Genussscheine

Gewinnanteilscheine

Genussscheine sind nicht regulierte Wertpapiere, die ein Genussrecht verbriefen . Partizipationsscheine versprechen eine hohe Rendite. Genussscheine können von Unternehmen aller Rechtsformen ausgegeben werden. Das Genusskapital berechtigt die Inhaber zu einem Genussrecht.  

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Genussscheine sind nicht regulierte Papiere, die ein Genussschein verbriefung. Es werden die Genussscheine von Kapitalgesellschaften begeben. Für die Begebung von Genussrechten durch Kapitalgesellschaften ist in Deutschland eine Mehrheit von mehr als drei Vierteln in der Gesellschaft notwendig. Je nach Form der verbrieften Rechte können Genussscheine sowohl einer Aktien- als auch einer Schuldverschreibung gleichen.

Wie bei einer Schuldverschreibung wird bei Genussscheinen in der Regelfall die Tilgung des Investitionsbetrages bei Fälligkeit und ein jährlicher, aber nicht garantierter Zinsforderung gewährt. Dabei ist die Summe dieser nicht gesicherten Zinsen - wie bei einer Aktiendividende - von der Ertragsentwicklung des betreffenden Unternehmen abhängig. Das Genusskapital stellt Eigentumsrechte, nicht das Stimmrecht und damit einen Gewinnanspruch eines Unternehmen dar.

Partizipationsscheine sind sowohl als Inhaber- als auch als Namenaktien erhältlich. Der Verkauf von Genussscheinen kann an jedem Handelstag vor Ende der Periode erfolgen. Die Genussscheine werden jedoch im Insolvenzfall des Ausstellers als nachgeordnet betrachtet, so dass alle eingegangenen Verpflichtungen erst nach den Ansprüchen der anderen Kreditgeber in Betracht gezogen werden.

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Genussrechte sind börsenfähige Papiere, in der Regel Inhabertitel, die aufgrund ihrer Zusammensetzung eine Zwischenposition zwischen Aktie und Anleihe einnehmen. In der Regel sind dies Inhabertitel. Diese stellen ein Gewinnbeteiligungsrecht in Gestalt einer Jahresausschüttung aus dem Gewinnvortrag des Ausstellers dar. Die Genussscheine sind Kreditorenrechte, so dass der Gläubiger am Ende der Frist das Recht auf Nennwertrückzahlung des Eigenkapitals hat.

Der Inhaber eines Genussscheins hat im Unterschied zu einem Gesellschafter kein aktives und auch kein Mitspracherecht in Gestalt der Beteiligung an der Hauptversammlung oder der Hauptversammlung. Partizipationsscheine können verschiedene Ausprägungen haben und von Gesellschaften jeder Gesellschaftsform ausgestellt werden. Genussscheine ermöglichen dem Investor eine höhere Rendite als Vergütung für die Beteiligung am unternehmerischen Risiko. Die Gestaltung der Genussscheine ist für die Emittentin sehr flexibel, da dieses Investment-Instrument kaum durch rechtliche Regelungen eingeschränkt ist.

Der Inhalt der Genussscheinemission ist den entsprechenden Bedingungen des Genussscheins zu entnehmen. Auf dem lokalen Genussrechtsmarkt dominiert die nationale Kreditanstalt. Den größten Anteil am Ausgabevolumen der Genussscheine haben traditionsgemäß mit Abstand die deutschen Institute und Sparbanken. Prinzipiell können folgende Arten von Genussrechten unterschieden werden: Genusskapital nach Fälligkeit: Genusskapital nach Ausschüttung: In Ausnahmefällen haben Genusskapitalien Options- oder Wandlungsrechte.

Der Ausschüttungsbetrag auf einen Genussrechtsschein betrifft das Jahr der Ausgabe der Gesellschaft. Er findet jedoch nicht sofort nach Abschluss des Geschäftsjahrs statt, sondern nach der ordentlichen Generalversammlung oder der Sitzung des Verwaltungsrates, die über den Bilanzgewinn oder die Dividendenbestimmung entscheidet. Anders als bei der Schuldverschreibung ist die Verteilung des Genussrechtskapitals grundsätzlich an die Ertragslage des Ausstellers gekoppelt.

