Kfz Kaskoversicherung

Kraftfahrzeugkaskoversicherung

Wie können Gefahren für Ihr Fahrzeug entstehen und wie die Kfz-Kaskoversicherung mögliche Gefahren versichert ? Eine Kaskoversicherung deckt Schäden am versicherten Fahrzeug. Erfahren Sie hier mehr über unsere Angebote zur Voll- und Teilkaskoversicherung.  

Versichertes Risiko in der Kaskoversicherung von Kraftfahrzeugen

Der Abschluss einer Kfz-Kaskoversicherung bietet keinen Schutz vor jeglichen Beschädigungen. Als Versicherungsereignis gilt, wenn ein versicherter Gegenstand (Fahrzeug, Autoteile, Fahrzeugzubehör) durch ein versichertes Risiko beschädigt wird. Der Vollkaskoschutz deckt zusätzliche Schadensfälle durch Fahrzeugunfälle. Es besteht eine Versicherung für Brandschutz und Explosionsgefahr. Daher ist es nicht notwendig, dass das Versichertenfahrzeug selbst einen Feuerbrand verursacht hat.

Mitversichert sind auch die durch die direkte Brandwirkung verursachten Macken. Beschädigungen der Sitzpolsterung - zum Beispiel an der heruntergefallenen Glut der Zigarette - wären nicht allein deshalb versicherbar, weil sich das Brandereignis nicht selbst ausbreiten kann. Auch im geparkten Zustand ist das Auto gegen Brand versichert: Fallen nach einem Blitzeinschlag Brandherde auf das Auto, ist zusätzlich eine Versicherung abgeschlossen.

Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass ein ausreichender Schutz vor Schäden durch Betankung gegeben ist, wenn ein Kraftfahrzeug in Flammen steht. Im Jahr 2008 entschied die Elften Bürgerlichen Kammer des Landgerichtes Düsseldorf, dass es sich nicht um ein externes Phänomen handele, wenn ein Auto anstelle von Dieseltreibstoff mit Kraftstoff gefüllt werde und der Katalysator in der Nähe des Motors allein dadurch überhitzt werde.

Laut GDV wurden 2010 rund 19500 Kfz mit Vollkaskoversicherung mitgenommen. Mitversichert sind auch Überfälle, Veruntreuungen und unbefugte Nutzung - in jedem Fall im Zusammenhang mit dem Auto und seinen Teilen. Ziffer A.2.2.2. 2 des AKB 2008: Der Missbrauch ist vor allem durch die Versicherung gegen Missbrauch und Beraubung mitversichert. Veruntreuung ist nur dann gedeckt, wenn dem Verursacher das Auto nicht zur Nutzung in seinem eigenen Namen, zum Verkauf oder unter Eigentumsvorbehalt übergeben wird.

Die unbefugte Nutzung ist nur dann gewährleistet, wenn der Verursacher nicht zur Nutzung des Fahrzeuges in irgendeiner Form befugt ist. Die unberechtigte Nutzung entfällt vor allem dann, wenn der Verursacher von dem zur Verfügung stehenden Fahrzeugbetreuer (z.B. Werkstatt, Hotelmitarbeiter) beauftrag. Darüber hinaus gibt es keinen Deckungsschutz, wenn der Verursacher in einem engen Verhältnis zu dem Entsorgungsberechtigten (z.B. seinem Mitarbeiter, seiner Familie oder seinen Haushaltsmitgliedern) steht.

Ein Raub ist, wenn der Verursacher das Auto stiehlt, um es sich selbst zu besorgen, und es gibt keine Rechtsgrundlage dafür. Die Versicherung deckt den Raub des ganzen Fahrzeuges sowie den Raub von Einzelteilen wie Rädern, Funk oder Star. Die Versicherung deckt auch Beschädigungen des Fahrzeuges, die im direkten Zusammenwirken mit Datendiebstahl oder versuchtem Datendiebstahl auftauchen.

Schlagen Diebe das seitliche Fenster ein, um die Türe von der Innenseite zu eröffnen, ist eine Versicherung abgeschlossen. Doch: Es gibt keinen Vandalismusschutz, auch wenn er vom Räuber durchgeführt wird. Eine Diebstahlsicherung im Sinn der Versicherungskonditionen ist nur dann gegeben, wenn ein Kausalzusammenhang zwischen einem (versuchten oder durchgeführten) Diebstahl auftritt.

