Kredit Wechseln

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mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Im Bankgeschäft bezeichnet das Discountgeschäft (Diskontkredit) den Kauf von noch nicht fälligen Wechseln durch die Kreditanstalten . Dabei werden die Tratten abgezinst, wodurch der bis zum Fälligkeitsdatum gültige Zinssatz (Diskontsatz) vom Nennwert des Wechselbetrags abgesetzt wird. Die von den Kreditinstituten berechneten Diskontierungssätze basieren auf dem jeweiligen Diskontierungssatz der EZB. Das Diskontieren von Wechseln durch die Kreditanstalten ist seit dem 1. Januar 1924 zulässig ( 21 BWG), was das Aktivgeschäft der Anstalten deutlich erweiterte.  

Im Zuge der Harmonisierung des Wechselsrechts durch die Verabschiedung des Wechseldatengesetzes im Jahr 1934 wurde den Instituten die Bearbeitung von Krediten im Wechseldatengeschäft, das nun aus dem Kredit- und Wechseleinzugsgeschäft besteht, erleichtert. Bis 1986 war der Diskontierungssatz für die Umfinanzierung der Kreditanstalten durch die Deutsche Bank und als Leitzinssatz entscheidend, da die Kreditanstalten durch den Vertrieb von Bundesbanknoten zum Diskontierungssatz liquide werden konnten.

In der Folge war der Prozentsatz der Diskontdarlehen an der Kreditaufnahme im Dez. 1986 auf 60 Prozent zurückgegangen. 2. Seit 1987 hatte die Abzinsung von Wechseln an Gewicht eingebüßt, so dass der lombardische Zinssatz in den Vordergrund rückte. 3 Bei den neuen marktwirtschaftlichen Instrumentarien der Deutsche Bank rückte die Refinanzierung der Wechsel allmählich in den Hintergrund; sie betrug 1994 nur 29,5 Prozent der Gesamtkredite der Zentralbanken, verglichen mit 83,5 Prozent im Jahr 1980. 4] Sie wurde durch Repurchase-Geschäfte für Wertpapiere ersetzt.

Rechtliche Grundlagen für Diskontgeschäfte sind das Wechseldatengesetz, das Bankgesetz und die entsprechenden Allgemeinen Geschäftsbedinungen der Institute. Der Abzug ist gesetzlich ein Einkaufsvertrag nach 433 BGB und stellt ein Bankverkehr nach 1 Abs. 1 Nr. 3 des Kreditwesengesetzes dar. Bis 1986 war das Discountgeschäft ein bedeutendes Darlehensgeschäft für die Institute und wurde aufgrund der strengen Wechselvorschriften und der Haftung des Indossanten als besonders gesichertes Darlehensgeschäft angesehen.

Zur weiteren Erhöhung der Sicherheiten von Discountgeschäften werden von den Kreditinstituten diskontierte Rechnungen nur bis zur Hoehe der dem Auftraggeber eingeräumten Discountkreditlinie ausgestellt. Im Disagio wurden die Kreditinstitute vom Disagio-Geschäft der Deutschen Bank geleitet, da sie in der Regel die von ihren Bankkunden bei der Deutschen Bank abgezinsten Banknoten refinanziert haben. 5 Die Deutsche Post hat den Handelsbanken Rediskontkontingente gewährt, d.h. für jedes Institut einzeln festgesetzte Limit.

Es wurden von der Bank nur Commercial Paper mit einer maximalen Restnutzungsdauer von drei Monaten und Wechseln mit bekanntermaßen zahlungsfähigen Parteien akzeptiert. Hochsprung Werner Ehrlicher/Diethard B. Simmert, Änderungen in den monetären Instrumenten der Europäischen Union, 1988, S. 134. Hochsprung Die Monetarpolitik der Europäischen Union, S. 109. Hochsprung Peter Bülow, Wechselstiftung, AGB, 2004, S. 75. Hochsprung der Europäischen Union, AGB, 2004, S. 75. Hochsprung der Europäischen Union, Euro.