Lieferantenkredit Definition

Definition des Lieferantenkredits

Das Lieferantenkredit zeichnet sich dadurch aus, dass die Waren an die Kunden geliefert werden, für die sie später bezahlen . Begriffsbestimmung Kredite, die Anbieter ihren Abnehmern gewähren, indem sie ihnen ein Zahlungsziel gewähren, eine übliche Art von kurzfristigem Darlehen. Verjährungsfristen: durchschnittlich ein bis drei Monaten, teilweise basierend auf der Dauer des Verkaufs der gelieferter Waren (bis zu sechs Monaten, noch länger). Zweck des Lieferantenkredits ist es, den Umsatz zu sichern oder das Management des Abnehmerunternehmens zu beeinflussen. In den Warenpreisen sind die hohen Zinskosten aufgrund von Lieferantenkrediten enthalten.  

Das Lieferantenguthaben wird in der Konzernbilanz unter der Rubrik "Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung" ausgewiesen. Spezielle Form:

Durch die Lieferantenkreditierung entstehende Kostenvorteile

Das Lieferantenkredit zeichnet sich dadurch aus, dass die Waren an die Kundschaft ausgeliefert werden, für die sie später zahlt. In der Zeit zwischen Auslieferung und Zahlung haben die Käufer Kapital in Form von Waren aufgenommen. Der Lieferant hat korrespondierende Anforderungen, die auch als Forderungsbestand bekannt sind. Bei einem nachträglichen Warenverkauf erbringt der Lieferant gleich zwei Dienstleistungen: zum einen die Warenlieferung und zum anderen die Kreditgewährung.

Der Warenversand ist die wichtigste Dienstleistung. Das Guthaben ist eine zusätzliche Dienstleistung, die den Verbrauchern angeboten wird, um den Verkauf der Hauptdienstleistung zu steigern. Damit ist der aktiver Lieferantenkredit ein Mittel zum Ende der Verkaufsförderung, d.h. ein Mittel zum B-to-B-Marketing. Beispiel: Die Firma Steelbau hat mit ihrem Zulieferer vereinbaren können, dass sie die Rechnung des Zulieferers für die gelieferten Platten erst 30 Tage nach Eingang begleichen muss.

Der Lieferant räumt der Firma im Rahmen der Geschäftsbeziehung ein zusätzliches Kreditvolumen von 150.000 EUR ein, um ihre Warenlager rationeller zu gestalten. Das Lieferantenkredit kann daher sein: a) Goods Credit Die Kreditvergabe durch den Lieferanten ist an eine Lieferung von Waren gebunden. b) Financial Credit Die Kreditvergabe hat nichts mit einer Lieferung von Waren zu tun.

Die Vorteile des Handelskredits liegen für den Lieferanten darin, dass der Kunde grössere Stückzahlen abnehmen kann; für den Kunden zeigt sich der Nutzen darin, dass er Waren - z.B. in einer angespannten finanziellen Situation - ohne Bankkreditaufnahme abnehmen und die gekaufte Waren bis zum Erreichen der Zahlungsfrist verkaufen kann und mit dem Verkaufserlös seinen Zahlungspflichten nachkommt.

Darüber hinaus wird der Lieferantenkredit in der Regel ohne größere Förmlichkeiten gewährt. Es ist jedoch - und das ist sein Schatten - ein teures Darlehen. Die Kreditvergabe löst Kaufentscheide aus, die ohne diesen Zusatznutzen gar nicht oder nicht in diesem Umfang getroffen würden. Derjenige, der nur gegen Sofortzahlung handelt, schliesst diejenigen Forderer als Käufer aus, die diese Voraussetzung nicht erfuellen können oder wollen.