Maßstabszinssatz Arbeitgeberdarlehen

Staffelzinssatz für Arbeitgeberdarlehen

Der "Endpreis" ist der Marktzinssatz (Referenzzinssatz) . Die neuen Grundsätze für die steuerliche Behandlung von Arbeitgeberdarlehen stellt Alexander Uhl vor. Im Falle von Arbeitgeberdarlehen mit fester Verzinsung ist der Referenzzinssatz grundsätzlich für die gesamte Vertragslaufzeit gültig.  

Arbeitgeberkredite - HRB & Partnerschaft Steuermanager Hilden| Düsseldorf

Für die steuerliche Beurteilung von Arbeitgeberdarlehen gelten im Einklang mit den Oberfinanzbehörden der Länder: Ein Arbeitgeberdarlehen ist die Überweisung von Geldern durch den Unternehmer oder aufgrund eines Arbeitsverhältnisses eines Dritten an den Arbeitnehmer, das auf der Rechtsgrundlage eines Darlehensvertrages aufbaut. Nicht in den Geltungsbereich der "Arbeitgeberkredite" fallen vor allem Vorauszahlungen von Reisekosten, Auslagenvorschüsse, Lohnkürzungen und Lohnvorauszahlungen, sofern diese nur eine abweichende Regelung über die Lohnauszahlungsbedingungen darstellen.

Dieses Erfordernis wird z.B. bei Lohnvorschüssen im Öffentlichen Sektor nach den Vorgaben des Staates oder entsprechender Vorgaben der Bundesländer nicht eingehalten, so dass solche Lohnvorschüsse in den Geltungsbereich von "Arbeitgeberdarlehen" gehören. Zur Bestimmung des Vermögensvorteils aus der Gewährung eines unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Arbeitgeberkredits ist zu differenzieren zwischen einer Wertung nach 8 Abs. 2 STG (z.B. ein Mitarbeiter des Einzelhandels bekommt ein niedrig verzinsliches Arbeitgeberkredit) und einer Wertermittlung nach 8 Abs. 3 STG (z.B. ein Mitarbeiter der Sparkasse bekommt ein niedrig verzinstes Arbeitgeberkredit).

Ein als Einkommensteuer zu erfassender Vergünstigungsvorteil entsteht dem Mitarbeiter nicht, wenn der Auftraggeber ihm ein marktübliches Kreditzinsniveau (Regelzins) einräumt ( "BFH-Urteil vom 5. März 2006 - VI R 28/05 -, LStBl II S. 781). Im Falle von nach 8 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 S. 2 zu bewertenden Zinsgutschriften errechnet sich der Vermögensvorteil aus der Differenz zwischen dem Referenzzinssatz für Vergleichsdarlehen zum Zeitpunkt der Ausgabe und dem im jeweiligen Anwendungsfall vereinbarten zins.

Im Falle von Arbeitgeberdarlehen mit fester Verzinsung gilt der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Referenzzinssatz in der Regel für die ganze Vertragsdauer. Wird die Zinskondition des gleichen Darlehensvertrags nach Ende der Zinsbindungsfrist erneut verhandelt (Prolongation), muss der Zinsenvorteil nachgerechnet werden.

Die neue Zinsvereinbarung ist mit dem Referenzzinssatz zum Verlängerungsvertrag zu vergleicht. Für Arbeitgeberdarlehen mit variabler Verzinsung ist der neue vereinbarte Zins mit dem derzeitigen Referenzzinssatz zu verglichen, um die geldwerte Leistung zum Zeitpunkt die vertragliche Verzinsung zu bestimmen. Die Basis für den festgestellten Mietvorteil muss der Auftraggeber als Dokumente für das Gehaltskonto aufbewahren.

Die Überschreitung der 44 Freigrenze ( 8 Abs. 2 S. 9 EStG) ist unter Berücksichtigung des geldwerten Vorteils aus der Gewährung eines unverzinslichen oder zinsgünstigen Arbeitgeberkredits unter Vorbehalt von Abs. 3 S. 2 zu bestimmen. Aus der Gewährung eines unverzinslichen oder subventionierten Arbeitgeberkredits im Sinne des 8 Abs. 2 des Gesetzes kann ein zu versteuernder Geldvorteil nach 37b des Gesetzes mit einem Pauschalsatz nach 37b des Gesetzes versteuert werden, wenn er nach Einhaltung der Rn. 3 Sätze 2 und 6 bestimmt wird (vgl. BMF-Schreiben des Bundesamtes vom 31. Dezember 2008, BetStBl I S. 566).

