Kreditausfallversicherung

Credit Default Swap

mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der Credit Default Swap (CDS) ist ein Derivat, das es ermöglicht, Ausfallsrisiken von Darlehen, Bonds oder Kreditnehmernamen zu vermarkten . Ein Kontrahent, der so genannte Schutznehmer, zahlt eine fortlaufend zu bezahlende und zu Beginn eine einmalige PrÃ?mie. Als Ausgleich dafür erhalten er von seinem Geschäftspartner, dem so genannten Sicherheitsdienstleister, eine Entschädigungszahlung, wenn der im CDS-Vertrag angegebene Referenzschuldner nicht eintritt.  

Das CDS gleicht damit der Delkredereversicherung. Der Sicherheitennehmer empfängt die Entschädigung jedoch ungeachtet dessen, ob der Verzug des Referenzschuldners ihm überhaupt einen Nachteil verursacht. Kreditausfall-Swaps sind daher ein Mittel, mit dem Ausfallrisiken ohne bestehende Kreditverhältnisse getauscht und Long- und Short-Verträge abgeschlossen werden können. Im Rahmen des Abschlusses eines Credit Default Swaps werden vor allem folgende Aspekte festgelegt (Darstellung auf Basis von[1]): Referenzschuldner (Underlying), Nennwert des Geschäfts (z.B. 200 Mio. EUR), Fälligkeit des Geschäfts (z.B. sechs Jahre), von der Sicherungsnehmerin an den Bürgen gezahlter Kaufpreis für die Risikoübernahme, Ausprägung der durch die CDS zu sichernden Bonitätsereignisse (z.B.

die vom Bürgen bei ihrem Entstehen zu zahlen sind, und gegebenenfalls die Referenzvermögenswerte (Anleihen, Darlehen) des Referenzschuldners, die zur Bestimmung bestimmter Bonitätsereignisse (z.B. Zahlungsverzug) verwendet werden können. Typ der Dienstleistung, die der Bürge beim Auftreten des Zahlungsereignisses erbringt (in der Regel Zahlung). Die Referenzschuldnerin ist das Underlying des derivativen Credit Default Swaps.

Häufig verwendete Referenzkreditnehmer sind Firmen oder Länder, die Schuldverschreibungen ausgegeben oder grössere Darlehen vergeben haben. Das CDS läuft zum festgelegten Zeitpunkt oder unmittelbar nach Eintreten eines Kreditereignisses aus. Hieraus kann der Abschluss eines CDS resultieren, für das bereits ein versicherter Kreditfall stattgefunden hat. Der Schutz, den der Sicherheitennehmer erlangt, muss vom Sicherheitengeber kompensiert werden.

Dazu zahlen sie eine laufende und eine einmalige Vergütung, die so genannte Vorabzahlung: Der Schutzkäufer bezahlt regelmässig, in der Regel quartalsweise, eine Vergütung, auch bekannt als "Premium" oder "Running Spread". Der Betrag der PrÃ?mie wird in Basis-Punkten pro Jahr ausgedrÃ?ckt. Das Prämienniveau ist im Allgemeinen einheitlich, d.h. es sind nur gewisse Prämienniveaus gebräuchlich, dies sind 100 bp oder 500 bp (oder bei europäischen CDS auch zusätzliche 25 bp, 300 bp, 750 bp oder 1000 bp) Zahlungen.

Der Betrag der Vorauszahlung wird in %-Punkten ausgedrückt. Eine Vorauszahlung von 2 Prozent auf ein Nennvolumen von 200 Mio. EUR bedeutet eine Auszahlung von 4 Mio. EUR. der zu erwartenden Verwertungsquote. Bei der Rückzahlungsquote handelt es sich um eine Form der "Konkursquote": Sie gibt an, welchen Teil des nominalen Referenzvermögens die Kreditgeber bei einem Zahlungsausfall des Kreditnehmers noch zurückerhalten werden.

Die Sicherung dieses Potenzials mit einem CDS ist umso teurer, je größer die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls des Referenzschuldners und je geringer die zu erwartende Recovery Ratio ist. Durch die Standardisierung der Prämienbeträge verändert sich bei einer Änderung der Bonität des Debitors in der Regel die Summe der zu leistenden Vorauszahlungen für neue CDS, die am marktüblichen Verlauf zu beobachten sind.

