Stammkapital

Aktienkapital

Aktienkapital - Was ist Aktienkapital ? Als Stammkapital gilt das Stammkapital einer Gesellschaft, das die Aktionäre bei der Unternehmensgründung mitzubringen haben. Die Errichtung von GmbHs ist vom Parlament nur zulässig, wenn sie über ein Stammkapital von mind. EUR 24.000 verfügen. Es kann von einem oder mehreren Aktionären aufgebracht werden. Im Falle von mehr als einem Aktionär ist die Höhe der eingezahlten Beträge das Grundkapital.  

Sie wollen eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung errichten? Die GmbHs sind durch ihre begrenzte Haftbarkeit gekennzeichnet: Anders als bei anderen Gesellschaftsformen haftet der Aktionär nicht mit seinem Privatvermögen, was eine erhebliche Entlastung darstellt. Gleichzeitig sollten die Kreditgeber eine bestimmte Besicherung haben, weshalb eine Gesellschaft ein Stammkapital von mind. EUR 24.000 erfordert.

Dies dient als Haftkapital, aus dem die Gesellschaft ausstehende Außenstände ausgleichen muss. Im Insolvenzfall kann der Konkursverwalter über dieses Vermögen verfügen. Zusätzlich ist das Aktienkapital, das in der Konzernbilanz als Grundkapital ausgewiesen wird, als Sicherheit für Darlehen geeignet. Mit zunehmendem Aktienkapital steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fremdfinanzierung.

Allerdings kann durch ein hohes Maß an Eigenmittel auch der Bedarf an Fremdkapital reduziert werden, da GmbHs die notwendigen Investitions- und Dauerausgaben weitgehend selbst tragen können. Zusätzlich zu dem Mindestbetrag von EUR 2.000 hat der Versicherer festgelegt, dass die Einlagen der einzelnen Aktionäre einen Mindestbetrag von EUR 100 haben. Für die Eintragung in das Firmenbuch müssen die Aktionäre je eine Beteiligung von rund 20 Prozent ihrer Einlagen geleistet haben.

Die geleisteten Einzahlungen müssen zusammengenommen zusammen mehr als die Hälfe des Grundkapitals betragen. Der Betrag des Aktienkapitals kann sich im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit ändern. Sie kann von der Gesellschaft den Ersatz von Verlusten verlangen. Unterschreitet sie die Hälfe des Grundkapitals, müssen die Aktionäre eine Sitzung einberufen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Steht das Stammkapital nicht mehr zur Verfügung, müssen sie Konkurs angemeldet werden.

Für den ganzen Zeitraum ab dem Gründungsdatum gilt ein Verbot der Ausschüttung des für den Fortbestand der Gesellschaft erforderlichen Kapitals. Die Aktionäre können die Erhöhung, Herabsetzung und Umwidmung des Grundkapitals durch Satzungsänderungen mit der einzigen Beschränkung, dem gesetzlichen Mindestbetrag, durchsetzen. Seit einigen Jahren gibt es mit der Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt) eine geänderte Fassung der Gesellschaft, die die Errichtung von Start-ups mit einem Mindestkapital von 1 EUR ermöglicht.

Aufgrund der freiheitlichen Anforderung beschränkt der Parlamentarier jedoch die Nutzung von Jahresüberschüssen: Die Verpflichtung besteht bis zum Erreichen eines Betrages von EUR 24.000. Ausgehend von einem Betrag von EUR 2.500.000 haben die Aktionäre die Option, die unternehmerische Gesellschaft in eine gewöhnliche Gesellschaft zu verwandeln.