Anhand der Abweichung zwischen diesem Referenzzinssatz und dem im jeweiligen Anwendungsfall vereinbarten Zins sind der Zinszuschuss und der Vermögensvorteil zu bestimmen, wodurch die Art der Zinszahlung (z.B. monatsweise, jährlich) irrelevant ist. Beispiel: Im Monat Juli 2008 erhielt ein Mitarbeiter ein Arbeitgeberdarlehen in Höhe von EUR 164.000 zu einem effektiven Jahreszinssatz von 2% (Laufzeit 4 Jahre mit Monatsraten und Zinsfälligkeit).

Für Verbraucherkredite mit einer anfänglichen Festschreibungszeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren bei Abschluss der Vereinbarung im Juli 2008 betrug der von der DFG publizierte Effektivzins (Untersuchungszeitraum Aprils 2008) 5,68%. Der Referenzzinssatz liegt unter Berücksichtigung eines Diskonts von 4 Prozent bei 5,45 Prozent. Daraus resultiert ein monetärer Vorzug von 46 im Monat Juli 2008 (3,45 Prozent von 16.000 x 1/12 ?).

Dies ist - da die 44 Freigrenze von ? übertroffen wurde - einkommensteuerpflichtig. Bei jeder Rückzahlung des Arbeitgeberkredits ist der kalkulatorische Ertrag für die verbleibende Verbindlichkeit nachzuberechnen. 2.1.2. Für vor dem Stichtag 31. Dezember 2008 abgeschlossene Arbeitgeberkredite (bestehende Kredite) gelten folgende Bestimmungen: Im Falle von Darlehen an Arbeitgeber mit festen Zinssätzen ist der vereinbarte Satz in der Regel mit dem Referenzzinssatz zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses (nicht dem Richtlinienzinssatz) zu vergleicht.

Bei einer Verlängerung ist der neue Vertragszinssatz mit dem Referenzzinssatz zum jeweiligen Verlängerungsvertrag zu vergleicht. Auf dieser Grundlage ist der Vermögensvorteil für die Restverschuldung und die vertragliche Restlaufzeit des Arbeitgeberkredits ab dem Jahr 2008 zu bestimmen (siehe Beispiel in Erwägungsgrund 11). Für Arbeitgeberdarlehen mit variabler Verzinsung ist der neue vereinbarte Zins mit dem derzeitigen Referenzzinssatz zu verglichen, um die monetäre Leistung zum Zeitpunkt die vertragliche Verzinsung zu bestimmen.

Der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltende historische Marktzinssatz entfällt. Bei bestehenden Darlehen, die ab dem Jahr 2003 aufgenommen wurden, kann Absatz 8 in allen laufenden Verfahren angewandt werden. Auf bestehende, vor dem Stichtag 31. Dezember 2003 abgeschlossene Kredite kann Absatz 8 unter der Voraussetzung angewandt werden, dass die bisherige Deutsche Leitzinsstatistik "Erhebung der Soll- und Habenzinsen auf ausgewählte Arten von Krediten und Einlagen", die auf der Website der Gesellschaft abrufbar ist, verwendet wird. php unter der Überschrift "Zinsen, Erträge", dort Bundesbankzinsstatistik.

Für die Klassifizierung der Arbeitgeberkredite verweisen wir auf den Vergleich der Instrumentalkategorien der EWU-Zinsstatistik und der Erhebungselemente der ehemaligen Bundesbank-Zinsstatistik, publiziert unter www.bankstatistik_ewustatistik.php. Beispiel: Im Jänner 1999 erhielt der Mitarbeiter von seinem Auftraggeber einen ungesicherten Wohnungsbaudarlehen von 150.000 zu einem fixen Effektivzins von 2% mit einer Zinsbindungsdauer von 10 Jahren.

