Zinsen Aktuell

Zinsstrom

Die Banken mit Kontokorrentzinsen finden Sie auf dieser Seite oben . Die aktuellen Zinssätze für die Förderprogramme und Kredite zur Wohnraumförderung und im kommunalen Bereich im Überblick. Die aktuellen Zinssätze für die Förderprogramme und Kredite zur Wohnraumförderung und im kommunalen Bereich im Überblick. Die Banken mit Kontokorrentzinsen finden Sie auf dieser Seite oben.  

Aktuelle Entscheidungsfindung

Gegenüber dem Vorjahr lagen die Baukosten im Monat April 2018 um 4,6% höher. Detailliertere Angaben des Bundesamtes für Statistik: Die Rohbaupreise für Wohngebäude haben sich zwischen Aug. 2017 und Aug. 2018 um 5,8 Prozent erhöht. Bei den Rohbauleistungen sind die Betonpreise um 6,5 Prozent, bei Mauerwerk um 5,4 Prozent und bei Bedachungen und Abdichtungen um 4,0 Prozent angestiegen.

Der Erdbau war im Vergleich zum Stand vom Monat 2017 um 7,0% höher, während die Fertigstellungspreise im Monat April 2018 um 3,9% gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen. Der Umsatz der Bauwirtschaft stieg im Monat Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,9%. Natürlich leisten dazu die oben erwähnten Baukosten einen Beitrag, aber auch die gestiegene Bauleistung!

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Mitarbeiterzahl um 2,4 % an. Mehr dazu: Der Umsatz im Hoch- und Ingenieurbau lag im Juni 2018 um 5,7 Prozent über dem Wert vom Juni 2017 und im Ingenieurbau um 16,9 Prozent über dem Wert vom Juni 2017. Unter den umsatzstärksten Branchen der Gesamtwirtschaft entwickelte sich der Umsatz im Strassen- und Gleisbau mit +21,0 Prozent und im Rohrleitungsbau im Tief-, Brunnen- und Abwasseranlagenbau mit +19,7 Prozent am deutlichsten.

Das geringste Umsatzwachstum verzeichnete der Bereich "Sonstiger nicht anderswo genannter Spezialbau" (z.B. Gerüstbau) mit +5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und der Bereich Bauwesen mit einem Umsatzplus von 6,6 Prozent gegenüber den ersten sieben Vorjahresmonaten. Im selben Zeitabschnitt ist die Mitarbeiterzahl um 2,5 Prozent gestiegen.

Dies geschieht derzeit auf dem Zinssatzmarkt!

Im Moment eine wesentliche Frage: Was geschieht am Zinsenmarkt? Was sind die Folgen für uns als Investoren? Es handelt sich um zwei verschiedene Märkte, die im Moment kaum unterschiedlicher sein können. Der Kapitalmarkt, sowohl der Aktien- als auch der Rentenmarkt, war im Monat April sehr zögerlich. US-Bonds stiegen auf eine Gesamtrendite von 3,1 Prozentpunkten und erreichten damit ein Siebenjahreshoch.

Auch der US-Dollar legte entsprechend den US-Zinsen zu. Es wurde ein Preis von 1,154 USD pro EUR erreicht. Die gleichzeitigen Zins- und Währungserhöhungen führten zu einer Beeinträchtigung von Aktienkursen und Renten in den Emissoren. Die dort investierten Investoren haben sich in die mittlerweile gut laufenden US-Bonds zurückgezogen. Der Markt hat sich jedoch mit 2,9 Prozentpunkten eingependelt.

Durch die gegenüber Europa verbesserte wirtschaftliche Entwicklung in den USA und den steigenden Zinsvorsprung im USD könnte es zu weiteren Kurssteigerungen kommen. Herr Trump und seine Sanktionszölle und sein Weggang vom G7-Gipfel in Kanada auf der einen und sein angeblicher Verhandlungserfolg mit dem nordkoreanischen Thronfolger auf der anderen Straßenseite.... Das Ergebnis: Die Handelsstreitigkeiten mit China und Europa erhielten eine neue Ausprägung.

Der Grund dafür ist, dass diese Größen einerseits von den Steuerentlastungen in den USA profitiert und andererseits kaum von den ihnen aufgebürdeten Abgaben beeinträchtigt werden. Also, was geschieht in Europa dabei? Vor allem die Anteile der Automobilindustrie haben an Boden eingebüßt - natürlich, weil sie besonders von den US-Strafzöllen beeinflusst wurden. So hat die US-Notenbank den Leitzinssatz wieder erhöht - zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Sie hat mit bis zu zwei Prozentpunkten den Höchststand der vergangenen zehn Jahre erreicht. Dies kann durch die auf 2,8 Prozentpunkte gestiegene Teuerungsrate in den USA bedingt sein. Schließlich ist der Realzinssatz immer noch im negativen Bereich, wenn die Teuerung mit dem Leitzinssatz verrechnet wird. Erwartungsgemäß ist in Europa nichts geschehen.

Die Hauptrefinanzierungsrate bleibt bei 0,0 Prozentpunkten, die Einlagenrate für Kreditinstitute bei wütenden -0,4-Prozentpunkten. Darüber hinaus erwirbt die EZB nach wie vor Schuldverschreibungen. "eDie EZB wird ihren Leitzinssatz bis zum Sommerende 2019 beibehalten. Vor allem, da das Kapital aus fällig werdenden Schuldverschreibungen bis auf weiteres für Neukäufe ausgenutzt wird. In den USA setzt sich die Stabilisierung der Zinsen fort, in Europa steht sie jedoch erst am Anfang.

Für Investoren aus dem Euroraum ist eine schnelle Rückführung zu realen Positivzinsen nicht vorhersehbar.