Gmbh Darlehen

Darlehen der Gmbh

Besteuerungsvorteile durch Darlehen anstelle von Gewinnausschüttungen . Ernährung des Geschäftsführers| Steuerbegünstigungen durch Kredite anstelle von Dividendenausschüttungen Bei ihnen (insbesondere der GmbH) erhebt sich die Fragestellung, wie sie ihre "Ausschüttungspolitik" strukturieren, um so wenig wie möglich zu besteuern. Dies ist vor allem der kleinen und mittleren GmbH jedoch kaum möglich, da der Gesellschafter-Geschäftsführer seinen Unterhalt in der Regelfall aus dem Lohn und den Gewinnausschüttungen zahlt. In diesem Artikel werden die wirtschaftlichen Vorzüge einer " Kreditlösung " vorgestellt und die Steueranforderungen erläutert.  

Nach wie vor ist es jedoch so, dass die Geschäftsführer einer gut funktionierenden GmbH mit hohen Gehältern besser dran sind als mit niedrigeren Gebühren, aber höheren Ausschüttungen. Dabei sind - zumindest bis zum durch die Gewinnthesaurierung "wertvolleren" Verkauf der GmbH - nur 25 Prozentpunkte Körperschaftssteuer und rund 16 Prozentpunkte Gewerbeertragsteuer anstelle der üblicherweise höheren Einkommensteuer zu zahlen. In dem folgenden Rechenbeispiel vergleichen wir die Steuerbelastung, wenn eine GmbH einen Überschuss von 100 Euro an ihre Gesellschafter ausschüttet, als Geschäftsführervergütung ausbezahlt oder einbehält.

Bei kleinen und mittleren Unternehmen ist es kaum möglich, den Gewinn nachhaltig zu halten. Aufgrund der großen Ergebnisschwankungen bei den betreffenden GmbHs ist es jedoch oft nicht möglich, im Vorfeld ein hohes festes Vorstandsgehalt zu erzielen. Die Kreditlösung bietet eine steueroptimierte Variante. Der Bilanzgewinn wird dem Geschäftsführer und seiner Familie in Form von Darlehen zur Verfügung gestellt.

Dies bedeutet, dass er, wenn sicher ist, wie hoch der Ertrag der GmbH ist, mit seiner GmbH ein Darlehen in Höhe dieses - oder eines anderen - Betrages vereinbaren kann und die Firma ihm dann den Kreditbetrag ausbezahlt. Dieser Vorgang kann jedes Jahr nach der Ertragslage der GmbH und Ihren Bedürfnissen durchlaufen werden. Grundvoraussetzung ist ein "marktübliches" Darlehen.

Vorab, d.h. vor der Übertragung des Darlehensbetrages auf sein privates Konto, muss der Gesellschafter-Geschäftsführer eine entsprechende ausdrückliche und schriftlich festgelegte Absprache mit der GmbH treffen. Sie muss die Darlehenshöhe, die Dauer, den Zinsfuß, die Zinsmodalitäten und die Sicherungsvereinbarungen festlegen. Ausschlaggebend für die steuerliche Anerkennung des Kredits ist die Festlegung eines Marktzinssatzes. In der Regel basiert dies auf dem, was die GmbH von einer heimischen Hausbank für eine gleichwertige Investition erhalten könnte.

In diesem Zusammenhang wäre ein Festgeld über einen an der Kreditlaufzeit orientierten Zeitraum zu vergleichen. Es ist zwingend notwendig, dass die Dauer und Kündbarkeit des Kredits im Vorfeld festgelegt wird. Wähle keine zu lange Runtime. Denn nur so können Sie auf schwankende Ertragssituationen der GmbH einwirken. Bei einer längerfristigen Vertragsgestaltung (maximal zehn Jahre) sollten Sie für das Darlehen eine Vorfälligkeitsregelung einführen.

Übersteigt die Darlehenslaufzeit vier Jahre, muss das Darlehen in jedem Falle durch das Kapital des geschäftsführenden Gesellschafters gesichert sein. Empfohlen werden auch Besicherungen für Kredite mit kurzer Laufzeiten, da ansonsten der zu vereinbare Zinssatz um eine Risikoprämie angehoben werden muss. Stehen keine Besicherungen zur Verfügung, werden jedoch auch in Bezug auf die Kredithöhe bestimmte Grenzen gesetzt. Beispielsweise würde ein Jahresdarlehen von mehr als 100 000 EUR sicherlich nicht mehr anerkannt, wenn das Darlehen nur für den Verbrauch des geschäftsführenden Gesellschafters bestimmt wäre und kein Privatvermögen (Wertpapiere) angelegt würde.

Im nachfolgenden Beispiel vergleichen wir das Verteilungsmodell "Distribution" mit der Kreditvariante. Insbesondere wird die Steuerbelastung der GmbH und des Geschäftsführers des Gesellschafters gegenübergestellt, wenn er den verbleibenden Bilanzgewinn als Gewinnausschüttung zahlt oder den Bilanzgewinn als Darlehen gewährt. Der Liquiditätsvorteil der Kreditvariante beträgt EUR 30000. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die GmbH nach diesem Verfahren in den kommenden Jahren eine Zinssteuer zu zahlen hat.

Dies würde bei einem Zins von sechs Prozentpunkten zu einem zusätzlichen Gewinn von EUR 10.000 führen, was zu einer zusätzlichen Steuerbelastung von EUR 3.375 (EUR 1.500 Gewerbesteuer, EUR 1.875 Körperschaftsteuer) führen würde. Unsere Tipp: Nutzt der Gesellschafter-Geschäftsführer das Darlehen zur Finanzierung eines Mietobjektes oder zum Erwerb von Wertpapieren, kann er die Zinserträge wieder als einkommensbezogene Aufwendungen abrechnen und - bei einem Steueranteil von 40 Prozentpunkten - eine Steuerentlastung von 3.600 EUR erzielen.

Damit zahlt sich das Konzept auch in dieser Hinsicht aus. Weil Sie das Darlehen eines Tages an die GmbH zurückzuzahlen haben. Es ist am besten, wenn Sie den Darlehensbetrag aus einer Ausschüttung bezahlen können. Der Kredit steht Ihnen dafür nicht zur Verfügung.