Firmen Schweiz

Unternehmen Schweiz

Unternehmen und Mitarbeiter Die Schweizer Wirtschaft besteht zu mehr als 99% aus kleinen und mittleren Betrieben und zu zwei Dritteln aus Arbeitsplätzen . In der Schweiz machen kleine und mittlere Betriebe, d.h. Betriebe mit weniger als 250 Mitarbeitenden, mehr als 99% der Marktwirtschaftsunternehmen aus und machen zwei Drittel auf. Marktunternehmen mit 1 bis 249 Mitarbeitern im Primär-, Sekundär- und Tertiärsektor im Jahr 2015, STATENT deckt alle drei Wirtschaftsbereiche ab:  

Tertiärer Bereich, in dem alle Dienste, wie Einzelhandel, Großhandel, Hotellerie, Gastro oder Telekommunikationsdienstleistungen, zusammengeführt werden. Insgesamt stellt sich die Zahl der KMU (Marktunternehmen mit 1 bis 249 Beschäftigten) in den drei Branchen im Jahr 2015 wie nachstehend dar: Der Durchschnitt der Erwerbstätigen pro KMU im Jahr 2015: Marktwirtschaftsunternehmen mit 1 bis 249 Erwerbstätigen im Primär-, Sekundär- und Tertiärsektor im Jahr 2015. Marktwirtschaftsunternehmen mit 1 bis 249 Erwerbstätigen im Primär-, Sekundär- und Tertiärsektor im Jahr 2015 Die Rubrik "Sonstige" beinhaltet die Schweizer Niederlassungen von ausländischen Unternehmungen sowie in- und ausländische öffentlich-rechtliche Unterneh- men.

In den KMU steigt die Anzahl der Arbeitnehmer etwas geringer als in der Marktwirtschaft insgesamt.

Besteuerung von Unternehmen und Gründern in der Schweiz

In der Schweiz gibt es ein äusserst interessantes Steuerwesen, sowohl für Firmen als auch für Einzelpersonen. Nachfolgend werden die wichtigsten Grundpfeiler des Steuerwesens in der Schweiz vorgestellt. Die schweizerische Steuergesetzgebung ist durch die föderalistische Gliederung des Staates gekennzeichnet. In der Schweiz werden Firmen und Einzelpersonen auf drei unterschiedlichen Stufen besteuert: Die Kantone und Kommunen erheben den grössten Teil der Steuer, was zu einem intensiven Steuerkonkurrenz auf beiden Stufen beiträgt.

Allerdings werden alle Abgaben von einer zentralen Behörde erhoben. Die Besteuerung von Gesellschaften erfolgt an dem Tag, an dem sie Wert schaffen, d.h. an dem Tag, an dem sie ihren Sitz haben oder an dem sie ihre wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Für europäische Verhältnisse sind die Abgaben für Schweizer Firmen sehr tief. Der Bundessteuersatz ist einheitlich, die Kantonssteuern unterscheiden sich je nach Lage und teilweise je nach Kapital- oder Gewinnbetrag.

Der aktuelle Ertragsteuersatz liegt in den nachfolgenden Bandbreiten: Für die direkte Bundesbesteuerung gilt ein regulärer Satz von 8,5%. Bei der Berechnung der Ertragsteuern auf das Ergebnis nach Ertragsteuern ergibt sich ein Effektivsteuersatz von 7,83%. Aufgrund der steuerlichen Optimierung sind deutlich niedrigere Steuerquoten von bis zu weniger als 10% möglich. Eine verbindliche Vorentscheidung über die tatsächliche Steuerlast kann von den Finanzbehörden eingeholt werden (Steuerbescheid).

Privatpersonen bezahlen am Wohnsitz der Gesellschaft Steuer. Je nach Einkommensstufe schwankt die Eidgenössische Steuer. Je nach Wohnsitz, Einkommensniveau und Vermögensgröße unterscheiden sich die Kantons- und Gemeindesteuersätze. Auf Selbständige finden besondere Vorschriften Anwendung. Kantonale und kommunale Einkommenssteuern (Beispiele): Kantonale und kommunale Vermögenssteuern (Beispiele): Für Auswanderer, d.h. in der Schweiz zeitweilig tätige, der Besteuerung unterliegende ausländische Arbeitskräfte, gibt es besondere Steuerabzugsmöglichkeiten für die direkte Bundesbesteuerung.

In den Steuersätzen sind bestimmte Freibeträge für Berufsausgaben, Versicherungsbeiträge und Familienbeihilfe berücksichtigt. Mit mehr als 60 Ländern, darunter nahezu alle westliche Industriestaaten, hat die Schweiz ein solches Übereinkommen unterfertigt. In der Schweiz gibt es die mit Abstand niedrigste Umsatzsteuer in Europa.