Fremdfinanzierung vor und Nachteile

Vor- und Nachteile der Fremdfinanzierung

Die Fremdfinanzierung wird im Vergleich zur Innenfinanzierung durch "FREMDEN", d .h. externe Geber, finanziert. Es gibt zwei Arten der Finanzierung: Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung. Fremdfinanzierung hat Vor- und Nachteile.  

Fremdfinanzierung: Vorteil durch höhere liquide Mittel und Co.

Nicht immer können sich Firmen ausschliesslich mit Eigenmitteln ausstatten. Fremdfinanzierung, d.h. externes Kapital, das von außerhalb, z.B. durch Darlehen, zugeführt wird, ist für viele Unternehmungen eine vernünftige Problemlösung. Dabei sind die Trümpfe einer weiteren Fremdfinanzierung nicht aus der Hand zu geben: Durch die gestiegene Liquiditätsausstattung können Betriebe mehr Geld anlegen, mehr Gewinn einbringen und werden so auch für Investoren immer attraktiver.

Entscheidend für eine gute Fremdfinanzierung ist jedoch die Verhandlung guter Bedingungen. Die Fremdfinanzierung mit Unternehmungen kann für Investoren nicht auf Pauschalbasis als Vorteil oder Nachteil erachtet werden. Fremdfinanzierung: Vorteil durch höhere liquide Mittel und Co A (Teil-)Fremdfinanzierung ist für viele Betriebe bedeutsam und erwünscht. Beispiel: Das mittelgroße Softwareunternehmen mit dem Namen ExBase braucht für weitere Investments unbedingt frisches Geld, will diese Innovationen aber nicht über das eigene Vermögen aufbringen.

Hier können Fremdkapitalgeber (z.B. eine Bank) mit einem billigen Darlehen einsteigen und dem Konzern neues Eigenkapital zur Verfügung stellen. Dies hat für YBase folgende Vorteile: Erstens: Das Finanzinstitut hat kein Mitspracherecht mit YBase, sondern ist nur für die Kapitalbereitstellung relevant. Die gestiegene Liquiditätssituation des Konzerns führte zu weiteren getätigten Investments, der Finanzierungsspielraum von XLBase wurde vergrößert.

Wurde die Fremdfinanzierung zu vorteilhaften Bedingungen durchgeführt, kann auch der Leverage-Effekt ausgenutzt werden. Der Grund: Durch das gestiegene Eigenkapital können steigende Erträge erzielt werden. Mit diesem Indikator bestimmen viele Investoren, ob eine Anlage rentabel ist oder nicht. Die Verzinsung wirkt sich daher nicht nachteilig auf das Gesamtunternehmen aus. Aber auch die Nachteile dieser Finanzierungsart sind nicht zu unterschätzen: Der Kreditgeber wird immer bestrebt sein, sein Risikopotenzial so niedrig wie möglich zu bemessen.

Der vereinbarte Zinssatz ist ebenfalls in regelmäßigen Abständen zu zahlen, und zwar ungeachtet der finanziellen Situation der Gesellschaft. Darüber hinaus steht das Geld nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfuegung und muss daher zu einem vorgegebenen Termin zurueckbezahlt werden. Selbst wenn ein Kreditgeber bei seiner Kreditvergabe kein Mitbestimmungsrecht hat, ist die Eigenständigkeit eines Unternehmers nie ganz von einer Fremdfinanzierung unberührt.

Die Frage, ob Fremdfinanzierung wirklich die rechte Wahl für ein Unternehmertum ist, richtet sich nicht zuletzt auch nach den Zielsetzungen und Planungen des Unternehmertums. Der Grund dafür ist, dass die Fremdfinanzierung viele Vor- und Nachteile hat. Die Fremdfinanzierung sollte für Investoren niemals ausschliesslich im positiven oder negativen Sinne betrachtet werden. Die Fremdfinanzierung ist für einige Firmen durchaus vernünftig und hat mehrere Vorzüge.

Auch die Fremdfinanzierung soll im Unternehmensinteresse nur dazu beitragen, Finanzlücken zu schliessen und nicht als Universalwaffe genutzt werden. Eine ausgewogene Relation von Eigen- zu Fremdkapital kommt jedem Untenehmen zu Gute und zieht auch eine Vielzahl von Investitionen an.