Kurzfristige Forderungen Definition

Definition der kurzfristigen Forderungen

Dabei handelt es sich um alle kurzfristigen Forderungen, die nicht unmittelbar aus eigenen Lieferungen und Leistungen resultieren . Im ersten Schritt werden die liquiden Mittel durch kurzfristige Forderungen ergänzt und mit den kurzfristigen Verbindlichkeiten in Beziehung gesetzt. Betriebskapital = Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten.  

Liquiditätssituation erster, zweiter und dritter Grad

Liquiditätskennzahlen dienen der Messung der statischen, stichtagsbezogenen Liquiditätssituation und sollen in Form von Kennziffern Auskunft darüber erteilen, ob das unmittelbare Geschäft liquid ist oder ob Zahlungsprobleme zu befürchten sind. Grad Liquiditätssituation (Liquidität, Liquidität), 3. Grad Liquiditätssituation (umsatzbezogene Liquiditätssituation, aktuelle Kennzahl). Die Liquiditätssituation? Eine Gesellschaft ist liquid oder zahlungsfähig, wenn sie ihren Fälligkeitsverpflichtungen - z.B. aus Miet-, Arbeits- (Gehalts-) oder ausstehenden Zahlungen - am Fälligkeitstag und in vollem Umfang nachzukommen vermag, in einigen Fällen aber auch aus anderen Gründen, z.B. langfristigen Schuldverhältnissen wie Arbeits-, Miet-, Leasing- oder Versicherungs-verträgen.

Die Liquiditätskennzahlen berücksichtigen nur die aus der Konzernbilanz erkennbaren Leistungsverpflichtungen und zeigen, inwieweit die kurzfristigen Schulden durch die verfügbaren Mittel abgedeckt sind. Der Liquiditätskoeffizient 1 (manchmal auch als Liquiditätskoeffizient I oder Liquiditätskoeffizient bezeichnet) ergibt sich wie folgt: Der Finanzmittelbestand setzt sich aus den Bilanzpositionen Kasse, Bankguthaben, Guthaben bei der Deutschen Bundesbank, Bankguthaben und Kassenschecks ( 266 Abs. B. IV. HGB) und ggf. sonstigen Wertpapieren ("266 Abs. B. I. III. Zweite HGB ") zusammen, wenn diese direkt verkauft werden können (Beispiel: an einer börsengehandelten Aktie).

Kurzfristige Schulden beinhalten im Wesentlichen Schulden aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, aber auch kurzfristige andere Schulden, kurzfristige Bankverbindlichkeiten oder kurzfristige andere Schulden bzw. Steuerschulden. Der Liquiditätskoeffizient der Liquiditätskennzahl wird wie folgt berechnet: Kurzfristige Forderungen beinhalten in der Regelfall vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach § 266 Abs. 1 B. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 1. 3. 1. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 266 (2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 1. 3. 1. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. 3. 2. 1. mbar zu einer anderen Forderung zu berechnen ist.

Im Umlaufvermögen gehaltene Wertschriften können auch dann berücksichtigt werden, wenn sie wirklich kurzlebig sind (z.B. können sie rasch an der Wertpapierbörse veräußert werden). Die Liquiditätskennzahl 2 sollte als Maßstab für ein finanzkräftiges Untenehmen eine Quote von mind. 100 vH haben. Die Gesellschaft ist in diesem Falle in der Position, die kurzfristigen Verpflichtungen mit kurzfristigen Mitteln zu begleichen.

Für die Liquiditätskennzahl 3 (Liquiditätskennzahl III oder aktuelle Kennzahl) gilt folgende Formel: Die Bestände können der Konzernbilanz entnommen werden ( 266 Abs. 2 B. I. HGB). Zum 31. 12. 2010 steht für eine Gesellschaft folgende Konzernbilanz zur Verfügung: Lieferantenverbindlichkeiten ("offene Lieferantenrechnungen") sind in diesem Falle kurzfristige Schulden, während im Beispiel Rentenrückstellungen und Bankkredite langfristige sind.

Der Liquiditätsgrad I. Stufe ist 60 / 100 = 60 vH. Der Liquiditätsgrad zweiten Ranges ist (60 + 40) / 100 = 100 Prozent. Das Liquiditätsniveau des dritten Grades ist ( (60 + 40 + 60) /100 = 160 Prozent. Darüber hinaus sind die exakten Fälligkeitstermine nicht erkennbar, aber wichtig: Im Ausnahmefall sind z.B. alle offen stehenden Lieferrechnungen bereits am Tag des Eingangs am Tag des Jahresabschlusses überfällig, die kurzfristige Forderung wird jedoch nur schrittweise eingegangen.

Für die Unternehmensführung ist eine aktive, periodengerechte Berücksichtigung der Liquiditätssituation durch die Finanz- oder Kapitalbedarfsplanung vonnöten.