Marktüblicher Zinssatz 2016

Der Marktzinssatz 2016

Die Verzugszinsen basieren auf dem sogenannten Basiszinssatz (vgl . § 288 BGB). Im Juli 2016 bleibt der Basiszinssatz unverändert bei -0,88 % (bisher vom 1. Januar 2016 bis 1. Juli 2016).  

Abschluss 2016 - Diskontierung der Sozialrückstellungen

Nach dem UGB in der Fassung des RÄG 2014 sind Rückstellung mit der bestmöglichen Schätzung des Erfüllungsbetrages zu bilden. In der Personalrückstellung heißt das, dass bei der Rückstellungsberechnung zunächst der erwartete Betrag von Abfindungen oder Jubiläumsgeldern zum Entstehungszeitpunkt berücksichtigt werden muss (AFRAC Stellungnahme 27). Der Vergleichsbetrag ist in der Regelfall vom Vergütungsbetrag zum Zahlungszeitpunkt abhaengig, so dass die zu erwartenden kuenftigen jaehrlichen Gehaltssteigerungen aufgrund von normalen Karriereschritten oder Aufwertung zu beruecksichtigen sind (erwartete tatsaechliche Einkommenssteigerungen).

Vielmehr können auch Abfertigungs- und Jubiläumsrückstellungen finanzmathematisch bewertet werden, sofern keine materiellen Unterschiede vorliegen. Die Abzinsung von Rückstellungsbeträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt mit einem "Marktzins". Man kann die von der Dt. Bank publizierten Zinsen als Zinssatz verwenden. Für langfristige Pensionsrückstellungen kann zur Vereinfachung ein mittlerer Marktzins (optional für einen durchschnittlichen Zeitraum zwischen fünf und zehn Jahren) herangezogen werden, der sich aus einer unterstellten verbleibenden Laufzeit von 15 Jahren errechnet.

Für die Rückstellungsberechnung wird in der Regel die Netzmethode verwendet. Der Zinssatz ist der Nominalzins abzüglich zukünftiger Gehaltserhöhungen. Beispiel: Der Zinssatz der Dt. Bank für den Monatsdurchschnitt 2016 für den 10-Jahres-Durchschnitt mit einer Laufzeit von 15 Jahren liegt bei 4,01% p.a. Unter der Annahme eines Wertes von 2,5% p.a. für zukünftige Gehaltserhöhungen wird der Effektivzinssatz auf 1,5% aufgerundet.

Werden aufgrund von Bewertungsänderungen durch das RÄG 2014 Rücklagen gebildet oder aufgelöst, kann diese Differenz entweder über maximal fünf Jahre aufgelöst oder unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt werden.

Devisenkurse und Zinsen - Statistik erklärt

Dieser Beitrag untersucht Devisenkurse und Zinsen. Es sei darauf hingewiesen, dass nahezu alle Eurostat-Währungsdaten auf EUR lauten auf EUR (einschließlich der Statistik der Nicht-EU-Länder außerhalb der Eurozone und der Nicht-EU-Länder). Die Informationen stammen aus der Währungsumrechnung der Landeswährungen in EUR (EUR, s. Währungscodes).

Daher ist es für die meisten Eurostat-Statistiken notwendig, die möglichen Folgen von Währungsschwankungen zu berücksichtigen, wenn ein länderspezifischer Vergleich der in EUR ausgedrückten Indikatoren, vor allem für die Auswertung von Datenreihen, durchgeführt werden soll. In diesem Beitrag werden zunächst die Wechselkursentwicklungen in der EU und die Währungsschwankungen zwischen dem EUR und mehreren Drittlandswährungen, vor allem dem JPY, dem Schweizer Franken und dem US-Dollar (allesamt bedeutende Reservewährungen) behandelt.

Der zweite Teil des Beitrags beschäftigt sich mit den Zinssätzen, d.h. den Kreditkosten. Quellen: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Tafel 1 gibt die Jahresdurchschnittskurse zwischen dem EUR und einer ausgewählten europäischen Währung sowie dem JPY und dem USD von 2006 bis 2016 wieder Die Kursentwicklung dieser Kurse ist in den vier Abschnitten von Figur 1 als Indikator für das Referenzjahr 2006 wiedergegeben ( "der Vorjahreswert wird auf 100 gesetzt").

Dies erleichtert die Darstellung der Entwicklung der Währungskurse im Zeitablauf, ungeachtet von Größenunterschieden in der Größenordnung berechneter Kurse. Im Jahr 2006 starten die in den einzelnen Abschnitten von Chart 1 vorgestellten Indikatoren, gegen Ende eines Zeitabschnitts, in dem sich der EUR gegenüber vielen Fremdwährungen noch von einem historisch niedrigen Niveau erholt hat.