Dadurch kann es zu einer negativen Vorabzahlung kommen, d.h. vom Sicherheitengeber an den Sicherheitennehmer. Aufgrund der gestiegenen Bonität konnte am gestrigen Tag ein CDS für einen laufenden Renditeaufschlag von 500 bp und einen Vorlauf von 0 abgeschlossen werden. Aufgrund der heute weiter gestiegenen Bonität soll das CDS heute für einen Vorlauf von -0,1 Prozent bei gleichbleibender Prämienhöhe abgeschlossen werden.

Der nicht dem Garanten für die ungesicherte Zeit zustehenden Aufschlag wird auch durch die Vorauszahlung ausgleichen. Die möglichen Bonitätsereignisse werden von der ISDA definiert: Die Umstrukturierung ist kein versicherter Kreditfall ("XR" oder "NR"). Die Umstrukturierung in der Originalversion ist ein versicherter Kreditfall ("CR"). Das heißt, das Leistungsereignis weicht nicht von einem anderen Versicherungskreditereignis ab.

Die Umstrukturierung in der geänderten Fassung ist ein versicherter Kreditfall ("MR", für "modifizierte Restrukturierung"). Wenn dieses Merkmal ausgewählt ist, werden bei Auftreten des Credit-Ereignisses Umstrukturierung nur Schuldverschreibungen mit einer Restnutzungsdauer von weniger als 30 Monaten zum Zeitpunkt des Credit-Ereignisses berücksichtigt. Die Umstrukturierung in der zweiten geänderten Fassung ist ein versicherter Kreditfall ("MM", für "modified modifizierte modifizierte modifizierte Umstrukturierung").

Im Falle eines Credit-Ereignisses werden Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten berücksichtigt. Eine unabhängige Kommission beschließt, ob ein bestimmtes Geschehnis im Bereich des Präsenzschuldners die Bestimmung eines Kreditgeschehens im Sinn eines CDS erfuellt und ob daher auch vom Bürgen eine Entschädigungszahlung zu leisten ist. Die EZ behandelt die Entscheidungsfindung über ein Credit Event nur auf Anfrage.

Der Bewerbung sind allgemein zugängliche Angaben über das zur Erkennung angeforderte Leistungsereignis beizufügen. In einem ersten Prozessschritt beschließt die EZ, ob sie sich mit der Entscheidungsfindung über ein Credit Event befass. Ist dies der fall, beschließt die EZ für alle CDSs des Referenzschuldners bindend, ob ein Credit Event vorliegt oder nicht.

Dieser Beschluss gilt daher auch für alle anderen Markteilnehmer, die ein CDS als Sicherheitengeber oder Sicherungsnehmer für diesen Referenzschuldner getauscht haben. Es besteht eine "Lookback-Periode" von 6 Kalenderwochen für die Abgabe eines Kreditereignisantrags aus der Bereitstellung von allgemein verfügbaren Daten. Bei Überschreitung dieser Fristen kann aufgrund des Eintritts eines Bonitätsereignisses keine Auszahlung verlangt werden.

So würde z. B. ein Credit Event, das 30 Tage vor Vertragsabschluss des CDS auftritt, aber bereits 3 Tage vor Vertragsabschluss des CDS bekannt war, zu einer Auszahlung durch den Schutzgeber und der Kündigung des CDS aufkommen. Im Vergleich zu Kreditvergaben gibt es bei Folgeveranstaltungen eine längere Rückschauzeit von 90 Tagen. Zahlungsstrom bei Eintreten des Kreditereignisses bei "Zahlung und Lieferung", "Zahlung und Lieferung" oder "physische Lieferung": Der Schutzverkäufer bezahlt dem Schutzkäufer den Nennwert des Vertrages (im Beispiel 200 Mio. EUR), während der Schutzkäufer Vermögenswerte (Forderungen an den Referenzschuldner z. B. Schuldscheindarlehen oder Darlehen) in Hoehe dieses Nennwertes an den Schutzgeber abtritt.

Die Ansprüche, die der Sicherheitspartner erfüllen kann, werden bei Vertragsabschluss ermittelt. Nachteilig an dieser Art von Vorteil ist, dass der Sicherheitsverpflichtete, wenn er die betreffende Position zum Zeitpunkt des Eintretens des Ereignisses nicht in seinem Portfolio hat, diese zunächst auf dem Versicherungsmarkt erwerben muss. "Barausgleich: Der Sicherheitengeber bezahlt dem Sicherheitennehmer den Wertminderungsaufwand der Referenzanlage. Zunächst wird der Marktwert der Referenzanlage nach dem Credit-Ereignis (der Recovery Rate) ermittelt.

