Kundenkredit

Benutzerkredit

Kredit, den ein Lieferant mit seinem Kunden aufgenommen hat . Bei einem Kundenkredit erhält ein Unternehmen vor Erhalt der Gegenleistung einen Teil des Kaufpreises vom Kunden. Das Kundenguthaben wird direkt mit dem Lieferantenguthaben verglichen.  

Kundenguthaben - überschaubare Begriffsbestimmung & Erläuterung

Ein Kundenkredit oder eine Kundenfinanzierung ist ein Darlehen, das einem Verbraucher von einem Anbieter oder einer Filiale zur Verfügung gestellt wird. Das Kundendarlehen kommt aus der Verkaufsförderung. Aus diesem Grund setzen viele Händler und Zulieferer Vertriebskreditbanken ein. Vertriebskreditbanken sind Geschäftspartner des Einzelhandels. Diese prüfen die Kreditwürdigkeit der Verbraucher und sind für die Warenfinanzierung zuständig.

Das Darlehen ist in der Regelfall nur als Ratenverkauf oder Leasinggeschäft zulässig. Es wird zwischen direktem und indirektem Kundenkredit unterschieden. Im Falle eines Direktkundenkredits macht der Verkäufer dem Käufer einen Kostenvoranschlag für die einfache Finanzierungsmöglichkeit des gesuchten Produktes unmittelbar nach dem Verkauf der Ware. Indirekter Kundenkredit dagegen ist dadurch gekennzeichnet, dass der Retailer von einem Finanzinstitut besondere bilanzentlastende und refinanzierende Optionen erhalten hat.

Die Fachhändler können diese ihren Kundinnen und Abnehmern in Gestalt von Finanzierungsangeboten bereitstellen.

Kundenkredite: Erhaltene Vorauszahlungen von Ausleihungen | Finanzierungen

Eine Kundengutschrift ergibt sich daraus, dass der Auftraggeber dem Auftragnehmer eine Abschlagszahlung auf von ihm vor Abschluss oder Annahme erteilte Aufträge zahlt. Vorauszahlungen von Bauherren sind vor allem im (Sonder-)Anlagenbau zu finden. Neben der Finanzierungsfunktion dient sie auch der Sicherung, da es bei einem Versagen des Bestellers oft schwer oder gar nicht möglich ist, eine andere Nutzung der Sonderanlage durch andere Besteller oder Auftraggeber zu erwirken.

Das Kundenguthaben ist wie das Lieferantenguthaben ein Handelsguthaben, das auf einem Liefervertrag für Waren aufbaut. Abweichende Bedingungen: Anzahlung des Kunden. Unter der Bilanzposition Auftragsvorauszahlungen nach § 266 Abs. 3 C. werden zum Stichtag bestehende Vorauszahlungen von Kunden ausgewiesen. Wahlweise können Kundenvorauszahlungen auch offen von den Beständen (z.B. aus noch nicht abgeschlossenen Aufträgen) abgezogen werden ( 268 Abs. 5 S. 2 HGB).

Dies zeigt der Auftraggeber, der eine Vorauszahlung getätigt hat, je nachdem, für was die Vorauszahlung erfolgt ist, in den nachfolgenden Bilanzpositionen: als Vorauszahlungen innerhalb der Immateriellen Vermögenswerte gemäß 266 Abs. 2 Nr. 2 A.I.4. HGB (z.B. bei Vorauszahlungen für Software); als Vorauszahlungen innerhalb der Warenvorräte gemäß § 266 Abs. 2 B.I.4. HGB.