Zinsen Gewerbeimmobilien Finanzierung

Zins Gewerbeimmobilienfinanzierung

Berechneter Zinssatz nach Kreditzinsbindung Die Zinssätze für die Finanzierung einer Immobilie waren selten so günstig wie heute . Die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen befinden sich derzeit auf einem rekordverdächtig niedrigen Niveau. Die Schnittstelle zwischen Immobilienfinanzierung und Basel II ist jedoch noch nicht vorhanden. Leben am Wasser: Dies ist sehr beliebt und kann derzeit kostengünstig finanziert werden. Wenn Sie Immobilien kaufen wollen, müssen Sie sich mit allen Aspekten der Immobilienfinanzierung und -besteuerung befassen.  

Wirtschaftswissenschaften für die Immobilienwirtschaft: Studientexte Immobilien ..... - Güterterrasse Günter Vornholz

Für das Hochschulstudium werden in dem Fachbuch die wichtigsten wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen für die Immobilienbranche untersucht. Seine berufliche Erfahrung als Head of Real Estate Research der Deutsche Postbank bringt der Schriftsteller in das Buch ein. Um sicherzustellen, dass dieses Lehrwerk auch als Lern- und Arbeitshandbuch genutzt werden kann, werden Fachbegriffe festgelegt und die Lerninhalte durch Übungsaufgaben und Fallbeispiele erweitert.

Die Verzinsung - die Finanzierungskosten der Immobilie

Wer sich etwas borgt, zahlt üblicherweise Zinsen. Die Verzinsung ist daher der prozentuale Anteil des Preises, der für das Fremdkapital zu zahlen ist. Die Zinsen ermöglichen den Vergleich von (alternativen) Finanzierungsmodellen. Als Nominalzinssatz gilt der für das Darlehen festgelegte oder gezahlte Zins. Der Kreditzins wird damit auf Basis des Basiszinssatzes und des festen Tilgungssatzes errechnet.

Die normalen Zinssätze der Kreditinstitute basieren auf dem Zins der EZB. Hinweis: Die Kreditnebenkosten sind im nominalen Zins noch nicht berücksichtigt; dieser Zins ist als Vergleichsgrundlage nur bedingt verwendbar. Die effektive Verzinsung besteht aus dem nominalen Zins und allen Fremdkapitalkosten (Nebenkosten wie z.B. Bearbeitungsgebühren). Der Effektivzinssatz stellt damit die tatsächlich angefallenen Darlehenskosten dar und ist daher besser als Grundlage für den Vergleich von Darlehensangeboten zu verwenden.

Verhindern Sie die Zinsenwende!

Der Autor: Anstieg der Erdölpreise, eine Änderung der Zinsenpolitik der FED und eine zunehmende Teuerung in Deutschland und Europa: Einige Anzeichen deuten bereits darauf hin, dass die Niedrigzinsphase auf mittlere Sicht auslaufen wird. Zum ersten Mal seit Jahren weist die Zinstendenz wieder nach oben - wenn auch vorsichtig. So hat die US-Notenbank (FED) ihren Leitzinssatz im vergangenen Jahr um 0,25 Prozentpunkte erhöht.

Die Geschwindigkeit des Zinsanstiegs wird auch von der Konjunkturpolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump abhängen, die noch keine Umrisse aufweist. Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen der USA ist seit der Trump-Wahl von rund 1,8 auf über 2,5 zulegen. Sollte der amerikanische Präsident sein angekündigtes Konjunkturpaket mit umfangreichen Infrastrukturinvestitionen umsetzen, wird dies höchstwahrscheinlich den Auftakt zu einer Zeit der steigenden Zinsen in den USA bilden.

Investoren und Kreditnehmer müssen daher auf mittlere Sicht mit steigenden Zinssätzen gerechnet werden. Der Renditegrad zehnjähriger Bundesanleihen sollte in Amerika bis zum Ende des Jahres durchschnittlich 2,68% betragen, so Bankanalysten in einer Studie der FAZ. Bei vielen sind sie gar zu drei vorzufinden. Sie liegt derzeit bei rund 2,5 Jahren.

Für Deutschland wird sich die Verzinsung zehnjähriger Staatsanleihen im gleichen Zeitabschnitt von 0,18 bis 0,66 Prozentpunkten mehr als verdreifachen, prognostizieren die untersuchten Kreditinstitute. Damit wäre der Zuwachs in Deutschland verhältnismäßig noch kräftiger als in Amerika, wenn auch von einem niedrigeren aus. Für den Bund erwarten die Unternehmen aus dem Bereich Versicherung und Soziales zum Jahreswechsel gar eine Verzinsung von einem Jahr.