Der Bürge zahlt dann dem Sicherungsnehmer den Differenzbetrag zwischen dem Marktwert und dem Nennwert des Vermögenswertes zurück. Die Sicherungsnehmerin muss den Vermögenswert nicht an den Sicherungsgeber abgeben und kann ihn einzeln auf dem Versicherungsmarkt verkaufen. Der Kaufpreis und die Kompensationszahlung sollten dem Nennwert gleich sein und damit dieselbe Schutzwirkung haben wie "Zahlung und Lieferung".

Die Vorteile dieser Art von Dienstleistung gegenüber "Zahlung und Lieferung" bestehen darin, dass die Erfüllung des Kreditereignisses nicht mit der Lieferung oder Annahme eines Vermögenswertes verbunden ist und der Sicherungsnehmer daher nicht sicherstellen muss, dass ein ausgefallener Vermögenswert geliefert wird und der Bürge diesen Vermögenswert nicht annehmen und nachträglich veräußern muss. In der Regel wird die Wiedereinziehungsrate daher aus dem Durchschnittswert der Preise mehrerer Trader über mehrere Tage berechnet.

Dabei wird der Wert, den die Vermögenswerte in dieser Versteigerung erzielen, als der gegenwärtige Marktwert (d.h. die Rückgewinnungsrate) betrachtet. Der Differenzbetrag zwischen dem ursprünglichen Wert und diesem ist vom Bürgen an den Sicherheitspartner zu bezahlen. Es steht dem Sicherheitennehmer freigestellt, an der Versteigerung mitzumachen. Weil die regelmäßige Beitragszahlung in der Regel quartalsweise nachträglich geleistet wird und das CDS mit dem Eintreten des Credit-Ereignisses beendet wird, hat der Sicherungsnehmer weiterhin die für die aktuelle Laufzeit proportionale Beitragszahlung zu leisten.

Diese wird in der Regel mit der Inanspruchnahme des Sicherungsgebers saldiert, so dass aus der Summe der beiden Ansprüche nur eine einzige Auszahlung geleistet wird. Auch diese grundlegenden Antragsformen können vor allem zur Risikodiversifizierung von Kreditportfolios genutzt werden. CDS können zur Absicherung des Kreditrisikos von Kreditengagements eingesetzt werden. Wenn ein Anleger dem Debitor ein Darlehen gewährt oder Schuldverschreibungen von ihm erworben hat, kann er ein CDS mit einem CDS mit dem Underlying des Sicherheitennehmers einrichten.

Kommt der Debitor in Verzug, empfängt der Anleger vom Bürgen die vertraglich festgelegte Performance aus dem CDS. Damit wird der Schaden aus der Wertberichtigung des Kreditexposures kompensiert. Im Gegenzug bezahlt der Anleger als Sicherheitennehmer die Beiträge, die letztlich seine Zinserträge aus dem Kreditexposure reduzieren. Um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, muss das CDS die gleiche Laufzeiten und den gleichen Nominalwert haben wie das zu schützende Darlehen.

Einerseits könnte der Anleger durch ein Ereignis, das nicht als Credit Event im CDS gesichert ist, einen Kreditverlust erlitten haben. Darüber hinaus muss die Auszahlung im Verzugsfall nicht zwangsläufig dem Wertminderungsaufwand aus dem Kreditexposure entsprechen, es sei denn, es wurde "Zahlung und Lieferung" vereinbaren und der Anleger kann sein Kreditexposure dem Bürgen anbieten.

Darüber hinaus kann der Anleger eine partielle Absicherung anbieten, indem er die CDS nicht für den gesamten Betrag oder die gesamte Dauer des Kreditexposures auflöst. Wenn beispielsweise sein Kreditexposure eine Duration von 7 Jahren hat und er ein CDS mit einer Duration von 5 Jahren schliesst, wird er nur für die kommenden 5 Jahre gegen einen möglichen Zahlungsausfall des Debitors gesichert.

Der Anleger schliesst in diesem Falle CDSs ab, ohne vorher zwangsläufig ein korrespondierendes Kreditexposure gehabt zu haben. Wenn der Anleger der Meinung ist, dass sich die Kreditwürdigkeit des Referenzschuldners B verschlechtert, geht er als Sicherheitennehmer einen CDS ein. Anschließend wird der Anleger ein weiteres CDS auf den Referenzschuldner B, dieses Mal jedoch als Bürge, ausstellen.

