Umlaufvermögen

kurzfristige Vermögenswerte

Nach HGB werden die kurzfristigen Vermögenswerte maximal zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet . Kurzfristige Vermögenswerte Begriffsbestimmung Das Umlaufvermögen beinhaltet nach dem Klassifizierungsschema des 266 II HGB folgende vier Positionen: Gemäß 253 IV HGB trifft Folgendes zu. Bei nicht dauerhafter Beeinträchtigung darf jedoch keine Abschreibung in der steuerlichen Bilanz nach 6 I Nr. 2 STG vorgenommen werden. Der Zuschreibungsbedarf betrifft auch die steuerliche Bilanzierung.  

In Einzelfällen lassen die Vorschriften von IAS und US-GAAP Bewertungen zu, die über den Anschaffungs- oder Herstellkosten liegen, z.B. für bestimmte Wertpapiere oder Edelmetalle.

Kurzfristige Vermögenswerte - Bilanzierung und Wertansätze

Sowohl das Anlage- als auch das Umlaufvermögen werden in der Vermögensübersicht aktiviert. Als Vermögenswerte werden die Anschaffungswerte angesehen, für deren Finanzierung ein Konzern seine Quellen in Gestalt von Fremd- und Eigenkapital ausnutzt. Das Anlage- und Umlaufvermögen unterscheidet sich nur in Bezug auf die Bindungsdauer. Im Gegensatz dazu ist die Verpflichtung des Umlaufvermögens nur kurzzeitig.

Sie wird verbraucht oder für die Produktion von Produkten oder Leistungen verwendet. Zusätzlich wird das Umlaufvermögen regelmässig zur Tilgung der Schulden des Konzerns verwendet. Die Klassifizierungsregelungen, auf deren Grundlage die buchhalterisch tätigen Händler ihre Bilanzen erstellen müssen, zeigen eine getrennte Aufteilung des kurzfristigen Vermögens.

Der erste auszuweisende Punkt sind die Bestände, die ihrerseits in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Leistungen und erhaltene Vorauszahlungen unterteilt sind. Im Vorratsvermögen werden von den Gesellschaften z. B. Waren, die sich auf dem Vorratsvermögen und in den Verkaufsstellen befanden, oder Waren zur Herstellung von Erzeugnissen ausgewiesen.

Dieser Position schließen sich Lieferungen und Leistungen sowie andere Vermögenswerte an. Grundsätzlich machen die Kundenforderungen, an die das Unterneh-men Lieferungen oder Leistungen erbringt, den überwiegenden Teil dieser Position aus. In den übrigen Vermögenswerten sind unter anderem Vorsteuerforderungen gegen das Steueramt enthalten. Als nächster Position im Umlaufvermögen werden kurzfristige Wertschriften mit den Unterrubriken Aktien an assoziierten Gesellschaften, eigene Aktien und andere Wertschriften ausgewiesen.

Letzter Punkt im Umlaufvermögen sind die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Darüber hinaus sieht das Wirtschaftsrecht gewisse Regelungen für die Wertansätze der Einzelposten des kurzfristigen Vermögens vor. Ausgangspunkt für die Wertermittlung des Anlagevermögens sind die Anschaffungs- oder Herstellkosten der dort ausgewiesenen Vermögenswerte. Es ist jedoch ein Werthaltigkeitstest durchzuführen, um festzustellen, ob einzelne Positionen in der Zwischenzeit bis zum Stichtag wertgemindert sind.