Kredit vom Arbeitgeber

Darlehen des Arbeitgebers

Gibt es ein Darlehen des Arbeitgebers ? Im Hochzinszeitraum der 1980er und 1990er Jahre waren Arbeitgeberkredite sehr gefragt und wurden von vielen Firmen angeboten. Bereits heute sind Darlehen von Arbeitgebern manchmal sehr attraktiv und werden den Arbeitnehmern von großen Konzerne und kleinen Familienbetrieben gewährt. Aber nach welchen Gesichtspunkten ist ein Arbeitgeberkredit möglich? Welche Aspekte sind bei der Aufnahme eines Darlehens zu berücksichtigen und welche Pflichten hat ein Angestellter bei der Aufnahme eines Darlehensbetrages vom "Chef"?  

Im folgenden Beitrag wird das Themengebiet Arbeitgeberkredite behandelt und enthält neben den oben aufgeführten Fragestellungen auch nützliche Anleitungen. Gibt es ein Darlehen des Auftraggebers? Im Prinzip ist es immer eine Frage des Auftraggebers, ob er der Arbeitskraft einen Kredit gewährt oder nicht. Arbeitgeberkredite können Teil des strategisch orientierten Mitarbeitermanagements sein, da sie den Mitarbeitenden einen besonderen Leistungsanreiz bieten und die Loyalität zum Konzern sichern können.

Sie haben als Mitarbeiter jedoch keinen "Rechtsanspruch" auf ein Betriebsmittelkredit und es gibt keine branchenübergreifenden Tarifbestimmungen in dieser Hinsicht. Beschließt ein Betrieb, einem Arbeitgeber ein Darlehen zu gewähren, ist dieses Übernahmeangebot in der Praxis in der Regel nicht Teil der aktuellen Arbeitsverhältnisse. Der Grund dafür ist, dass die Gewährung von Arbeitgeberkrediten oft nur in einem bestimmten Umfang und zu bestimmten Zeitpunkten erfolgt.

Arbeitgeberkredite können Firmen z. B. dann vergeben, wenn sie über eine außergewöhnlich gute Liquiditätslage verfügt und auf dem Arbeitsmarkt keine Finanzanlagen findet, die ihren persönlichen Ideen entsprechen. Zu welchen Bedingungen kann ein Arbeitgeberkredit in Anspruch genommen werden? Je nach Firma sind die Konditionen für ein Arbeitgeberseminar unterschiedlich und oft eine "Verhandlungssache". Prinzipiell hat der Mitarbeiter die Moeglichkeit, die Rahmenbedingung fuer sein Betriebskredit ungehindert zu bestimmen, waehrend das Unternehemen am Ende des Tages natuerlich darueber entscheiden kann, welcher Kreditantrag begleitend ist und welcher nicht.

Es ist natürlich von Bedeutung, dass sich der Mitarbeiter in einem unkündbaren und unbestimmten Beschäftigungsverhältnis aufhält. Die Frage, ob ein Arbeitgeber eine reale Sicherheit haben möchte oder nicht, richtet sich nach den Anforderungen des Betriebes und der Höhe des Darlehens. Unverzinsliche Arbeitgeberkredite sind nicht möglich, da der Darlehensbetrag sonst vom Steueramt als "Ertrag" klassifiziert würde und somit voll steuerbar wäre.

In vielen Betrieben werden Arbeitgeberkredite nur an Arbeitnehmer gewährt, die eine festgelegte Dauer der Zugehörigkeit oder eine festgelegte Stelle haben. Dabei kann es durchaus sein, dass ein Mittelständler gewillt ist, einem Manager ein Darlehen von 30.000,00 EUR zu geben, während ein "einfacher" Arbeitnehmer keine Darlehenszusage bekommt.

Aus Finanzierungssicht kann der "Chef"-Kredit eine ausgezeichnete Ergänzung zum herkömmlichen Bankkredit sein. Zum einen können die Randbedingungen für ein Betriebsmittelkredit beliebig ausgehandelt und individualisiert werden, so dass die Mitarbeiter z.B. von ihrem Arbeitgeber das Recht auf kostenlose Tantiemenanpassung oder ein unbefristetes Sonderrückzahlungsrecht haben. Andererseits wird der Zins vom Arbeitgeber selbst bestimmt, weshalb oft Bedingungen unterhalb des entsprechenden Marktzinsniveaus möglich sind.

