Einkommensnachweis für Selbstständige

Nachweis des Einkommens für Selbständige

Nachweis des Einkommens für Selbständige: Buchhaltungsunterlagen. Nachweis des Einkommens für Selbstständige Mitunter hat man als Selbstständiger natürlich auch den einen oder anderen finanzwirt. Aber gerade diese Fachgruppe hat es oft schwer, einen Darlehen zu bekommen. Die Kreditinstitute klassifizieren diese Unternehmensgruppe als Gefährdungsgruppe, da sie für ihr eigenes Gehalt zahlen müssen und in der Regelfall weniger kapitalsicher sind als Mitarbeiter.

Aus diesem Grund wird bei der Beantragung eines Kredits natürlich auch die Kreditwürdigkeit von Selbstständigen geprüft. Um ein Darlehen in Anspruch nehmen zu können, muss der Freiberufler einen Einkommensnachweis vorlegen, der nachweist, wie viel der Freiberufler erlangt hat. Die Einkommensteuererklärung für die vergangenen zwei Jahre wird in der Regel als Nachweis des Einkommens für Selbstständige benötigt.

Teilweise ist auch die Einkommensteuererklärung für die vergangenen drei oder vier Jahre erforderlich. In jedem Falle müssen Selbständige, die einen Kreditantrag stellen wollen, seit mehr als zwei Jahren selbstständig sein. Nicht ausreichend ist es, wenn der Bewerber nur ein Jahr lang eine selbständige Erwerbstätigkeit ausübt und für den Zeitraum davor eine Lohnabrechnung vorweisen kann.

Lediglich wenige Kreditinstitute vergeben hier einen Darlehen. Denn das Selbstständigenkonzept muss sich bereits seit langem bewährt haben und entsprechend funktionieren.

Hindernisse auf dem Weg zu einer gemieteten Wohnung

Die Wohnungsmärkte in den Ballungszentren sind sehr wettbewerbsintensiv, und die Eigentümer können aus einer immer größer werdenden Bewerbergruppe aussuchen. Doch neben personenbezogenen Fragestellungen zu Zivilstand oder Hobbies ist die wirtschaftliche Lage der Hauptstreitpunkt. Bei der Suche nach einer neuen Ferienwohnung im vergangenen Jahr gaben ihr die Makler bereits beim Besuch der Ferienwohnung eine "Selbstauskunft".

Sie wurde auch vom Broker darüber aufgeklärt, dass sie die letzen drei Gehaltsabrechnungen einreichen müsste, wenn sie mieten wolle. Dass Bonitätsnachweise inzwischen an der Tagesordnung sind, bescheinigt Christian Freesenegger, Managing Director bei Re/Max: "Es ist einer der wesentlichen Aspekte für den Hausherrn, dass jemand als Pächter verlässlich erscheint. Nahezu immer ist ein Einkommensnachweis erforderlich, der "zeigt, dass die Pacht höchstens 30 bis 40 Prozentpunkte des Ertrages übersteigt", so Friesennegger.

Für Selbständige ist es jedoch besonders schwierig, sagt die Entrepreneurin Nicole Schaffer. "â??WÃ?hrend die Mitarbeiter die letzte Gehaltsabrechnung schlichtweg vorlegen können, muss ich die letztjÃ?hrige Jahresbilanz offenlegenâ??, meldet sie. Auch wer zum Jahresende eine Ferienwohnung suchte, steht vor dem Thema, dass eine Einkommensteuerbescheinigung für das vergangene Jahr noch nicht vorhanden ist und daher eine aktuelle Bescheinigung bei der Steuerrechtskanzlei angefordert werden muss.

"â??Es geht um das Formatâ?? "Das ist in gewissem MaÃ?e komplex, sowohl fÃ?r mich als auch fÃ?r die Hausverwalter selbst, die dann bei so vielen Möglichkeiten einfach einmal schreiben, dass sie sie nach den simpelsten Mitteln einordnenâ??, sieht er hier einen Standortnachteil. Für die Hausverwalter ist nicht das Einkommen sniveau wichtig, sondern das Modell, davon ist sich die Firma sicher.