Entscheidend für die Klassifizierung ist, ob der (Teil-)Schaden durch eine Aktion entsteht, die aus ihrer Sicht für einen "erfolgreichen" Raub notwendig ist. Eine kausale Beziehung entsteht, wenn die Türe aufbricht und eine HiFi-Anlage aus dem Auto gestohlen wird. Will der Räuber aus purer Zerstörungslust auf den Ledersitzen verbrannte Rauchwaren ausdrücken, ist es ( "nicht versicherter") Durchfall.

Der Unterschied zwischen Datendiebstahl und Zerstörungswut ist auch dann von Bedeutung, wenn Dritte Frontscheibenwischer oder andere Scheibenantennen am Auto ausbrechen. Dies ist nach heutiger Rechtsmeinung kein Raub, da die kaputten Objekte vom Räuber nicht sinnvoll und vorteilhaft wiederverwertet werden können. Nicht selten gibt es Diskrepanzen zwischen Versicherung und Kunden, wenn Dritte den Aussenspiegel eines Fahrzeuges beschädigen oder den Rückspiegel komplett stehlen.

Die Frage, ob dies abgedeckt ist oder nicht, richtet sich nach den Einzelheiten. Bei vollständigem Entzug des Spiegels liegt es an einem Einbruch und in der Praxis liegt in der Tat ein Kostenerstattungsanspruch vor. Bei nur entferntem, aber nicht entferntem Spiegelbild (z.B. bei jungen Randalierern) liegt es an Zerstörungswut und es gibt in der Praxis keinen ausreichenden Schutz.

Entscheidend ist dann, ob die Sachlage auf einen versuchter Raub oder Zerstörungsversuch hinweist. Ein versuchter Raub könnte dann z.B. durch gelöste Verschraubungen usw. angezeigt werden. Vor einigen Jahren entschied der BGH (Urteil vom 17. Mai 2006 - IV ZR 212/05): Bei der Teilkasko sind nur solche Schadensfälle schadenersatzpflichtig, die durch die Durchführung der Handlung entstehen oder mit ihr in angemessenem Umfang verbunden sind, im Falle eines Einbruchs in ein Kraftfahrzeug.

Zur Begründung ihrer Entscheidung führten die Staatsanwälte unter anderem aus, dass die verschiedenen Versicherungskonditionen für die Kfz-Teilkaskoversicherung und die Kfz-Vollversicherung, auch für den Laie, zeigen, dass der Kfz-Kaskoschutz in der Kfz-Teilkaskoversicherung nicht gegen rebellische und vorsätzliche Taten von nicht anspruchsberechtigten Mitversicherten besteht. Im Vollkaskoschutz sind auch Vandalismusschäden enthalten.

Dieser Zusatzversicherungsschutz ist in A.2.3. 3 AKB 2008 geregelt: "Versichert sind vorsätzliche Taten von Menschen, die in keiner Hinsicht zur Nutzung des Fahrzeuges befugt sind. Zu den Berechtigten gehören vor allem diejenigen Menschen, die von dem Entsorgungsberechtigten mit der Pflege des Fahrzeuges betraut wurden (z.B. Werkstatt, Hotelmitarbeiter) oder die in enger Beziehung zu dem Entsorgungsberechtigten des Fahrzeuges standen (z.B. seine Mitarbeiter, Familien- oder Haushaltsmitglieder).

"Die Nachweispflicht für den Versicherungsnachweis eines Schadensfalls obliegt in der Regelfall dem Garantienehmer. Im Falle eines Ladendiebstahls entfällt diese Nachweispflicht in dieser Ausprägung, da es in der Realität oft nicht möglich ist, den Ladendiebstahl nachzuweisen und der Schutz daher nutzlos wäre. Ein Schadenersatzanspruch entsteht in der Regelfall bereits, wenn der Versicherte das Außenbild eines Einbruchs darstellt.

Es genügt, wenn das Auto an einem festen Platz geparkt wurde und dort zu einem späteren Termin nicht mehr zu finden ist. Grundsätzlich ist der Versicherungsgeber von der Leistungspflicht ausgenommen, wenn er nachweisen kann, dass eine signifikante Eintrittswahrscheinlichkeit für Versicherungsbetrug besteht. Gelingt es dem Versicherungsunternehmen, diesen Beweis zu erbringen, obliegt die vollständige Nachweispflicht dem Garantienehmer.

Er muss dann zweifellos beweisen, dass sein Auto mitgenommen wurde. Das ist in der Regelfall nur möglich, wenn das Auto auch wirklich geklaut und dann von der Autobahnpolizei abgeholt wurde. Gemäß dem StGB kommt es zu Raubüberfällen, wenn ein Gewalttäter Gewalttaten begeht oder droht, diese sofort anzuwenden, um das Auto in die Hände zu bekommen.

Entscheidend ist, dass der Taeter einen Opferwiderstand durch Gewalttaten oder deren Drohung ueberwindet. Veruntreuung ist eine Straftat im Sinne des § 246 StGB. Das Konzept der Veruntreuung ist viel breiter als z.B. das Konzept des Diebstahls, da der Verursacher beispielsweise nicht das Sorgerecht unterbrechen muss und Objekte prinzipiell auch ohne jeglichen Gegenwert ( und damit ohne finanziellen Verlust für das Opfer) veruntreut werden können.

Veruntreuung kann nur dann erfolgen, wenn der Straftäter bereits die Verfügungsmacht über das Auto hat und es sich in der Folge illegal aneignet. Die Veruntreuung kann nur erfolgen, wenn der Straftäter bereits die Verfügungsmacht hat. Auch wenn es Veruntreuung im Sinn des Strafrechts gibt, gibt es noch keinen ausreichenden Schutz. Ein Leistungsanspruch des Versicherungsunternehmens gemäß A. 2.2. 2 AKB 2008 ist ausgenommen, wenn der Garantienehmer das Kfz dem Verursacher zur Nutzung in seinem (dem Verursacher) eigenen Eigeninteresse, zum Verkauf oder unter Eigentumsvorbehalt bereitstellt.

Ein Verzicht im Sinne des Verursachers ist vor allem dann gegeben, wenn der Garantienehmer dem Verursacher eine unabhängige Verfügungsmacht erteilt. Dies ist der Falle, wenn der Versicherte sein Auto mietet. Im Falle von Veruntreuung durch Pächter und Pächter gibt es in der Regel keinen Versicherung. Es gibt auch keinen Ersatz für Diebstahlschäden, wenn der Versicherte das Auto einem (angeblichen) potenziellen Käufer zum Zweck einer Testfahrt hinterlässt und der potenzielle Käufer nicht zuruckkehrt.

Selbst wenn der Straftäter das zu verkaufende Auto erhält, gibt es keinen Versicherung. Bezieht der Garantienehmer einen Dritten (einschließlich einer gewerblichen Partei) mit dem Kauf seines Fahrzeuges und kontaktiert dieser nach der Rückgabe nie wieder den Versicherungsgeber, so ist der Versicherungsgeber nicht haftbar. Die Versicherungsgesellschaft ist auch dann nicht zur Entschädigung angehalten, wenn der Versicherte mit einem Kunden die Zahlung von Abschlagszahlungen unter Vorbehalt des Eigentums vereinbaren (der Hypothekenschuldner kommt erst nach Übertragung der letzen Abschlagszahlung an den Rechtsinhaber in Verzug) und der Kunde mit den Abschlagszahlungen in Verzug ist.

Der Täterin droht eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren. Die Zuwiderhandlung gilt als begangen, wenn der Straftäter das Auto gegen den Wunsch des rechtmässigen Besitzers benutzt. Typischer Verlauf des Verbrechens: Junge Leute "leihen" sich ein Auto für einen "Ausflug". Anders als bei Diebstählen gibt es seitens des Verursachers keine Absichten, das Auto illegal in Empfang zu nehmen.

Nur wenn der Verursacher "in keiner Hinsicht berechtigt" ist, das Auto zu benutzen, gibt es einen ausreichenden Schutz. Die Leistungen des Versicherungsunternehmens sind immer dann ausgenommen, wenn der Verursacher vom Versicherten mit der Pflege des Fahrzeuges beauftrag. Zudem gibt es keinen Deckungsschutz, wenn der Verursacher in einer engen Beziehung zum Versicherten steht. In Ziffer A. 2.2. 3 AKB 2008 wird in Bezug auf Gewitter, Hagel und Überschwemmungen Folgendes definiert: Die Versicherung deckt die direkten Auswirkungen von Gewittern, Hageln, Blitzen oder Überschwemmungen auf das Auto.

Ein Gewitter ist eine witterungsbedingte Windbewegung von zumindest 8 Windstärken, einschließlich Beschädigungen durch Objekte, die durch diese Naturkräfte auf oder gegen das Auto geschleudert werden. Beschädigungen durch das Fahrerverhalten, die durch diese Naturkräfte hervorgerufen werden, sind auszuschließen. Bei starkem Unwetter dreht sich der Policeninhaber V. um eine Krone.

Der V. gelingt es nicht, sein Auto pünktlich anzuhalten und prallt mit dem Tannenbaum zusammen. Bei einem Sturz des Baumes auf das vorbeilaufende Auto wäre der Schutz gewährleistet gewesen. Es gäbe jedoch keinen Schutz, wenn V. den Tannenbaum auf die Fahrbahn fällt und durch ein Ausweichmanöver in den Graben oder vor eine Wand drückt.

Im Augenblick, in dem ein Tannenbaum zu sehen ist (auch wenn er herunterfällt), ist er ein Verkehrshemmnis. Schädigungen durch Angst- oder Panikattacken werden in der Regel nicht kompensiert. Dies trifft vor allem auch dann zu, wenn ein Blitzschlag auf das Auto trifft - der Triebfahrzeugführer muss mindestens in den Händen der Krankenkasse weiterhin umsichtig fahren. Bei Hochwasserschäden endet der Schutz oft durch grobe Fahrlässigkeit. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass der Schutz nicht mehr gewährleistet ist.

Stellt der Versicherte sein Auto so ab, dass bei lokalen und saisonalen Niederschlägen mit einem Schaden zu rechnen ist, so gilt grobes Verschulden als eingetreten. Für die Versicherung eines Wildschadens müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Zunächst muss das sich bewegende Gefährt mit dem bzw. den betreffenden Personen kollidieren. Die Teilkasko deckt keine Beschädigungen am stationären Transportmittel.

Vor 1991 gab es keinen ausreichenden Schutz, wenn der Fahrzeugführer einem wilden Tier ausweichen musste und der Wagen beschädigt wurde. Dementsprechend sind die im Rahmen der Hinterziehung entstehenden Kosten Rettungskapital. Allerdings obliegt die Nachweispflicht dem Versicherten, der beweisen muss, dass eine drohende Kollision mit dem Pelzwild die Ursache für den Unfall war.

Auch bei der Kasko-Vollversicherung ist zu beachten, dass unsachgemäße Umgehungen als grob fahrlässig einzustufen sind und somit der Schutz der Versicherung gefährdet ist. Sie hängt eher von den spezifischen Umständen des Einzelfalles ab, dessen endgültige Beurteilung für die Versicherten kaum abschätzbar ist. Zwar wurde bereits 1991 das wegweisende BGH-Urteil erlassen, aber die Klassifizierung von Sachschäden durch Ausweichmanöver als Bergungskosten trat 2008 in das VVG ein.

Dies ist durch eine Versicherung abgedeckt, da der Reifenschaden als unmittelbare Folge der Kollision die Ursache für den ganzen Unfallgeschehen war. Ein geparktes Auto wird durch das Wild schwer verletzt. Die Versicherung wird die Schadenersatzleistung verweigern, weil das Auto zum Schadenzeitpunkt nicht in Fahrt war. Das Auto wird erheblich geschädigt.

Die Versicherung deckt auch Glasschäden durch Beschädigung durch Vandalismus, Unfall, etc. ab. Die Versicherung deckt auch Sonderanfertigungen ab, die im Falle eines Glasbruchs ausgetauscht werden müssen. Nachbearbeitungskosten sind nicht erstattet. Der Schaden an Glasbruch ist im AKB in A. 2.2. 5 geregelt: "Bruchschäden an der Glasscheibe des Fahrzeuges sind ebenfalls versicher. Konsequenzschäden sind nicht versicherbar. "A. 2.2.2. 6 AKB 2008 regelt: "Schäden an der Fahrzeugverkabelung, die durch einen Stromkurzschluss verursacht werden, sind ebenfalls versicherbar.

Konsequenzschäden sind nicht versicherbar. "Solche Beschädigungen sind hauptsächlich Verbrennungsschäden. Typischerweise kommt es bei Verbrennungsschäden nicht zur Bildung von Flammen und der Schutz vor dem versicherten Risiko eines "Feuers" ist daher aus. Im Falle von Kurzschlussschäden gilt der Versicherungsvertrag nur für den Verkabelung. Weil keine Folgekosten ausdrücklich gedeckt sind, übernimmt der Versicherungsgeber keine Kosten für andere Teile des Fahrzeuges.