Zu diesem Zweck schließt er zunächst ein CDS als Bürge ab. Zugleich trägt der Anleger die Finanzierung der Ausgaben für den Abschluß eines weiteren CDS auf eine ganz andere Referenzschuld, bei der der Anleger der Garant ist. So hat eine Geschäftsbank aufgrund ihres Kreditengagements gegenüber der Risiko AG ein Kreditrisiko von 200 Mio. EUR.

Dies wird durch ein Darlehen von 100 Mio. EUR abgesichert. Es werden 500 Basispunkte pro Jahr und eine Vorauszahlung von 1% gezahlt. Sie finanziert die Ausgaben von 1 Mio. EUR und 5 Mio. EUR pro Jahr durch den Abschluß eines weiteren Zinssicherungsgeschäfts in der Größenordnung von 100 Mio. EUR als Bürge.

Der Ertrag aus der Hereinnahme des Bonitätsrisikos aus dem zweiten CDS beträgt 1 Prozent (1 Mio. EUR) nur einmal und 500 bp (5 Mio. EUR) im Jahr. Im Anschluss an den abgeschlossenen Vertrag der beiden CDS beträgt die Kreditrisikoposition der BayernLB damit 100 Mio. EUR (200 Mio. EUR Kreditexposure - 100 Mio. EUR gekaufte Risikoübernahme) Kreditrisiken der Risikoant AG und 100 Mio. EUR (über den zweiten CDS) Kreditrisiken der Waghalsig & Company KG.

Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Gesellschaften in verschiedenen Marktsegmenten tätig sind, ist es nicht wahrscheinlich, dass beide Gesellschaften zur gleichen Zeit ein Bonitätsereignis erleiden werden. Dadurch konnte das zu erwartende Ausfallrisiko signifikant gesenkt werden, allerdings mit einer erhöhten Eintrittswahrscheinlichkeit für ein gleichzeitiges Vorkommnis. Die verbesserte Bonitätsbeurteilung führte zu einer Reduzierung der CDS-Spreads, die den Verkehrswert des CDS für den Schutzkäufer und für den Schutzverkäufer erhöhen; diese Wertveränderungen sind in der Regel auf das Kursrisiko zurückzuführen.

Andererseits kann dieses Hauptrisiko auch als Ausfallrisiko betrachtet werden: Die Garantiegeberin übernimmt das Ausfallrisiko der Ausfallkosten des Basiswerts. Ein CDS ist als weiteres Marktrisiko auch einem bestimmten Zinsrisiko ausgesetzt, da der Anwartschaftsbarwert zukünftiger Leistungen (Prämienzahlungen und eventuelle Ausgleichszahlungen des Bürgen) vom Zinsniveau an den Finanzmärkten abhängig ist.

Dies bedeutet für den Sicherheitsverpflichteten, dass er im Verzugsfall des Garantiegebers - seiner Gegenpartei - aufgrund der negativen Entwicklung des Basiswertes ein Ersatztransaktion mit einer erhöhten Prämie abzuschließen hat oder im schlimmstenfalls keine Entschädigungszahlung im Kreditfall erhalten kann. Das Wiederbeschaffungsrisiko für den Bürgen ist verhältnismäßig niedrig.

Daraus ergibt sich, dass der Sicherer in Verzug gerät und der Bürge aus dem Ersatztransaktion bei Bedarf nur eine niedrigere Prämie bekommt. Durch die periodische Neubewertung des CDS mit den jeweils aktuellsten Marktentwicklungen fluktuiert die Sicherheitenhöhe und die zahlungspflichtige Gegenpartei kann sich bei Bedarf ändern.

Im Falle eines Digital Credit Default Swaps oder Digital Default Swaps (DDS) erfolgt im Falle eines Kreditereignisses eine fixe, zuvor festgelegte Vergleichszahlung durch den Bürgen. Die Höhe eines DDS ist daher nur von der voraussichtlichen Eintrittswahrscheinlichkeit, nicht aber von der voraussichtlichen Wiederfindungsrate abhängig. Der Wiederherstellungs- oder Rückforderungsratenswap ist eine kombinierte aus einem regulären Credit Default Swap und einem digitalen Default Swap, bei dem die Gegenparteien die Garanten für eine und die andere Vertragspartei sind.