Die nach der Bundesbank-Zinsstatistik berechnete Benchmark-Verzinsung für einen Hypothekendarlehen für Wohnimmobilien lag bei Vertragsabschluß im Jänner 1999 bei 4,91% (Zeitreihe SU0047) und bei vergleichbaren Wohnungsbaudarlehen an Privathaushalte bei 5,04% (Zeitreihe SUD118) im Jänner 2008. Die Leitzinsen gemäß R 31 Abs. 8 S. 3 S. 3 LStR 1999 betrugen im Jahr 1999 6%.

Die monetäre Leistung ist ab dem Bemessungszeitraum 2008 mit 2,91 Prozent (Referenzzinssatz 4,91 Prozent, abzüglich der Zinsbelastung des Mitarbeiters von 2 Prozent) für die Restverschuldung und die Restlaufzeit des Vertrages zu berechnen. Einwand besteht nicht, wenn der Vermögensvorteil in allen bis einschließlich des Kalenderjahres 2007 laufenden Verfahren nach den Vorschriften des R 31 (11) RStR 2005 (vormals R 31 (8) S. 3 RStR 1999) - unabhängig vom Urteil des Bundesfinanzhofs vom 16. Juni 2006 - VI R 28/05 -, des Bundesfinanzhofes vom 16. Dezember 2007 - und bis einschließlich des Kalenderjahres 2007 bestimmt wird.

Individuelle Anfragen zur Bestimmung des Referenzzinssatzes für Vergleichsdarlehen zum Zeitpunkt der Begebung können an die Deutsche Bank unter EMU-zinsstatistik@bundesbank.de. gerichtet werden. Die Höhe des Vermögensvorteils aus der Gewährung eines unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Kredits ist nach 8 Abs. 3 StG zu bestimmen, wenn der Unternehmer Kredite derselben Gattung und - mit Ausnahmen des Zinsniveaus - zu denselben Bedingungen (insbesondere Darlehenslaufzeit, Zinsfestschreibung ) vorwiegend an Dritte außerhalb der Gesellschaft gewährt und der Vermögensvorteil nicht zu einem Pauschalsatz nach 40 StG versteuert wird.

Im Falle von nach 8 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes zu bewertenden Zinsenvorteilen ist der Vermögensvorteil auf der Grundlage der Differenz zwischen dem um 4 v. H. verminderten Effektivzins, der in der Preisdarstellung der kreditgebenden Stelle des Kreditinstitutes oder in der zur Einsicht ausliegenden Preisliste des Auftraggebers angegeben ist, die der Auftraggeber im allgemeinen geschäftlichen Verkehr an dritte Endverbraucher für Kredite ähnlicher Art zahlt (z.B.

Die Höhe des Wohnungsbaudarlehens, des Konsumentenkredits) (Referenzzinssatz) und des im jeweiligen Anwendungsfall vereinbarten Zinssatzes. Für Arbeitgeberdarlehen mit fester Verzinsung gilt generell der zum Vertragsabschluß gültige Referenzzinssatz für die ganze Laufzeit des Vertrages. Bei einer Verlängerung ist der neue Vertragszinssatz mit dem Referenzzinssatz zum jeweiligen Verlängerungsvertrag zu vergleicht. Für Arbeitgeberdarlehen mit variabler Verzinsung ist der neue Zinssatz mit dem derzeitigen Referenzzinssatz zu verglichen, um die geldwerte Leistung zum Zeitpunkt die vertragliche Verzinsung zu bestimmen.

Die Basis für den festgestellten Mietvorteil muss der Auftraggeber als Dokumente für das Gehaltskonto aufbewahren. Wenn der Vermögensvorteil aus der Gewährung eines unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Darlehens auf Verlangen des Auftraggebers mit einem Pauschalsatz nach 40 EWStG besteuert wird, ist der Zinsenvorteil nach 8 Abs. 2 EWStG zu bemessen (vgl. 2.1., Rn. 4 bis 12), auch wenn der Auftraggeber Dritten außerhalb der Gesellschaft vorwiegend Geldmittel in Form eines Darlehens bereitstellt.

Als andere Vergütungen im Sinne von 40 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG sind Zinsleistungen zu betrachten, wenn die jeweilige Zinsperiode die jeweilige Lohnzahlungsperiode übersteigt. Wenn der Vermögensvorteil aus der Gewährung eines unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Kredits nur teilweise mit einem Pauschalsatz besteuert wird, weil die Pauschalgrenze des 40 Abs. 1 S. 3 StG übertroffen wurde, wird der Darlehensteilbetrag, für den die Zinsgutschriften mit einem Pauschalsatz gemäß Ziffer 2.1. besteuert werden, bei der Bemessung des einzelbesteuerungsfähigen Zinsgutschranks nicht berücksichtigt.