In den ersten beiden Teilen von Schaubild 1 ist die Wechselkursentwicklung zwischen dem EUR und den neun nationalen Währungen der EU-Mitgliedstaaten, die den EUR nicht übernommen haben, dargestellt. Wie erinnerlich, können die Länder außerhalb des Euroraums ihren Umrechnungskurs gegenüber dem EUR im Zuge des Wechselkursmechanismus des WKM II zur Vorbereitung des Beitritts zum Eurogebiet festlegt.

Daraus erklären sich einige der sehr stabil gebliebenen Kurse gegenüber dem EUR. Von 2006 bis 2016 war der EUR gegenüber dem Rumänen Legionär (27,4%) besonders hoch im Kurs. Obwohl der EUR zwischen 2006 und 2009 noch einen starken Kurs gegenüber dem britischen Pfund hatte, wertete er in den folgenden Jahren ab, vor allem in den Jahren 2014, 2015 und der ersten Jahreshälfte 2016.

In der zweiten Jahreshälfte 2016 (nach der Brexitabstimmung ) hat sich die Lage umgekehrt und der Kurs des Euros hat sich wieder verbessert. Während des in Abbildung 1 gezeigten Gesamtzeitraums wertete der EUR gegenüber dem britischen Pfund auf. Auch gegenüber der heimischen und pfälzischen Landeswährung legte der EUR um mehr als 10 Prozent zu und gegenüber der heimischen und pfälzischen Landeswährung um 2 bis 3 Prozent.

Die Wechselkurse zwischen dem EUR und den Landeswährungen Bulgariens und Dänemarks blieben im Laufe des Jahres 2006-2016 fast konstant. Im Gegensatz dazu wertete der EUR in den meisten Jahren zwischen 2006 und 2011 gegenüber der CZK ab, bevor er zwischen 2011 und 2014 wieder anstieg und sowohl 2015 als auch 2016 wieder anstieg. Dadurch stieg die Abwertung des EUR über den ganzen Zeitabschnitt auf 4,6%.

Im dritten Teil von Schaubild 1 ist die Veränderung des Euros gegenüber den Wechselkursen einiger Europäer Drittländer dargestellt. Von 2007 bis 2009 wertete der EUR gegenüber der Isländischen Kronen stark auf, bevor er allmählich an Wert einbüßte. Im Jahr 2016 lag der Kurs des Euros gegenüber der isländischen Kronen um 52,2% über dem Niveau von 2006. Eine kräftige, wenn auch weniger stabile Aufwertung des Euros war auch gegenüber den türkischen und serbischen Devisen (+ 84,8% zwischen 2006 und 2016) festzustellen.

Dieselbe Tendenz zeigte sich in einer abgeschwächten Version im Vergleich zum albanesischen Libellen (11,6%). Nicht so einheitlich war die Tendenz zur Norwegischen Krone: In den Jahren 2008 und 2009 wertete der EUR leicht auf, bevor er drei Jahre in Folge an Wert einbüßte und 2014 bis 2016 wieder anstieg.

In den in Grafik 1 gezeigten Jahren hat sich der Kurs zwischen dem EUR und dem EZD kaum verändert. Im Jahr 2002 wurde der EZD an den EUR gebunden, um eine stabile Preisgestaltung zu gewährleisten. Im Jahr 2007 wertete der EUR gegenüber dem JPY (10,4%) deutlich auf.

In der Folge wertete der EUR schnell ab und lag zwischen 2007 und 2012 im Durchschnitt bei 9,5% pro Jahr. Von 2012 bis 2014 nahm der Kurs wieder zu (14,5% pro Jahr), bis der Kurs nahezu wieder auf dem Stand von 2006 lag. Im Jahr 2015 und vor allem 2016 gab der Kurs des Euros gegenüber dem japanischen Pfund jedoch wieder nach; 2016 lag er gegenüber dem japanischen Pfund um 17,7% unter dem Vorjahreswert. Die Kursentwicklung des Euros gegenüber dem US-Dollar war zunächst vergleichbar, wobei der Kurs des Euros im Durchschnitt des Zeitraums 2006-2008 um 7,6% pro Jahr stieg.