Dies hat unter anderem zur Konsequenz, dass der US-Dollar gegenüber dem EUR bereits signifikant aufgewertet hat. Die Euroschwäche könnte ihrerseits zu positiven Wachstums-Überraschungen und steigender Teuerung in Europa führen. Der Grund dafür ist, dass die Kurse in der Euroregion mit einer Rate ansteigen, die seit drei Jahren nicht mehr zu beobachten war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Konsumentenpreise in der Euroregion im Jänner um 1,8 Prozentpunkte - das letzte Mal war die Teuerung im Frühling 2013 so hoch, in Deutschland stiegen sie im Jänner gar um 1,9 Prozentpunkte.

Insgesamt belasten diese Effekte die Zinssätze im Euro-Währungsgebiet. Die sich abzeichnenden Zinserhöhungen wirken sich auch auf die Stimmungslage der Baufinanzierer aus. Im Allgemeinen sind sich die Marktakteure einig, dass die Langfristzinsen ansteigen werden. Die Befragungsteilnehmer des vierteljährlichen Barometers bewerten die Situation am Finanzmarkt im ersten Vierteljahr 2017 wesentlich negativer als in den Vorquartalen.

Darüber hinaus erwartet die Mehrheit der für das DIFI untersuchten Sachverständigen, dass die Zinsbänder für Ende 2017 und 2018 signifikant über dem aktuellen Niveau bleiben werden. Auch die aufgrund von Anlagenmangel gestiegenen Einkaufspreise konnten durch niedrigere Finanzaufwendungen auszugleichen sein. Dagegen könnte ein Zinsanstieg die Immobiliennachfrage etwas nachlassen.

Wenn die Zinsen nach einer längeren Zeit niedriger Zinsen wieder ansteigen, werden Angebot und Preis in absehbarer Zeit wieder zulegen. Begründung: Anleger, die einen weiteren Rückgang der Zinsen erwartet und ihre Einkäufe verschoben haben, werden bei steigenden Zinsen schnell reagieren. Du investierst, bevor die Zinsen ansteigen. Angesichts des Zinsänderungsrisikos und der damit verbundenen Verschlechterung der Bedingungen für Folgefinanzierungen wurde im vergangenen Monat ein Darlehensvertrag zur Neufinanzierung des Gewerbeportfolios in einer Größenordnung von 960 Mio. EUR geschlossen.

Das neue Finanzierungskonzept teilt sich auf fünf Kreditinstitute auf, die unter dem Konsortialmanagement der Deutsche Bank AG zusammengefasst sind. Dieser neue Kreditvertrag gewährleistet im Zuge der Unternehmensplanung aufgrund der Dauer der Finanzierung ein hohes Maß an Planbarkeit in den nächten Jahren. Aufgrund der Refinanzierungsmaßnahme wird auch der Zins für Bankkredite im Handelsportfolio im Vergleich zu den bisherigen Finanzierungsmodalitäten ab 2017 um 170 Basispunkte auf rund 1,7 Prozentpunkte sinken.

Die frühzeitige Umfinanzierung wird somit zu einer Einsparung von bis zu 20 Mio. EUR an Jahreszinsaufwendungen führen. Darüber hinaus steht dem Konzern aufgrund der von drei auf rund ein Prozentpunkt gesenkten Rückzahlung weitere 20 Mio. EUR pro Jahr zur Verfüg. Die DIC erwartet, dass sich der Cashflow ab dem Jahr 2017 um bis zu rund 40 Mio. EUR pro Jahr erhöhen wird.

Diese Finanzgeschäfte werden die künftige Rentabilität und die Cashflows des Gewerbeimmobilienportfolios signifikant stärken. Der FFO wird neben einem signifikant besseren Resultat auch um beachtliche 25 Prozentpunkte steigen. In den vergangenen Jahren haben durchaus auch die Immobilienwirtschaft und die Immobiliengesellschaften vom Niedrigzinsumfeld profitiert: Die sinkenden Zinsaufwendungen führten zu steigenden FFOs, während die niedrigen Finanzaufwendungen die höheren Kaufpreise ausglichen.

Dabei ist davon auszugehen, dass sich diese gute Ausgangsposition auf mittlere Sicht verändern wird - daher sollten sich Unternehmer rechtzeitig darauf einzustellen.