Der Ausgleichszahlungsbetrag des DDS wird so festgelegt, dass die Beitragszahlungen aus dem CDS und DDS storniert werden (d.h. es werden während der Dauer der Transaktion keine Beitragszahlungen geleistet). Bei einem Kreditereignis bezahlt der Sicherungsverkäufer den Wertminderungsaufwand des Referenzgutes aus dem CDS und bekommt die fixe Vergleichszahlung vom Sicherungsverkäufer des DDS. Sie tauschte damit den effektiven Wertminderungsaufwand gegen den zu erwartenden aus, was sich in der Bestimmung der Entschädigungszahlung des DDS widerspiegelte.

Die Recovery Rate Swaps ermöglichen es daher, die zu erwartende Recovery Rate ohne Rücksicht auf die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls zu bewerten. Bei indexbasierten Credit Default Swaps handelt es sich nicht um ein einzelnes Underlying, sondern um ein Referenzschuldnerportfolio. Es handelt sich hierbei um Referenzschuldner, die sich auch im jeweiligen Credit Default Swap-Index wiederfinden. Tritt während der Dauer des CDS für einen der Referenzschuldner kein Credit Event ein, wird der diesem Debitor quotal zustehende Nennbetrag eingesetzt:

Es wird eine Entschädigungszahlung vom Schutzgeber an den Schutznehmer geleistet. Es wurde ein CDS mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. EUR auf den Markt gebracht. Die Debitorin Risikoant AG ist im Register repräsentiert und leidet unter einem Credit-Ereignis. Die Auktionsabwicklung bestimmt eine Rückgewinnungsrate von 20%. Die Referenzschuldnerin Risikoant AG trägt dann einen Nominalbetrag von 2 Mio. EUR (100 Mio. EUR nominell von den CDS / 50 Referenzschuldnern).

Die Entschädigungszahlung in Hoehe von 1,6 Mio. EUR (2 Mio. EUR nominale auf die Risikoant AG *(100 %-20%ige Rückzahlungsquote )) seitens des Sicherungsgebers an den Käufer des Schutzes wird geleistet. Das CDS wird dann mit 49 Referenz-Schuldnern und einem reduzierten Nominalwert von 98 Mio. EUR (100 Mio. EUR - 2 Mio. EUR) fortgesetzt. Die Credit Default Swaps von Warenkörben sind eine Weiterentwicklung des CDS-Indexkonzepts und betreffen nicht nur einen einzigen Underlying, sondern ein Depot ("Warenkorb") von Referenzschuldnern. Diese Swaps sind eine Ergänzung zum CDS-Indexkonzept.

In einem First to Default Swap wird eine feste Vergleichszahlung gezahlt, wenn für einen der Debitoren ein Credit Event auftritt. Der Aufschlag für ein Basket-CDS ist relativ hoch, da die Eintrittswahrscheinlichkeit für ein Credit Event größer ist, als wenn nur ein Debitor berücksichtigt würde. Ein weiterer Typ von Swap ist der n-te bis default Swap, bei dem erst beim n-ten Credit Event aus dem zugrunde liegenden Depot eine Erfüllungszahlung erfolgen kann.

Bei der Preisgestaltung und Wertermittlung von Basket-CDSs sind nicht nur die zu erwartende Ausfallswahrscheinlichkeit und die zu erwartende Recovery Ratio der Einzelportfoliokomponenten zu beachten, sondern auch die zu erwartende Wechselwirkung der individuellen Ausfallwahrscheinlichkeiten. Bei der Preisgestaltung und Wertermittlung von Basket-CDSs ist nicht nur die zu erwartende Ausfallswahrscheinlichkeit und die zu erwartende Recovery Ratio zu berücksicht. Die ISDA hat unter dem Titel "Big Bang Protocol" im Frühling 2009 das in der Rahmenvereinbarung festgelegte Verfahren für den Fall eines Kreditinanspruchs (Settlement) überarbeitet.

Das bisher geltende Verfahren im Falle eines Bonitätsereignisses war durch bilaterale Maßnahmen zwischen dem Bürgen und dem Sicherungsnehmer gekennzeichnet. Die beiden mussten sich darauf einigen, dass ein Credit Event eingetreten ist. Hierdurch könnte es zu einer Situation kommen, in der ein Anleger, der ein CDS für ein mit zwei Bürgen geführtes Unternehmens geschlossen hat, mit einem Bürgen über den Eintreten eines Kreditereignisses verhandeln könnte, sich aber mit dem anderen Bürgen über den Eintretenden nicht einigen konnte.

