate Trend Barometer befragten Branchenkenner davon aus, dass die Finanzaufwendungen auf lange Sicht steigen werden. Nachdem sich die Zinsen anfangs Augusts leicht entspannt haben, gehen die Probanden der vom privaten Hypothekenmakler durchgeführten Monatsbefragung in den kommenden Kalenderwochen von einer seitwärts gerichteten Entwicklung aus.

Längerfristig gehen alle beobachteten Branchenbeobachter von einem höheren Leitzinsniveau aus.

Versteuerung von Zinsen auf Familienkredite

Der BFH hat in drei Entscheidungen entschieden, dass der Quellensteuersatz auch für Zinsen auf Darlehen zwischen Verwandten gilt. Für die Parteien ist die Versteuerung zum Abgeltungssteuersatz von Vorteil, wenn der Kreditgeber einem gegenüber dem Abgeltungssteuersatz erhöhten Einkommensteuersatz von mehr als 25% ausgesetzt ist. Die Kreditgeberin besteuert die Kreditzinsen mit dem jeweils günstigeren Quellensteuersatz.

Wenn der Kreditnehmer darüber hinaus einem gegenüber dem Abgeltungssteuersatz erhöhten Einkommenssteuersatz unterworfen ist, kommt es zu einem Gesamtlastenvorteil, wie es der BVG ausführt. Der Gesamtlastenvorteil resultiert aus der Differenz zwischen dem Normalsteuersatz und dem endgültigen Quellensteuersatz. Mit den Entscheidungen VIII R 9/13 und VIII R 44/13 vom 29.04.2012 (veröffentlicht am 20.08.2014) hatten die Erziehungsberechtigten ihren Kinder oder Enkelkindern sowie ihren Ehepartnern zinsgünstige Kredite eingeräumt.

Bei den Ausleihungen handelte es sich um den Erwerb von an Dritte vermieteten Immobilien, die nicht besichert waren. Darüber hinaus gäbe es kein "Näheverhältnis" zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer im Sinne des EStG, das eine Versteuerung mit dem jeweiligen Hebesatz rechtfertigen würde. Das gleichzeitig veröffentlichte Urteil VIII R 35/13 des BFH betraf die Verschiebung der Kaufpreisklage aus dem Verkauf einer KG-Beteiligung an den Geschwistern der klagenden Partei.

Das BFH urteilte, dass der endgültige Quellensteuersatz maßgebend sei. Die Entscheidung des BFH vom 14. Mai 2014, VIII R31/11 betraf die Gewährung eines Darlehens an eine Familiengesellschaft. Das BFH hat entschieden, dass der endgültige Quellensteuersatz nicht allein deshalb ausgeschlosssen werden kann, weil der Kreditgeber der Kapitalgewinne Mitglied eines Gesellschafters war, der mehr als 10 Prozent an der Gesellschaft hält.