Liquidität ersten Grades

Erstgradliquidität

Liquiditätssituation ersten Grades Die Liquidität ersten Grades, auch bekannt als Liquidität oder Liquidität, beschreibt die Möglichkeit eines Unternehmen, in naher Zukunft unmittelbar fällige Leistungen zu erbringen . Zu diesem Zweck werden die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zu den kurzfristigen Schulden gesetzt: Grundsätzlich werden für kurzfristige Schulden Forderungen mit einer Laufzeit oder Restnutzungsdauer von bis zu einem Jahr als Gegenwert angesetzt.  

In erster Linie sind dies die ausstehenden Zahlungen, die das Unter-nehmen für Waren und Dienstleistungen zu leisten hat. Bei vielen Firmen werden dann auch grössere Aktien mit dem nächstfolgenden Zahlungslauf in den Folgetagen abgerechnet. Dieser Posten kann jedoch auch grössere Langfristdarlehen beinhalten, die innerhalb des Folgejahres ablaufen.

Es kann dann bis zu einem Jahr dauern, bis die erforderlichen Mittel eingezogen oder ein neuer Kredit aufgenommen werden, um den alten zu ersetzen. Zu diesem Zweck werden den Gesellschaften angemessene Kredite gewährt, bis zu denen ein Account defizitär werden kann. Allerdings wird diese Option bei der Liquiditätsbetrachtung nicht berücksichtigt. Auch eine solche Betriebsmittellinie gilt nicht als Bargeld, obwohl dieser Wert unmittelbar zur Begleichung offener Forderungen und sonstiger Verbindlichkeiten verwendet werden könnte.

Aufgrund der in der Regel ebenfalls zu erwartenden Einzahlungen aus der Aufnahme kurzfristiger Vermögenswerte kann dieser Anteil weit unter 100 Prozent sinken. Häufig werden für den Sollwert der Liquidität ersten Grades 10 bis 30 Prozent oder zumindest 20 Prozent angegeben. Bei diesen Werten handelt es sich auch um recht gute Richtwerte für die meisten Firmen.

Bei der Beurteilung der Quote ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass auch Gesellschaften mit einer Liquidität ersten Grades von über 80% insolvent sein können, wenn z.B. ein Großkredit innerhalb der kommenden Tage aussteht und der Entrepreneur kein Neugeschäft mehr bekommt oder wenn alle geöffneten Stellen eingezogen werden, z.B. die Gesellschaft nicht in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

oder auch Berechnungen, vielleicht schon angemahnt, in den kommenden Tagen fälliger oder bereits fälliger werden. Andererseits können auch Gesellschaften mit einer Liquidität ersten Grades von nahezu 0% sehr zahlungsfähig sein, wenn z.B. die Gesellschaft über eine dementsprechend große Kreditlinie auf ihren Gesellschaftskonten verfügt, über die die fälligen Forderungen und sonstige Verpflichtungen zunächst beglichen werden können.

Zahlt z. B. ein Grosskunde kurz darauf eine sehr große Summe, kann das Konto innerhalb kürzester Zeit auch wieder einen pos. b) einen guten Geldbetrag aufweisen. Außerdem muss ein Anteil von weit über 30 Prozent nicht zwangsläufig zu hoch sein, wenn z.B. in Kuerze eine grosse Anschaffung vorgenommen werden soll.