Es wird eine Gewinnausschüttung vorgenommen, wenn der Aussteller einen angemessenen Reingewinn oder einen angemessenen Bilanzverlust erzielt. Im Falle eines Verlustes kann die Verteilung daher storniert werden. Die Genussscheine werden pauschal notiert, d.h. die aufgelaufenen Zinsen werden nicht wie bei Schuldverschreibungen berechnet. Stattdessen werden die Dividendenansprüche pro rata temporis in die Aufstellung des Genussrechtskapitals einbezogen. An dem Tag der Verteilung wird ein Abschlag in Hoehe der Verteilung berechnet.

Durch die unterschiedliche Ausgestaltung der Genussscheine wird die Berechnung der Rendite und die Wertung sehr aufwendig. Ein genaueres Kalkül ist nur für Papiere mit Distributionskontinuität und fixer Reife möglich. Ein Genussschein wird zum Nominalwert eingelöst. Die Verzinsung wird pro rata temporis über den Zeitabschnitt vom Ende der Frist bis zur Endfälligkeit des Genussrechtskapitals abgegrenzt. In der Regel werden Genussscheine mit einem Kündigungsrecht ausgestattet.

Bei nahezu allen Genusskonditionen hat der Schuldner ein Beendigungsrecht im Falle einer Änderung der Steuerrelation. Die Stuttgarter Wertpapierbörse bietet Investoren das umfangreichste Spektrum an Partizipationsscheinen in Deutschland. Sämtliche Genussscheine werden in variabler Höhe von der geringsten handelsüblichen Stückzahl umgesetzt. Partizipationsscheine können eine interessante Erweiterung zu den üblichen Investment-Instrumenten sein.

Ausschlaggebend dafür sind vor allem die im Allgemeinen gestiegenen Zinsen im Verhältnis zu den Anleihen. Genussscheinchancen: Neben den Gewinnausschüttungen haben Investoren die Chance, die Verzinsung ihrer Genussscheine durch Kurssteigerungen zu erhöhen. Wenn er während der Dauer zu einem Preis unter 100% einkauft und bis zum Fälligkeitsdatum abwartet, wenn eine 100%ige Tilgung erfolgt, kann er die Wechselkursdifferenz als Ertrag buchen.

Auch wenn der Genussscheininvestor während der Dauer zu einem über dem Kaufpreis liegenden Preis veräußert, erzielt er Kurssteigerungen. Die Marktfähigkeit der Genussscheine gewährleistet die Güte und Offenlegung des Handelns sowie eine gerechte und gerechte Preisgestaltung. Genussscheinrisiken: Bei der Investition in Genussscheine ist die Kreditwürdigkeit des Ausstellers ein entscheidendes Entscheidungskriterium.

Anlegern, die ihre Anlagen nicht auf die endgültige Fälligkeit ausgerichtet haben, sind aufgrund von Zinssatzveränderungen Preisrisiken unterworfen. Das Sensitivitätsniveau gegenüber Zinssatzänderungen hängt von der Dauer des Rochusspiels ab. Mit zunehmender Dauer steigt das Zinsänderungsrisiko für den Investor. Der Ausschüttungsbetrag der Genussscheine ist an die Ertragslage des Ausstellers anhängig. Im Falle eines Verlustes wird die Verteilung daher eingestellt.

Diese Berechtigung entsteht in der Regel nur während der Dauer der Genussscheine. Ein Verlust des Ausstellers kann auch zu einer Unterbrechung oder Minderung der Tilgung des Gewinns durch die Gesellschaft im Falle einer entsprechenden Ausgestaltung des Genussrechtskapitals/der Gewinnbeteiligung aufkommen. Die Inhaber der Genussscheine werden auch die restlichen Mittel entgegengenommen, wobei den Anteilseignern Vorrang eingeräumt wird. Bei den Genussscheinen ist das Ausgabevolumen signifikant niedriger als bei den Schuldverschreibungen.