Bis 2014 verlor der EUR dann weniger, aber weniger gleichmässig (-2,1% pro Jahr). Im Jahr 2015 sank der Aktienkurs deutlich deutlicher (-19,7 %), während es im Jahr 2016 kaum eine Kursveränderung gab (-0,2 %). Im Jahr 2016 war der EUR damit gegenüber dem USD 11,8 Prozent weniger werthaltig als im Jahr 2006, während es im Jahr 2006-2009 nur geringfügige Fluktuationen von weniger als 5 Prozent gegenüber dem CHF gab.

In der Folge wertete der EUR gegenüber dem CHF ab. Der Grund für die relative Stabilitätsphase zwischen 2011 und 2014 war, dass die schweizerische Notenbank im Dezember 2011 einen Mindestwechselkurs von CHF 1,20 = EUR 1,00 festsetzte und damit die Aufwertung des Frankens effektiv begrenzte. Im Tagesgeschäft legte der CHF nach seiner Abschaffung um 30% zu.

Im Jahr 2015 wertete der EUR gegenüber dem CHF um 13,7% ab, und trotz einer leichten Wertsteigerung im Jahr 2016 (2,0%) lag der EUR in diesem Jahr um 30,7% unter dem CHF gegenüber 2006, was einem Durchschnittsrückgang von 3,6% pro Jahr entspricht. Die Rentenrenditen (siehe Grafik 2) im (gewichteten) EU-28-Durchschnitt waren 2016 deutlich geringer als 2011. In einigen EU-Mitgliedstaaten waren die Rentenrenditen 2011, bezogen auf die Refinanzierung ihrer öffentlichen Schulden, vergleichsweise hoch.

Im Jahr 2011 waren die Rentenrenditen in der EU-28 (4,27%) nahezu vervierfacht gegenüber 2016 (1,11%). In der Eurozone war die Entwicklung noch stärker, wo die Rendite 2011 (4,34%) etwa verfünffacht werden konnte gegenüber 2016 (0,86%). So sanken die Rentenrenditen zwischen 2011 und 2016 in der EU-28 um 3,16 %-Punkte und im Euro-Währungsgebiet um 3,48 %-Punkte.

Zwischen 2011 und 2016 sind die Erträge in nahezu allen EU-Mitgliedstaaten (für Estland sind keine Angaben verfügbar) um mehr als 2,00 % gesunken. Die Rentenrenditen in Großbritannien sanken von 3,36% im Jahr 2011 auf 1,79% im Jahr 2016 und in Zypern um etwas weniger als 0,06 in Prozentpunkten auf 4,54% im Jahr 2016, während Griechenland im Jahr 2016 einen geringfügigen Zuwachs ( "um 0,58 Punkte") auf 9,67% aufwies.

Unter allen EU-Mitgliedsstaaten verzeichneten sie auch 2016 mit Abstand die größten Erträge, mehr als doppelt so hoch wie in Zypern, das an zweiter Position lag. Kroatien, Rumänien und Ungarn waren die einzigen Mitgliedsstaaten der EU (außer Zypern und Griechenland), in denen die Rentenrenditen 2016 über 3,00% stiegen; in 19 Mitgliedsstaaten der EU waren sie unter 2,00% (in 12 Mitgliedsstaaten unter 1,00%).

Deutschland ( "0,50%") und Luxemburg ("0,37%") wiesen 2016 die geringsten Zinsen der EU-Mitgliedsstaaten auf. Die größten Renditeabnahmen (in Prozentpunkten) zwischen 2011 und 2016 wurden in Litauen und Irland mit mehr als 4,00%-Punkten und Lettland mit dem bei weitem größten Renditerückgang von 9,38%-Punkten verzeichnet. Diese Zinsen haben in den letzten Jahren ihren Höhepunkt um 2007 oder 2008 erreicht.

Im Jahr 2015 waren die kurzfristigen Durchschnittszinsen im Euro-Währungsgebiet mit -0,02% rückläufig, und dieser Trend hielt 2016 an, zuletzt mit -0,26% pro Jahr. Schaubild 4 stellt die selben Zinsen für dieselben Absatzmärkte dar, ergänzt durch Daten über die EU-Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums.

Auch wenn der drastischste Preisverfall der Geldmarktzinsen im Jahr 2009 zu beobachten war, waren die Interbankenzinsen im Jahr 2011 in jedem dieser Mitgliedsstaaten konstant hoch (im Vergleich zu 2016). In der Eurozone fiel der Interbankenzins von 1,39% im Jahr 2011 auf unter Null (-0,26%) im Jahr 2016, während Schweden und Dänemark auch im Jahr 2016 rückläufige Zinsen aufwiesen.

