Private Darlehensvereinbarung

Vertrag über Privatkredite

Zusätzlich werden zweckfreie Kredite gewährt, die für alle privaten Projekte genutzt werden können . Im privaten Wohnungsbau werden reine Tilgungsdarlehen sehr selten eingesetzt. Der Kreditvertrag kommt nur dann zustande, wenn er es nicht ist. Keine Privatanleihe ohne schriftlichen Vertrag. Schneller und am Ende weniger Zinsen auf das Darlehen zu zahlen.  

Insolvenztechnischer Verzug einer Privatkreditforderung als Verlustausgleich bei den Erträgen aus dem Anlagevermögen

Ein endgültiger Verzug einer Vermögensforderung fÃ?hrt zu einem Verlustausweis im Privatvermögensbereich, der nach der EinfÃ?hrung der Abgeltungssteuer zu verbuchen ist. In der Entscheidung hat die Klägerin 2010 einem Dritten ein zinspflichtiges Kredit gewährt. Es wurde ein Konkursverfahren über das Kreditvermögen des Kreditnehmers eroeffnet. Die Klägerin hat die ausstehende Kreditforderung in der Übersichtstabelle eingereicht und den Verzug der Kreditforderung als Fehlbetrag bei den Erträgen aus dem Anlagevermögen beansprucht.

Das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Entscheidung des Finanzgerichts aufgehoben und die Angelegenheit an die FG zurückverwiesen. Seiner Meinung nach sollte die Abgeltungssteuer ab 2009 dazu führen, dass alle Wertänderungen im Rahmen von Investitionen steuerrechtlich vollständig erfasst werden können. Damit wurde nach dem Beschluss der BFH die klassische Abgrenzung von Vermögens- und Ertragsniveau für Erträge aus dem Anlagevermögen aufgehoben.

Durch diesen Paradigmenwechsel kommt es bei endgültigem Verzug einer Vermögensforderung im Sinne von 20 Abs. 1 Nr. 7 STG zu einem nach 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 7 S. 2 Nr. 2, S. 2, Abs. 4 STG zu steuerlichen Verlusten. Insofern ist eine Tilgung der Eigenkapitalforderung, die - ohne Rücksicht auf die in 20 Abs. 1 Nr. 7 STG separat ausgewiesenen Zinszahlungen - unter dem Nominalwert des gewährten Kredits liegt, nun dem Schaden aus dem Verkauf der Forderungen gleichgestellt.

Die Steuerrückzahlung ist nach dem Beschluss des BFH, wie der Verkauf, eine Straftat der endgültigen Besteuerung. Dementsprechend besteht ein steuerpflichtiger Schaden aufgrund eines Forderungsverlustes erst dann, wenn abschließend festgestellt wurde, dass (über die bereits gezahlten Summen hinaus) keine (weiteren) Tilgungen vorgenommen werden. Anders verhält es sich, wenn die Insolvenzeröffnung mangels Vermögens abgewiesen wird oder wenn aus anderen GrÃ?nden festgestellt wird, dass keine weitere Tilgung zu erwarten oder zu erwarten ist.

Es war nicht Sache des BFH zu beurteilen, ob diese Prinzipien auch für einen Anspruchsverzicht oder z.B. den Schaden aus der Liquidation einer Gesellschaft anwendbar sind. Allerdings wird die mit der Abgeltungssteuer eingebrachte Abgeltungssteuer auch in diesem Zusammenhang voraussichtlich die klassische Verlustbestimmung beeinträchtigen.