Beispiel: Ein Institut stellt seinem Mitarbeiter E. S. am Stichtag des Jahres 2008 ein Arbeitgeberdarlehen in Höhe von 150.000 zu einem effektiven Satz von 4% p.a. zur Verfügung (Laufzeit 4 Jahre mit Jahresrückzahlung und quartalsweiser Zinsfälligkeit). Die Marktverzinsung für Vergleichskredite am Point of Sale wurde im Netz von einer Hausbank mit 6 Prozent bestimmt.

Der Kreditgeber stellt einen Steuerantrag nach 40 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EG. 1 G. Es. Insofern ist die vermögensabhängige Leistung nach 8 Abs. 2 S. 1 STG zu bestimmen. Der nach Ziffer 2.1 (Ziffer 5) berechnete Zinszuschuss beläuft sich auf 2 vH ( "Marktzinssatz von 6 vH, abzüglich der Zinsbelastung des Mitarbeiters von 4 vH).

Die monetären Vorteile im Jahr 2008 liegen bei EUR 2.000 (2% von EUR 150.000). In Ermangelung anderer kapitalisierter steuerlicher Vorteile kann der Hauptvorteil des Mitarbeiters A mit einem Pauschalsatz bis zu einem Maximalbetrag von EUR 1000 (Pauschalierungsgrenze) versteuert werden. Die Ermittlung des Steuerbetrags erfolgt wie folgt: Der Referenzzinssatz liegt unter Berücksichtigung eines Rabatts von 4% ( 8 Abs. 2 S. 2 EStG) vom Ausgabepreis des Auftraggebers von 6,5% bei 6,24%.

Bei jeder Rückzahlung des Arbeitgeberkredits ist der kalkulatorische Ertrag für die verbleibende Verbindlichkeit nachzuberechnen. Der Fälligkeitszeitpunkt der Verzinsung ist als der Fälligkeitszeitpunkt der Verzinsung als Nutzungsgebühr für die Gewährung eines zinsgünstigen Kredits zu betrachten (siehe Beispiel unter Ziffer 2.2, Ziffer 17). Für die Gewährung eines unverzinslichen Kredits ist der Mittelzufluss zu dem Zeitpunkt anzusetzen, zu dem die Zahlung normalerweise fälliger ist.

Bekommt der Mitarbeiter kein laufendes Gehalt (z.B. Urlaub, Wehr-/Zivildienst, Elternzeit), so ist der gesamte Betrag der im betreffenden Zeitabschnitt aufgelaufenen Geldleistungen aus einem noch nicht zurückgezahlten Arbeitgeberdarlehen nach 41c StG bei wiederkehrender Gehaltszahlung oder am Ende des Kalenderjahrs zu berücksichtigen. Verlässt der Mitarbeiter das Arbeitsverhältnis und entstehen aus dem gekündigten Arbeitsverhältnis durch ein noch nicht zurückgezahltes zinsloses oder niedrig verzinstes Arbeitgeberdarlehen gezahlte Geldleistungen, so hat der Dienstgeber dem Finanzamt der Betriebsstätte mitzuteilen, wenn die Einkommensteuer nicht rückwirkend abgezogen werden kann (§ 41c Abs. 4 Nr. 2 EStG).

Bei Sachverhalten im Zusammenhang mit der Steuerbehandlung von Arbeitgeberdarlehen können Auskünfte im Wege der Berufung im Sinne des 42e Abs. 1 EG. 2 EG. erhalten werden. Der BMF-Schreiben vom 27. Mai 1995 über die steuerliche Beurteilung von Nutzungsübergängen, S. 273, ergänzt durch Schreiben des BMF vom 22. Januar 2003, S. 391, und der BMF-Schreiben vom 12. Januar 1997, S. 735, ergänzt durch Schreiben des BMF vom 31. Dezember 2007, S. 502, über die Inanspruchnahme der 44 Freigrenze für Sachleistungen gemäß 8 Abs. 2 S. auf S. 502, wird gestrichen.