Das könnte, wie vorstehend dargelegt, dazu führen, dass nicht alle Sicherheitennehmer im Besitze eines Vermögenswertes waren, den sie für den Empfang der Entschädigung bereitstellen mussten. Bei dem " Small Knall Protokoll " handelt es sich um eine Verdichtung des Urknall-Protokolls für das Credit Event Restructuring, insbesondere für den europ. m. E. Dementsprechend wurden im Zuge der Angleichung der Handelspraktiken eine flachere Bonitätskurve und erwartete Rückzahlungsraten von entweder 40 Prozent (Senior OR ndinated Debt) oder 20 Prozent (Sub ORndinated Debt) vorgelegt.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die zu erwartenden Verwertungsquoten nichts mit den Verwertungsquoten zu tun haben, die durch eine Versteigerung bei Auftreten eines Gutschriftsereignisses ermittelt wurden. Der erwartete Rückfluss ist nur ein weiterer Faktor bei der Berechnung von CDSs, die noch nicht ausgefallen sind. Es handelt sich hierbei nur um die Recovery Rate, die Zinsstrukturkurve und die Gliederung der Kreditteile.

Darüber hinaus wird das Restrukturierungs-Kreditereignis nicht mehr als im CDS versicherter Kreditfall berücksichtigt. Für die Umgliederung von bestehenden Verträgen gibt es feste Margen von 25, 100, 500 oder 1000 Basis-Punkten sowie 300 und 750 Basis-Punkte. Generell wird jedoch das folgende Berechnungsmodell auf der Grundlage von Ausfallswahrscheinlichkeiten angewendet: Die wiederkehrende Prämie, die Rückzahlungsrate (Prozentsatz des vom Debitor im Kreditereignisfall zu tilgenden Nominalbetrags), wenn kein Kreditereignis eingetreten ist, wäre der Gegenwartswert ( "PV") des CDS allein die Gesamtzahl der abgezinsten Prämiengeldienste.

Dementsprechend ist die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Credit-Ereignisses zwischen dem Datum des CDS-Einsatzes und dem Datum der Beendigung zu berücksichtigen. So wird eine PrÃ?mie von Nc/4{\displaystyle Nc/4} quartalsweise bezahlt. Zur Vereinfachung wird auch davon ausgegangen, dass ein Credit Event nur an einem der Premium-Zahlungstage stattfinden kann. Es tritt entweder kein Credit Event auf - dann werden die 4 Premium-Zahlungen getätigt und das CDS läuft dann bis zum festgelegten Fälligkeitsdatum - oder ein Credit Event tritt am ersten, zweiten, dritten oder vierten Premium-Zahlungstag ein.

Bei jedem Prämienzahlungstag tritt entweder ein Credit-Ereignis ein und das CDS beendet mit einer Versicherungsleistung von N(1-R){\displaystyle N(1-R)}. Das CDS bleibt bestehen, weil kein Credit Event auftritt. Dabei wird eine Premium-Premium von Nc/4{\displaystyle Nc/4} bezahlt. Aus der Kreditkurve (die die laufenden Bandbreiten für die einzelnen Fälligkeiten und die Vorauszahlung enthält), der Auslagerungskurve und der Wiederherstellungsrate werden im Voraus die Wahrscheinlichkeitsfaktoren p1{\displaystyle p_{1}}, p2{\displaystyle p_{2}}, p3{\displaystyle p_{3}} und p4{\displaystyle p_{4}}} ermittelt.

Die Ausfallwahrscheinlichkeit und die Höhe der Kreditkurve sind umso größer, je größer das Risiko des zugrundeliegenden Kreditnehmers ist. Duffie Darrell, Kenneth J. Singleton: Kreditrisiko: Preisgestaltung, Messung und Management. Die Princeton University Press, 2003, ISBN 0-691-09046-7 Philipp J. Schönbucher: Kreditderivate Preismodelle: Modelle, Preisgestaltung und Implementierung. Die Wiley Finance Series, May 2003, ISBN 0-470-84291-1. Springen Sie auf Für die Festlegung der Restrukturierungsmerkmale lesen Sie bitte Nomura Fixed Income Research, Credit Default Swap (CDS) Grundierung, PDF (Memento des Originaldokuments vom 29. December 2009 im Internetarchiv) Info: Der Archiv-Link wurde maschinell verwendet und ist noch nicht überprüft worden.

Überprüfen Sie bitte den Verweis gemäß der Gebrauchsanweisung und entfernen Sie dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.securitization. net, S. 5, abrufbar am 21. März 2010. Springen Sie auf Christian Weistroffer: Credit Default Swaps - Towards a more robustes System auf ? zu.