Ungeachtet der verbleibenden Fälligkeit lagen die Zinsen 2016 auf einem Allzeittief; Schuldverschreibungen mit einer Fälligkeit von weniger als neun Jahren zeigten eine negative Rendite und Schuldverschreibungen mit einer Fälligkeit von 30 Jahren eine Rendite von nur 0,94%. Zu diesem Zweck werden die Statistikdaten in zwei große Gruppen unterteilt: die bilateralen Wechselkurse der einzelnen Waehrungen, einschliesslich gewisser Konvertierungsfaktoren fuer die Laender, die den Euro eingefuehrt haben; die Indexe der effektiven Wechselkurse. In diesem Zusammenhang werden die folgenden zwei Gruppen genannt:.

Die bilateralen Umrechnungskurse werden in Bezug auf den EUR ausgedrückt und wurden vor 1999 in Bezug auf die Europäische Währungseinheit in ECU umgerechnet. Der ECU wurde am I. Jänner 1999 auf 1:1-Basis durch den EUR abgelöst. Seither sind die nationalen Währungen der Staaten des Euroraums Teileinheiten des Euros mit endgültig festgelegten Umrechnungskursen gegenüber dem EUR.

Seit 1974 gibt es für eine große Anzahl von Fremdwährungen tägliche Wechselkurse. Zinsen geben Auskunft über die Höhe der Ausgaben oder den Kreditpreis oder den Gewinn aus der Mittelverwendung. Die Verzinsung erfolgt entweder nach der Laufzeit des Darlehens oder der Fremdkapitalaufnahme oder nach den involvierten Geschäftspartnern (Unternehmen, Konsumenten, Länder oder Banken). Die langfristigen Zinsen sind ein Kriterium für die Konvergenz der Europäischen Wirtschafts- und Waehrungsunion (EWU).

Langfristige Zinsen orientieren sich an den Verzinsungen von langlaufenden Staatspapieren (oder vergleichbaren Wertpapieren) auf dem Sekundarmarkt vor Steuerabzug mit einer Laufzeit von etwa zehn Jahren (unter Beachtung der in jedem Land gültigen Definitionen). Darüber hinaus veröffentlich Eurostat eine Serie von kurzfristigen Zinssätzen mit verschiedenen Fälligkeiten (Tagesgelder, 1 bis 12 Monate).

Die Zinsstrukturkurve oder Fälligkeitsstruktur der Zinsen stellt das Quotient aus Marktvergütung (Zinssätzen) und Restlaufzeit von Bundesanleihen dar. Zinsen, Teuerungsraten und Devisenkurse haben starke gegenseitige Auswirkungen. Devisenkurse sind der Kurs oder der Gesamtwert einer Devise im Bezug auf eine andere Devise. Eine Aufwertung der Landeswährungen von Staaten mit vergleichsweise stabiler und niedriger Inflationsrate ist mit zunehmender Nachfragemacht im internationalen Währungsvergleich zu beobachten; eine Erhöhung der Inflationsrate führt dagegen in der Praxis zu einer Abwertung der nationalen Währungsrelation.

Steigt der Preis einer Devise im Vergleich zur anderen, werden die Exporte des betroffenen Staates teurer, während die Importe günstiger werden. Sämtliche Mitgliedstaaten der Wirtschafts- und Waehrungsunion haben das Recht, den EUR einzufuehren. Der EU-Mitgliedstaat, der dem Euro-Währungsgebiet beitreten möchte, muss nicht nur einen konstanten Wechselkursverlauf für zwei Jahre (im Zuge der Beteiligung am WKM II) beibehalten, sondern auch andere Faktoren wie Zinsen, Staatsdefizit, Inflationsrate und Schuldenstandsquote berücksichtigen.

Dank der einheitlichen Waehrung sind die Waehrungswechselkurse zwischen den Laendern des Euro-Waehrungsgebiets gestrichen worden. In den teilnehmenden Staaten wird erwartet, dass sie von der Abschaffung der Wechselkurskosten und niedrigeren Transaktionsgebühren sowie von mehr Handels und Investitionstätigkeiten auf dem großen Eurozonenmarkt profitieren. Auf Zypern und Malta folgte am I. Jänner 2008, auf die Slowakei am I. Jänner 2009, auf Estland am I. Jänner 2011, auf Lettland am I. Jänner 2014 und auf Litauen am I. Jänner 2015. 19 Mitgliedsstaaten verwenden nun den Ebro als einheitliche Wert.

Mit geldpolitischen Massnahmen versucht die Zentralbank, sowohl die Teuerung als auch die Währungskurse zu dämpfen. Umrechnungskurse ("t_ert"), siehe: Zinsen (t_irt), siehe: