Kalkulatorischer Zinssatz

Berechneter Zinssatz

Die kalkulatorischen Zinsen sind eine Kostenart, die zum Teil aus sonstigen Kosten und zum Teil aus Zusatzkosten besteht. Rechnungszinssatz Mit dem kalkulatorischen Zinssatz wird die Erschwinglichkeit des Darlehens berechnet, um sicherzustellen, dass der Kunde das Darlehen auch in künftigen Hochzinsperioden weiter finanzieren kann. Aktuell kann der rechnerische Zinssatz als "pessimistisch erwarteter Zinssatz " ausgelegt werden - der aktuelle Zinssatz und damit auch die Zinsaufwendungen weisen derzeit deutlich nach unten. Der Zinssatz wird durch den Zinssatz bestimmt.

Beispiel: Der Zinssatz der von Ihnen gesuchten Immobilie liegt bei 2,4%, aber das Finanzinstitut errechnet die Erschwinglichkeit mit dem rechnerischen Zinssatz von 5%. Dadurch wird überprüft, ob Sie die Finanzierung der Immobilie noch durchführen können, wenn der Zinssatz auf 5% anstieg.

? Kalkulatorischer Zins - Begriff, Formeln & Einfaches Erläutern

Der Betrag dieser Aufwendungen wird mit Hilfe der Berechnungsformel für den rechnerischen Zins berechnet. Zur Ermittlung der Aufzinsung ist der Anschaffungsoder Ersatzwert einer Beteiligung mit 0,5 und dann mit dem Aufzinsungssatz zu multiplizieren. In diesem Fall wird der Anschaffungsoder Ersatzwert einer Beteiligung mit 0,5 multipliziert. Besitzt eine Beteiligung einen Residualwert, so ist dieser bei der Ermittlung der rechnerischen Verzinsung zu beachten.

Zusätzlich zur Berechnung der rechnerischen Verzinsung einer einzelnen Vermögensanlage können Sie auch die rechnerischen Verzinsungen für das für den Betrieb benötigte Eigenkapital berechnen. Neben dem für den Betrieb erforderlichen Sachanlagevermögen werden auch die für den Betrieb erforderlichen kurzfristigen Vermögenswerte betrachtet.

Begriffsbestimmung

Die unterstellten Fremdkapitalzinsen werden zur Verzinsung des in Vermögenswerten gebundenen und für die Erreichung des Geschäftszwecks erforderlichen Vermögens (Kapital für Geschäftszwecke) verwendet. Die Bemessungsgrundlage für die unterstellten Zinszahlungen ist das für den Betrieb erforderliche Kapitale. Um den Wert des für den Betrieb erforderlichen Eigenkapitals zu ermitteln, werden das Sachanlagevermögen zu rechnerischen Restwerten unter Aufhebung der stillen Lasten und das kurzfristige Vermögen zu rechnerischen Durchschnittswerten bewertet.

Rechenbeispiel: Siehe Grafik "Berechneter Zins - Ansatz". Der rechnerische Zins wird für die Verzinsung von Sachanlagen als Teil der Betriebskosten, für die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen als Teil der Herstellungskosten von Materialstandorten, für die Bestände an Halbfabrikaten und Fertigfabrikaten (falls separat einbezogen und ausgewiesen) als Teil der Herstellungskosten der entsprechenden Lagerkostenstellen zugerechnet. Rechtfertigung für die Aufnahme von Eigenkapital (ähnlich der Darstellung im Konzept des unterstellten Unternehmerlohns) mit Bezug auf den Verlust des Nutzens einer anderen Geldanlage (Opportunitätskosten).

Die kalkulatorischen Zinszahlungen für Material- und Handelsbestände sind ein zentraler Bestandteil der logistischen Aufwand. Die Herangehensweise an die Eigenkapitalkosten ist auch in den derzeitigen Ansätzen des wertorientierten Managements (Shareholder Value, Weighted Average Cost of Capital (WACC)) zu finden.

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