Kredit bei der Bank

Bankkredit

Im Inland vergibt in der Regel keine Bank einen Kredit ohne Bonitätsprüfung . Mädchen-Geld-Schöpfung Eine ( "private") Geschäftsbank, die einen Kredit gewährt, leiht nie einen Kredit (im Sinne von gesetzlichem Zahlungsmittel, d.h. Coins und Banknoten), sondern mittels eines Buchungssatzes: Anspruch (Kreditnehmer) auf Haftung (Kreditnehmer): KreditbetragAuf der einen Seite erfasst die Bank also eine Reklamation gegen den Darlehensnehmer (sie will den Geldbetrag noch mehr "zurückbekommen"), auf der anderen Seite ihre Eigenhaftung in der gleichen Größenordnung beim gleichen Darlehensnehmer - das ist sein Sichtguthaben, von dem sie zurückziehen oder übertragen kann.  

Damit verlangt die Bank vom Darlehensnehmer etwas "zurück", das sie gleichzeitig in ihrer Bilanz zugibt, dass sie noch gar nicht zugestellt hat (= Haftung), d.h. selbst "noch schuldig" ist. Kredite, wenn sie nicht in Bargeld ( "Coins" oder Banknoten) zurückgezahlt werden, sind also kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern eine Bankverbindlichkeit.

Bekommt Herr Meier eine Guthabengutschrift von 10.000 (als Guthaben auf seinem Girokonto), bekommt er kein Auszahlung. Sämtliche Kontokorrentkonten von Bankkunden befinden sich auf der Aktivseite der Bankbilanz, d.h. sie sind Bankverbindlichkeiten. Somit ist die Bank nach dieser "Kreditvergabe" den Darlehensbetrag an ihren Auftraggeber Herrn Meier noch schulden!

Überweist Herr Meier dann den Guthabenbetrag auf elektronischem Wege an Herrn Huber (auf sein Girokonto), so hat die Bank diesen Wert gegenüber Herrn Huber und nicht mehr gegenüber Herrn Meier zu zahlen. Aus rechtlicher Sicht ist die Vergabe von Krediten die Vergabe von Eigenmitteln. Allerdings nutzt die Bank, die Geld aus der Einlage bezieht, keine eigenen Mittel (der Wert liegt auf der Verbindlichkeitenseite und ist somit eine Verbindlichkeit).

Zudem wird der Wert nicht ausgeliehen, sondern bei dieser Form der "Kreditvergabe" (als verzinsliches Fremdkapital!) erneut generiert. Daher ist es auch aus rechtlicher Sicht kein Leihvorgang. Aber wenn die Bank behauptet, den Sparern etwas zu leihen, sollte sie es beweisen.

Wer hat schon einmal eine Belastung seines Sparkontos durch die Ausleihe an einen anderen Kunden erlitten? Fordern Kreditinstitute im Rahmen der Vergabe "Refinanzierungskosten", sollten sie diese ebenfalls nachweisen: Bei der Überweisung von E-Geld von unseren laufenden Konten benutzen wir alle kein Kapital im Sinne des Gesetzes, sondern eigentlich nur Bankverbindlichkeiten!

Bei diesem " Kreditsystem " stellt nur der Darlehensnehmer, nie die Bank, die Sicherheit. Diese Gelder werden von privaten Kreditinstituten, die mit der Absicht arbeiten, bei der Vergabe von Krediten und bei jeder "Zahlung" der Bank einen Gewinn zu erzielen, "frisch abgeholt". Allerdings üben die Kreditinstitute dieses Verfahren (Buchung auf die laufenden Konten der Leistungsempfänger, d.h. Buchung der eigenen Schulden als "Zahlung") auch dann aus, wenn sie selbst etwas kaufen: wenn sie Land, Gebäude, Rechner oder Papiere erwerben, wenn sie ihre eigenen Arbeitnehmer oder die Tantiemen der Vorstandsmitglieder oder die Dividende der Anteilseigner "bezahlen" - sie buchstäblich immer auf die laufenden Konten der Leistungsempfänger und damit ihre eigene Verbindlichkeit (im Bilanzsinne) generieren!

Die so produzierten "Gelder" (als Buchungslinie und Bilanzbankverbindlichkeiten) sind natürlich unbedeckt und vollkommen nutzlos (Fiat-Geld, von "Fiat Lux" - "Let there be light", "Fiat money - Let there be money", Money "from air", d.h. ohne Wertverlust). Der weitere nachteilige Aspekt dieser Geldschöpfungsmethode ist, dass das (mädchenhafte) Geldbetrag, mit dem die Zinsansprüche der Bank bezahlt werden, nie verwendet wird.

Aus Bankensicht ergibt sich folgender Buchungszinssatz für die Darlehenszinsen: ForderungszinsertragDie Zinserträge stellen jedoch keine Bankverbindlichkeiten dar, daher wird nie (Mädchen-)Geld zur Zinszahlung verwendet. Das hat zur Folge, dass die realen Wirtschaftsunternehmer die Zinserträge aus dem bereits im Umlauf befindlichen Geld abziehen müssen, was sie zwingt, um diese knapp bemessenen, zirkulierenden Mittel zu konkurrieren, nur um ihre Bankkredite zu zahlt.

Der Wettbewerb im ökonomischen System ist daher vor allem darauf zurückzuführen, dass (!) Geld nicht zur Zahlung von Bankkrediten verwendet wird. Wenn dies der Falle wäre oder keine Zinsbelastung erfolgt, wäre auch die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen System ohne Probleme unmittelbar möglich! Die oft zitierte Gegenargumentation, dass Zinssätze durch eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit von Geld "erschwinglich" gemacht werden könnten, ist bedauerlicherweise nicht durchführbar.

Zu diesem Zweck müßten die Kreditinstitute die erhaltenen Mittelzuflüsse aus dem Bereich "Zinserträge" unverzüglich wieder an ihre Schuldner verteilen, damit sie dann über genügend liquide Mittel verfügten, um die anfallenden Zinszahlungen in der Folgezeit wieder zu leisten. Weil dies jedoch in der Realität nicht der Fall ist, ist nicht klar, warum eine Steigerung der Geschwindigkeit des Geldumlaufs allein den Kreditnehmern auf einmal exakt die Mittel geben würde, die sie für die Zahlung der nächstfolgenden Zinszahlungen brauchen würden.

Institute, die keine Konzerne sind (d.h. keine Abnehmer haben, an die sie etwas weiterverkaufen können, wie vor allem die privaten und öffentlichen Haushalte), haben in diesem Regelwerk keine andere Möglichkeit, als neue Kredite zu nehmen, nur um die Altschulden und ihre Zinszahlungen zu begleichen.