Immobilienzinsen 2016

Liegenschaftszinsen 2016

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2010. 2011. 2012. 2013. 2014. 2015. 2016. 2017. Die Statistik.

Bestände, Liegenschaften, Zinsen: Das sind die Gefahren für Investoren.

Es gibt ein großes Crashpotenzial für 2017. Erfreulich ist, dass sich Investoren nun so billig wie nie zuvor gegen diese Gefahren versichern können. Das Problem im Euroraum ist behoben, die italienischen Kreditinstitute gespart, China entwickelt sich stabil und sicher, die Immobilenblase ist aufgeklärt. Ende 2016 sind die Risken nicht weniger als vor sechs oder zehn Jahren, als die Hedge-Märkte nach hohen Beiträgen fragten.

Zu Beginn des Jahres 2017 ist die negative Meldung zu verzeichnen, dass es eine Reihe von Gefahren gibt, die im Jahr 2017 zu einem Crash-Jahr führen können. Erfreulich ist jedoch, dass es seit Jahren nicht mehr so bequem ist, sich gegen diese Gefahren zu absichern. Wie haben wir im Januar 2016 von Ermahnern wie Albert Edwards, Marc Faber und George Soros über Breakit und Thrump erfahren.

Mit DAX-Werten unter 9.000 Punkten im Monatsfeld stand im vergangenen Monat die Befürchtung im Raum, dass Unternehmen wie BMW oder BASF aufgrund einer absurden Verschuldungspolitik und Wachstumsbedenken in China in schwere Verwerfungen geraten könnten. Heute sind die Preise um mehr als 50 Prozentpunkte gestiegen. Damals waren die Titel nur billig, heute sind sie deutlich teuerer, weil die Stimmungslage besser ist.

Für 2017 sind die Neuwahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland geplant. Bereits vor dem jetzigen Stand steigt die Volatilität mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von fast 100-prozentig. Zugleich ist es jedoch seit Jahren nicht mehr so vorteilhaft, sich gegen sinkende und korrektive Aktienkurse im Dax oder EuroStoxx zu schützen - gerade wegen des Schwankungseinflusses auf die Warrantkurse.

Wer an den US-Aktienmärkten zu hoch ist, für den ist der Einsatz des S&P 500 HR6KHR passend - alle mit einer Frist von Juli 2017. Die Stimmungslage ist besser als die Situation, im Unterschied zu den Ausverkaufszeiten von 2016. Nach Ansicht von Goldman Sachs-Analysten beträgt das KGV in einem Marktumfeld mit Zinssätzen zwischen zwei und drei Prozentpunkten typischerweise nur 14,2. Nach Ansicht der Experten hätte der S&P500 ein erhebliches Potenzial für einen Rückschlag.

Der Schwerpunkt liegt auf China: die Aufgabe der Ein-Kind-Politik, ein eventueller Handelskonflikt, Verzerrungen mit Russland - all dies ist nicht inbegriffen, die Gefahren sind verborgen. Dies entspricht knapp 70 Prozentpunkten des gesamten Außenhandelsdefizits in den USA. Die Importzölle von 45 Prozentpunkten auf China würden nach Angaben von Kevin Lai, Chefökonom für Asien bei Daiwa Capital Markets, - wie Trendforderungen - zu einem Rückgang der chinesischstämmigen Ausfuhren in die USA um 87 Pro -zent zulegen.

In Peking stiegen die Immobilienpreise im Vorjahresvergleich um 26,4 Prozentpunkte und in Shanghai um 39 Prozentpunkte. Der Verlauf ähnelt tödlich der Anfang 2008 in den USA eingetretenen Immobilenblase - aber niemand will dieses Restrisiko erkennen und bewerten. Als weiteres Problemfeld und Risikopotenzial für 2017 erweist sich der in jüngster Zeit deutliche Anstieg der Zinssätze.

JPMorgan's Experten erwarten einen Anstieg der Zinssätze um 100 Basispunkte, um die Erträge des S&P500 um 1,5 Prozentpunkte zu drosseln. Eine Reihe von Kapitalanlegern warnt daher davor, dass weitere Zinserhöhungen nach und nach für Gegenwind an der Börse sorgen können. Schließlich ist der Zinssatz für 10-jährige US-Anleihen mit rund 2,5 Prozentpunkten signifikant höher als die Dividendenrendite des S&P500 von 2,1 Prozentpunkten, so dass der Markt vor allem für hochdividendenfähige Aktien wie Telekommunikationsunternehmen und Versorgungsunternehmen nach und nach etwas weniger attraktiv wird.

Goldman Sachs-Analysten schätzen den Pain Point für den S&P500 bei 2,75 Prozentpunkten Zinssatz für 10-jährige Bonds. Bond-König Jeff Gundlach hat kürzlich davor gewarnt, dass es zu Verwerfungen an der Börse von drei Prozentpunkten aufwärts kommen würde. Experten von JPMorgan glauben, dass ein Kursanstieg des Dollars um ein Prozentpunkt das Ergebnis des S&P500 um 0,5 Prozentpunkte belasten würde.

Allerdings ist ab dem dritten oder vierten Quartier zu befürchten, dass die Teuerung deutlich deutlicher ansteigen wird als bisher angenommen, was zu einem Anstieg der Zinssätze auf bis zu vier Prozentpunkte führen könnte, was erhebliche Gegenwinde für die Unternehmenserträge und damit für den Börsenmarkt zur Folge hätte. Wenn die Teuerung deutlich ansteigt, sinkt die Wertung des S&P500, z.B. der KGV, in der Regel, weil die Anleger mit einem Bewertungsabschlag darauf ansprechen, wenn ein wesentlicher Teil des Gewinnwachstums eines Unternehmens nur auf die Teuerung und nicht mehr auf die Performance des Unternehmens selbst zurückzuführen ist.

Daß 2017 die politischen Risken auf dem Spiel stehen werden, ist ebenso gewiss wie der nÃ??chste verwirrte Twitter Donald Trumps. Allerdings sind die grössten Gefahren für 2017 diejenigen, die Sie noch nicht kannten und abschätzen können. Etwas wird den Markteintritt herbeiführen und erklären, warum es 2017 immer wieder zu erheblichen Rückschlägen kommen wird.

Auch wenn kein Absturz eintritt - die Versicherung ist heute vernünftig und verhältnismäßig preiswert.

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