Nicht alle Versicherungen berücksichtigen Verluste durch Marderstiche, obwohl die Anzahl der Schadensfälle sowohl in ländlich geprägten Gebieten als auch in großen Städten steigt. Soweit Marderbisse enthalten sind, erstreckt sich der Deckungsschutz in der Regel auf Kabel-, Schlauch- und Leitungsschäden, die direkt durch einen Marderbiss verursacht werden. Ist ein Schaden durch einen Marderbiss gedeckt, ist die Schadenshöhe oft auf z.B. 1000 EUR beschränkt.

Der Vollkaskoschutz umfasst alle Schadensfälle, die auch durch die Teilkasko gedeckt sind. Darüber hinaus sind Unfall- und vorsätzlich verursachte Sachschäden versicherbar. In Ziffer A.2.3. 3 AKB 2008 wird der Unfall-Schutz in der Vollkasko-Versicherung definiert: Es besteht eine Versicherung für Fahrzeugunfälle. Unter Unfallschaden fallen nicht, vor allem, Schaden durch Brems- oder Betriebsprozesse oder reinen Bruch.

Hierzu gehören z.B. Fahrzeugschäden durch Rutschbelastungen oder Verschleiß, Verdrehschäden, Beschädigungen durch Fehlbedienung oder Überladung des Fahrzeuges und Beschädigungen zwischen Zugfahrzeug und geschlepptem Gerät ohne äußere Einflüsse. Sofort " bezeichnet Veranstaltungen, die eine direkte Auswirkung auf ein Kraftfahrzeug haben. Die Eigenschaft "von außen" schliesst Beschädigungen aus, die durch interne Prozesse verursacht werden.

Ausgenommen hiervon sind ausschließlich solche Schadensfälle, die durch physikalische Prozesse verursacht werden. Wenn nach einer Großbaustelle aus irgendeinem Grund ein Chemikalienpool auf der Strasse verbleibt und die Farbe nach Berührung mit dem Auto beschädigt wird, gibt es keinen Versicherung. Der AKB 2008 regelt den Schutz vor böswilligen oder vorsätzlichen Taten von Dritten.

"Die Versicherung deckt vorsätzliche oder arglistige Taten von Menschen, die in keiner Hinsicht zur Nutzung des Fahrzeuges ermächtigt sind. Zu den Berechtigten gehören vor allem diejenigen Menschen, die von dem Entsorgungsberechtigten mit der Pflege des Fahrzeuges betraut wurden (z.B. Werkstatt, Hotelmitarbeiter) oder die in enger Beziehung zu dem Entsorgungsberechtigten des Fahrzeuges standen (z.B. dessen Mitarbeiter, Familie oder Haushaltsmitglieder).

"Der Ausschluß findet sich auch an anderer Stellen im AKB (Schäden durch unberechtigte Nutzung). Wenn der Fahrzeugeigentümer feststellt, dass alle Fahrzeugdeckel des Fahrzeuges vermisst werden, kann es sich sowohl um einen Ladendiebstahl (Versicherungsschutz auch in der Teilkaskoversicherung) als auch um eine vorsätzliche oder arglistige Tat (Versicherungsschutz nur über die Vollkaskoversicherung) auflösen.

Die Nachweispflicht für das Bestehen eines Versicherungsfalles obliegt dem Versichert. Dieser muss seiner Kaskoversicherung gegenüber beweisen, dass es sich bei dem geltend gemachten Sachschaden um einen Versicherungsfall handele. Der Bruch von Glas ist in der Praxis meist genauso problemlos wie Hagelschäden. Letzteres kann von Experten leicht erkannt und nicht versicherte Schadensfälle, wie z.B. Steinschläge, können erkannt werden.

Unter keinen Umständen sollten die Versicherten ihr Auto instand setzen oder waschen, bevor der Versicherungsgeber seine Ermittlungen beendet hat. Gemäss den Versicherungskonditionen ist der Garantienehmer zur Mitarbeit bei der Abklärung der Schadensursache beizutragen. Verletzt er dies nicht, kann der Schutz der Versicherung gefährdet sein. Für Diebstahlschäden besteht eine geringere Nachweispflicht.

Dabei wird in der Regelfall davon ausgegangen, dass die Beschreibung des Inhabers richtig ist, solange keine triftigen Ursachen bestehen (z.B. erwiesene Instabilität des Inhabers).