Deshalb können Darlehen des "Chefs" aus Kosten-, aber auch aus Gründen der hohen FlexibilitÃ?t sehr vielversprechend sein. Wenn z. B. ein Arbeitgeber aufgrund einer längeren Beschäftigungsdauer oder der Stellung von Ersatzbürgschaften auf eine Sicherheitsleistung verzichten muss, ist dies für den Mitarbeiter von großem Vorteil. Wenn ein Arbeitgeberkredit z.B. im Zuge einer Baukostenfinanzierung genutzt werden soll, werden die kostenlosen Grundpfandrechte nicht durch das Blankokredit des Auftraggebers belasten.

Damit kann der Angestellte den vollen Betrag der Grundschuld für andere Kredite nutzen, was aufgrund eines geringeren unbesicherten Teils zu besseren Laufzeiten führen kann. Wie vielversprechend die Möglichkeiten eines Arbeitgeberkredits auch erscheinen mögen - ein Darlehensangebot des "Chefs" sollte unter keinen Umständen blindlings" unterzeichnet werden. Während es im Allgemeinen unwahrscheinlich ist, dass ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ein Kredit zu ungünstigen Konditionen gewährt, gibt es einige Aspekte, die bei der Prüfung eines Arbeitgeberkredits berücksichtigt werden sollten.

Zahlreiche Arbeitgeber knüpfen das Vorhandensein des Anstellungsverhältnisses an die Kreditgewährung an und gewähren sich aus diesem Grunde ein Widerrufsrecht, das wirksam wird, wenn der Mitarbeiter sein Arbeitsverhältnis beendet und das Arbeitsverhältnis beendet. Arbeitgeber können einen Kredit auch dann "abrufen", wenn die Wirtschaftslage des Betriebes dies unvorhergesehen erforderlich macht.

Solche "Vertragsbedingungen" müssen möglicherweise von den Arbeitnehmern akzeptiert werden, wenn sie einen Darlehensvertrag mit ihrem Arbeitgeber abschließen. Außerdem ist ein Mitarbeiter in der Regel verpflichtet, den Zweck anzugeben, für den er den Darlehensbetrag des Arbeitsgebers braucht. Bei einem begehrten Baukredit ist das ganz eindeutig, aber wenn ein Kredit für den privaten Gebrauch gebraucht wird, hätte ein Mitarbeiter diese "Offenlegungspflicht" nicht, wenn er anstelle seines Arbeitsgebers lediglich seine Bank mit dem Kreditantrag anspricht.

Jeder, der ein Arbeitgeberdarlehen erhalten möchte, sollte sich offen und ehrlich an seinen "Chef" wenden. Oft ist die Gewährung eines Arbeitgeberkredits eine "Verhandlungssache" und viele Firmen sind vorbereitet, ihren Mitarbeitern einen Kredit zu geben, den sie benötigen, insbesondere in Finanz- oder Familiennotfällen. Das liegt vor allem daran, dass aus Sicht des Unternehmens die Belegschaft des Mitarbeiters nur dann gesichert ist, wenn der Mitarbeiter eine ordnungsgemäße wirtschaftliche Situation hat.

Geld-Sorgen können rasch zu psychischen Krankheiten und damit zu einem Verlust von Arbeitszeiten werden. Selbst wenn Sie z.B. keinen "legitimen Kredit" als Teil eines Baukredits benötigen, sollten Sie sich nicht beschämen und den entsprechenden Leistungsbedarf mit dem " Boss " individuell absprechen. Zudem ist es immer dann vorteilhaft, wenn man z.B. von Kollegen erfährt, dass das Unternehmertum bereits anderen Arbeitnehmern in ähnlicher oder vergleichbarer Situation mit einem Darlehen weitergeholfen hat.

Solche Vorfälle sind immer vorteilhaft und es gibt keine Pflicht für den Arbeitgeber, sie gleich zu behandeln, weshalb der "Chef" immer eine individuelle Entscheidung fällen kann. Schlussfolgerung: Arbeitgeberkredite können für Mitarbeiter aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch wegen der besonderen Beweglichkeit sehr attraktiv sein. Allerdings sind die Kreditchancen des "Chefs" von Firma zu Firma unterschiedlich und stehen im Zusammenhang mit der entsprechenden Vorgangsweise.

Prinzipiell kann ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern in wirtschaftlichen Notfällen helfen, so dass der Mitarbeiter einen "klaren Kopf" für die eigene Tätigkeit hat und auf die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter zurückgreifen kann. Daneben werden aber auch oft Arbeitgeberkredite gewährt, um Mitarbeiter zu motivieren und zu halten. Das Arrangement eines Arbeitgeberkredits ist eine Frage der Verhandlung zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter, bei der es einige Punkte gibt, auf die ein Mitarbeiter achten sollte.