Kreditor

Gläubigerin

Der Kreditgeber vergibt Kredite und wird so zum Kreditgeber. Gläubiger sind natürliche oder juristische Personen oder Institutionen, die Kredite an Kreditnehmer vergeben. In der Finanzbuchhaltung ist der Kreditor ein Kreditor, der Waren oder Dienstleistungen an den Schuldner überträgt, ohne dass diese vorher bezahlt wurden. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Debitor und Kreditor" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

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Im Rahmen der Rechnungslegung in Deutschland ist ein Kreditor (lateinisches Kredo "believe, trust") der Kreditor der Debitoren aus dem Handel. Er wird als Kreditor bezeichnet, weil er die Gefahren eines Darlehensgebers als Anbieter oder Dienstleistungserbringer mitträgt. Reklamationen des Verkäufers sind daher Verpflichtungen des Käufers von Waren und Dienstleistungen. Kreditgeber können sowohl physische als auch unternehmerische oder öffentlich-rechtliche Körperschaften sein.

Diese Verpflichtungen ergeben sich in der Regelfall aus der Lieferung von Waren oder Dienstleistu. Zur Abgrenzung dieser Verpflichtungen von den anderen Verpflichtungen hat der Versicherer mit 266 Abs. 3 Nr. 4 C 4 HGB ("Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung") einen eigenen Bilanzausweis für sie aufgesetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass sich ein kompetenter Dritter im Sinne der Klarheit der Bilanz ein Gesamtbild über den Passivanteil an den Gesamtverbindlichkeiten machen kann.

Für einen Zulieferer birgt das Verlustrisiko, dass der Abnehmer seiner Sendung zu spat bezahlt, nicht voll bezahlt, gar nicht bezahlt oder zahlungsunfähig wird. In der Kreditorenbuchhaltung wird dieses Restrisiko vom Kreditor gesteuert, da der Warenempfänger für den Kreditor ein Kunde ist. Die Auftragnehmerin kann ihren Kunden Gläubigerlimits gewähren, bis zu denen sie zur termingerechten Auslieferung der Produkte bereitsteht.

Kreditorische Kreditrisiken werden durch Bankinformationen, Büroinformationen oder Jahresabschlüsse klassifiziert. Ist das Risiko für den Auftragnehmer zu hoch, kann er unter Vorbehalt des Eigentums an dem Liefergegenstand ausliefern, was ihn im Falle des Zahlungsverzugs zur Rücknahme der Liefergegenstände beim Schuldner ermächtigt. Die Eigentumsvorbehaltssicherung ist eine ursprüngliche Darlehenssicherheit, die das Kreditorrisiko reduziert oder eliminiert. Wird das Kreditorrisiko durch Zahlungsausfall realisiert, ergibt sich eine ungewisse Verbindlichkeit, die der Auftragnehmer mit seinem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag zu bewerten hat, der mit einer Vorhersage der Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung verknüpft ist.

Erwartet der Auftragnehmer, dass der Kaufpreis nicht vollständig bezahlt wird, ist dies eine unwiderrufliche Reklamation, die abgeschrieben werden muss. Die Bezeichnung Kreditor ist Teil vieler komplexer Wörter, die sich auf das jeweilige Themengebiet beziehen. Im Volksmund sind Gläubiger oft mit dem Anbieter selbst verbunden. Das Kreditorenbuchhaltungssystem beschäftigt sich mit der Buchung und Kontrolle von Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie der Fälligkeitskontrolle.

Im betriebswirtschaftlichen Bereich, vor allem in der Bilanzierung, wird das Gläubigerziel als betriebswirtschaftlicher Indikator für die Fluktuationsrate der Gläubiger bezeichnet: Da eine Verrechnung im Jahresabschluß untersagt ist, werden Gläubiger mit Mehrzahlungen ( "debitorische Kreditoren") nicht als schuldenreduzierende Passiva bilanziert, sondern im Zuge des Jahresabschlußes in andere Vermögenswerte (als übrige Forderungen) umklassiert und als passive Rechnungsabgrenzungen in der Konzernbilanz angesetzt.

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