Gerade bei besserem Wohnen hatten die Immobilienmakler sie darauf aufmerksam gemacht, dass es für sie mit der höheren Zahl von Dokumenten schwer sein würde. "Selbst wenn der Immobilienmakler für Sie eintritt, entscheidet am Ende die Hausverwaltung", sagt Schaffer, und da geht es um ein simples Ranglistensystem. Die Tatsache, dass Selbständige gegenüber Arbeitnehmern benachteiligt sind, kann Rudolf North, geschäftsführender Gesellschafter der WKO-Fachgruppe für Immobilien- und Assetmanagement, nicht verstehen.

Laut North muss ohnehin einmal im Jahr eine Einkommensermittlung für das Steueramt und die reichen Hausverwaltungsgesellschaften durchgeführt werden, vor allem als Bestätigung der Kreditwürdigkeit. Allerdings macht es einen großen Teil aus. Es ist wichtig, wer die Ferienwohnung mietet. Die Eigentumsstruktur hat sich in den vergangenen 15 bis 20 Jahren verändert, erläutert Anton Holzapfel, Hauptgeschäftsführer des ÖVI (Österreichischer Verein der Immobilienwirtschaft).

"Früher gab es viele Eigentümer von ein oder zwei Mehrfamilienhäusern, die auch persönlich mit den Bewohnern zu tun hatten", sagt Holzapfel. "â??Es gibt eine Anzahl von groÃ?en, groÃ?en und kleinen privaten Anlegern, und wo es keinen persönlichen Ansprechpartner zum Hausvermieter gibt, sind fÃ?r mich mehr formale Anforderungen erforderlich. So darf beispielsweise die Pacht 35 Prozentpunkte des Jahresüberschusses nicht überschreiten, die Anzahlung muss so und so hoch sein.

"Wer zu wenig verdiene oder sein Gehalt gar nicht ausweisen wolle, falle zwangsläufig aus dem Bewerberkreis. Laut Friesennegger sind die privaten Hausherren beweglicher, und auch der individuelle Umgang zählt wesentlich mehr. Allerdings ist diese neue Vermietergruppe sehr unbedarft, erläutert Anton Legerer, Managing Director von Wospernik IM.

Objektiver Dreh- und Angelpunkt ist die Einkommenssituation, "alles andere ist sehr beliebig und nicht sehr objektiv". "â??Das EinkÃ??nftige EinkÃ??nfte betreffen die Hauswirte jedoch auch dann nichts, wenn der Einkommensnachweis immer mehr zum Brauch wird, reines rechtliches sie betreffen den Hauswirt nichts, erklÃ?rt Barbara Walzl Sirk, Obfrau des Mieterschutzbundes. Der Einkommensnachweis ist nur bei gefördertem Wohnen möglich.

"â??Die Hauswirte wollen damit den Mietbetrug eingrenzen, aber ein Lohnabrechnung ist natÃ?rlich wenig aussagekrÃ?ftig. "Wenn ein Interessierter die Ferienwohnung nicht bekommt, weil er seine wirtschaftliche Lage nicht preisgeben will, "ist es diskriminierend". Mit dem reinen Jahresüberschuss erhält der Hausherr einen wesentlichen Hinweis auf die Zahlungsfähigkeit des Mietinteressenten im Vergleich zur Miethöhe, erläutert das Deutschsprachige Jury.

Darüber hinaus ist der Interessent auch dann zur Auskunft verpflichtet, wenn die Mietpreise 75 Prozentpunkte seines Einkunftswertes überschreiten. Die Verpflichtung zur Angabe von Informationen über sich selbst entfällt damit jedoch bereits. Zukunftsfragen zur Familie oder gar zur Geburt sind in Deutschland wie in Österreich ebenso wenig zulässig wie solche nach Staatsangehörigkeit oder Beruf. "Wenn jemand die Ferienwohnung mangels Bezug nicht erhält, gibt es Diskriminierung", erläutert Walter Rosifka, Wohnungsrechtler bei der Wiener Arbeitskammer.

Aber ein Pächter, der über alle Fragestellungen des Hausherrn hartnäckig schweigend bleibt, wird kaum in der Lage sein, eine Immobilie zu bekommen. Im Falle unzulässiger Fragestellungen kann der Betroffene daher auch auf Weißlügen zurückgreifen, ohne Folgen befürchten zu müssen, erläutert Rosifka. Der Sachverständige gibt nur wahrheitsgemäße Angaben zur Einkommensfrage. Mit der Unterzeichnung des Mietvertrages und der pünktlichen Zahlung der Mieten ist jedoch auch ein eventuell fehlerhaft deklariertes Einkünfte nicht mehr ein Grund zur Kündigung.

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