Zinsen Bank

Zinsbank

Nicht bei jedem Investmentinterview will ich zur Bank gehen . Für die Gutschrift der Zinsen setzt jede Bank unterschiedliche Termine fest. Mit rekordtiefen Renditen ist die Suche nach attraktiven Zinsen für die Sparer derzeit schwierig. Laut WGZ Bank bietet Tunesien eine interessante Alternative. Mit sinkenden Zinsen werden höher verzinsliche Anleihen attraktiver und die Preise steigen.  

Interesse

Die Zinsen ändern sich aufgrund der konjunkturellen Entwicklungen ständig. Aus diesen Änderungen resultieren auch die Anleihezinsen. Mit sinkenden Zinsen werden hochverzinsliche Schuldverschreibungen interessanter und die Preise höher. Mit steigendem Zinssatz will der Kunde auch eine laufende Anhebung. Für eine Niedrigzinsanleihe zahlt er weniger (unter 100%) und erzielt so einen marktgerechten Zinssatz.

Der Kurs fällt.

Mit einem zweiten Spatenstich macht die englische Zentralbank aus ihren niedrigen Zinsen einen zweiten Teil.

Zum zweiten Mal in zehn Jahren hat die Bank of England die Leitzinsen angehoben. Obwohl die Konjunktur im Vergleich zu 2017 geschwächt ist und die Unsicherheit von Brexit weiterhin besteht, geht sie von einem Inflationsrisiko aus. Die Bank of England (BoE) hat nach einer unwillkürlichen Unterbrechung ihren langen Weg zu einer Normierung der Währungspolitik weiterverfolgt. Erwartungsgemäß hat die englische Zentralbank ihren Leitzinssatz am Dienstag um 0,25 %-Punkte auf 0,75 % angehoben - die Entscheidung war jedoch erstaunlich einmütig.

Der Anstieg des so genannten Leitzinses war bereits für den Monat April prognostiziert worden, aber ein plötzlicher Konjunkturrückgang stoppte die Berechnungen der Zentralbanker im Frühling. Dies ist erst die zweite Leitzinserhöhung in Großbritannien seit 2007, und es ist etwa so lange her, seit alle neun Mitgliedstaaten des Ausschusses für Geldpolitik gemeinsam für eine Leitzinserhöhung gestimmt haben.

Mit 2,4% liegt die Inflation im Monat Juli immer noch über dem Ziel von 2% im Vergleich zum Vormonat. Zugleich wies Carney darauf hin, dass in diesem Jahr keine weiteren Leitzinserhöhungen zu befürchten seien. Die Zentralbank hatte die Zinsen während der weltweiten Finanzmarktkrise ab 2008 auf den Tiefpunkt gebracht; im Anschluss an die Breit-Abstimmung erfolgte im Monat April 2016 ein weiterer leichter Rückgang auf 0,25%.

Lediglich im Nov. 2017 erhöhte die Weltbank den Leitzinssatz für Tagesgeldforderungen an Geschäftsbanken auf das bis Dienstag gültige 0,5%-Niveau. Für das Jahr 2018 rechnet die Zentralbank nach einem Wachstum von 1,7% im Vorjahr mit einem realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Großbritannien von 1,4% - und zwar auf dem gleichen Stand wie in der Mai-Prognose. Gleichwohl gibt es Fachleute, die die Leitzinserhöhung für ungerechtfertigt frühzeitig und damit für riskant erachten.

Tatsächlich rechnete die Zentralbank im Juli mit einer Inflation von 2,5% statt 2,4%. Die IoD wirft der Zentralbank vor, das Anlegervertrauen von Verbrauchern und Unternehmen durch Zinserhöhungen zu gefährden. Der Datenstand ist nach wie vor zu ungewiss und die Börse hätte bis Anfang Dezember auf die Entscheidung abwarten sollen, wann die Brexitergebnisse eines bevorstehenden EU-Gipfels im kommenden Monat Oktobers bekannt sein werden.