üblicher Zinssatz für Gesellschafterdarlehen

Standard-Zinssatz für Gesellschafterdarlehen

Allerdings sollte sich der Zinssatz an dem Marktzins orientieren . Der Zinssatz kann einem Vergleich mit dem in anderen Ländern üblichen Zinssatz standhalten. Für die Ermittlung der Fremdvergleichszinsen auf Darlehen innerhalb einer Unternehmensgruppe.  

Die Cost-Plus-Methode eignet sich zur Bewertung, ob die Verzinsung von Darlehen, die an eine Konzerngesellschaft vergeben werden, für andere Unternehmen üblich ist. Kläger ist eine Firma mit beschränkter Haftung, die Beteiligungen an diversen in- und ausländischen Unternehmen unterhält. Letzterer ist auch an einer Konzerngesellschaft mit Sitz in den Niederlanden als Finanzgesellschaft beteiligt. Dabei handelt es sich um eine Konzerngesellschaft.

Entsprechend hat der Antragsteller von dieser Tochtergesellschaft mehrere Kredite erhalten und verzinst. Aufgrund einer Steuerprüfung kam das Steueramt zu dem Ergebnis, dass die Zinssätze zu hoch waren und akzeptierte versteckte Ausschüttungen. Weil der Antragsteller entgegen seinen Kooperationsverpflichtungen die Umfinanzierungskosten seiner Tochtergesellschaft nicht im Detail nachweisen konnte, mussten die entsprechenden Zinssätze geschätzt werden.

Zu diesem Zweck wendet das Steueramt die Cost-plus-Methode an, die auf den Kosten der Refinanzierung und der Eigenmittelquote der Tochtergesellschaft basiert. Dagegen argumentierte die Anmelderin, dass die Methode des Preisvergleichen mittels eines äußeren Preisvergleichen für die Fragestellung nach der Fremdeigenschaft der Waren vorranging. Dabei sind die Einzelverträge auf ihre Bedingungen und vor allem auf die Bonität des Antragstellers hin zu prüfen.

Zunächst wurde erläutert, dass die drei akzeptierten Verfahren zur Ermittlung von Preisen zu Marktbedingungen (Preisvergleichsmethode, Weiterverkaufspreismethode und Cost-Plus-Methode) von gleicher Bedeutung sind. Er hält - wie das Steueramt - im Falle eines Streits die Cost-Plus-Methode für die am besten geeignete Methode zur Ermittlung der für Dritte üblichen Zinshöhe. Eine interne Preisvergleichung mit solchen Krediten, die der Antragsteller bei Kreditinstituten in Anspruch genommen hat, ist nicht möglich, da die Konzernmutter diese garantiert hat.

Abweichend von der Ansicht der Antragstellerin ist jedoch auch ein Fremdpreisvergleich nicht möglich, da die Tochtergesellschaft als nicht marktfähige gruppeninterne Finanzgesellschaft nicht mit Fremdkapitalgebern zu vergleichen ist. Darüber hinaus kann die Kreditwürdigkeit des Antragstellers nicht einzeln, sondern nur für die gesamte Gruppe bewertet werden. Die Methode des Wiederverkaufspreises wird auch nicht mit einem selbstständigen Käufer der Dienstleistungen verglichen.

Allerdings betrachtete der Bundesrat die Einschätzungen des Finanzamtes nach der Cost-Plus-Methode als wesentlich umfangreich. Es stimmt, dass die Antragstellerin gegen ihre gestiegenen Kooperationspflichten zum Teil verstoßen hat. Auch die Aufwendungen der Tochtergesellschaft sollten im ersten Teilschritt nach dem Quotienten aus eigenen Fremdkapitalkosten und Zinserträgen berechnet werden. Zu diesem Zweck sollten jedoch die Wertansätze aus der Gewinn- und Verlustrechnung der Tochtergesellschaft verwendet werden.

In einem zweiten Arbeitsschritt schätzt der Bundesrat die Eigenkapitalkosten, indem er die Eigenmittelquote als Unterschiedsbetrag zwischen 100% und der Verschuldungsquote berechnet und einen Renditefaktor von 150% für die normale Rendite verwendet, da das Verschuldungskapital immer eine höhere Rendite als das Eigenkapitaltitel aufweist.