Eigenkapital

Gerechtigkeit

Beteiligungskapital als wichtiger Faktor für Firmen Wie sieht es mit Eigenkapital aus ? Sie besteht aus den Eigenbeiträgen eines Unternehmens, d.h. den Mitteln, die die Stifter in ein Unternehmertum einzahlen. Darüber hinaus bezeichnet der Ausdruck den erzielten und verbleibenden Ertrag in einem Betrieb. Zur Erhöhung der Eigenmittelquote von Unternehmungen gibt es unterschiedliche Verfahren. Im Falle hoher Verluste ist ein verlustbringendes Eigenkapital vorstellbar.  

Diese ist als "nicht durch das Eigenkapital gedecktes Defizit" zu erfassen. Ihre Größe ist für Firmengründer und Bestandskunden von großer Bedeutung. Eine weitere Grundlage für die Bewertung der Lebensfähigkeit von Unternehmungen ist die Eigenkapitalrendite. Grundlage dafür ist der Ertrag, den ein Konzern für eine gewisse Eigenmittelausstattung erbringt. Möglicherweise ist es auch möglich, das gesamte Unternehmens mit Eigenkapital zu finanzieren, was eine größtmögliche Eigenständigkeit bedeuten würde.

Dabei hat eine höhere Kennzahl einen wesentlichen Einfluss auf die Bonität von Unternehmungen. Darüber hinaus steigert es die UnabhÃ?ngigkeit von Unternehmungen und bietet mehr Geborgenheit, da SchÃ?den besser absorbierbar sind. Wenn nicht genügend Eigenkapital zur Verfügung steht, gibt es mehrere Wege, dieses zu steigern. Ein Anstieg ist prinzipiell auf zwei Wegen möglich: durch Eigenkapital auf der Grundlage der Beteiligung von neuen Gesellschaftern oder durch eine Kapitalerhöhung.

Darüber hinaus entscheidet der Unternehmenserfolg über die langfristige Entwicklung. Eine erfolgreiche Unternehmensführung bringt in der Praxis in der Regel ein hohes Eigenkapital und damit mehr Gewissheit und Selbstständigkeit.

Eigenmittel und Liquide Mittel ~ Eigenkapitalquote

Besonders interessant: Working Capital Der Indikator für die Beurteilung der Stärke der Substanz eines Unternehmen ist das Eigenkapital. Eigenkapital ist der Teil, der übrig bleibt, wenn alle Verbindlichkeiten von den Vermögenswerten eines Unternehmensbereichs ( "Sachanlagen, Vorratsvermögen, Debitoren, Barmittel usw.") einbehalten werden. Das Eigenkapital spiegelt also den Umfang wider, in dem das Vermögen durch Eigenmittel unterlegt ist.

Zur Schätzung der Eigenkapitalhöhe wird in der Regelfall die Eigenmittelquote, die sich aus der Aufteilung des Kapitals und der Bilanzsumme untergliedert. Der Durchschnitt der deutschen Firmen beträgt etwa 14%. Das Eigenkapital gibt Unternehmern in wirtschaftlich schwachen Zeiten ein Dämpfer. Bei Verlusten vermindern diese das Eigenkapital. Wird das Eigenkapital verbraucht, heißt das, dass die vorhandenen Vermögenswerte die Verbindlichkeiten nicht mehr decken.

Umgekehrt ist ein geringes Eigenkapital ein höheres Risikopotenzial für den Anleger, da die Rolle als haftendes Eigenkapital dementsprechend reduziert wird. Es ist jedoch nicht möglich, eine Mindestkennziffer für die Ebene der Eigenmittelquote zu errechnen. Immobiliengesellschaften haben zum Beispiel in der Praxis eine sehr geringe Eigenmittelquote, da die Finanzierung von Liegenschaften in der Regelfall durch einen höheren Fremdkapitalanteil erfolgt.

Andererseits haben Softwarehäuser oft sehr gute Eigenmittelquoten, da sie in der Regel nicht über eine beträchtliche Menge an Vermögenswerten verfügen, die als Sicherheiten für die Darlehensfinanzierung genutzt werden können. Wenn Eigenkapital über einen längeren Zeitraum verbraucht wird, ist dies kein gutes Vorzeichen. Die betroffene Gesellschaft erzielt entweder keine nachhaltigen Erträge oder kann aus den vorhandenen Vermögenswerten eine Dividende ausschütten.

Um einen Hinweis auf eine stabile Kapitalbasis zu geben, wurden einige Kennzahlen entwickelt. Ein weiterer interessanter Faktor ist der Eigenkapitalmultiplikator. Diese berechnet sich aus dem Verhältnis von Aktiva und Eigenkapital und gibt Aufschluss darüber, wie sehr sich ein Unter-nehmen zur Finanzierung seiner Vermögenswerte auf Fremdkapitalfinanzierungen verlässt: Somit spiegelt der Eigenkapitalmultiplikator das Eigenkapital pro EUR Eigenkapital wider.

So zeigt z. B. ein Zahlenwert von 1 an, dass ein Untenehmen voll eigenfinanziert ist, was in der Realität fast nie der Fall ist. Eine Wertigkeit von 2 bedeutet, dass 50% der Vermögenswerte mit Eigenkapital unterlegt sind. Die Verschuldungsquote ist umso größer, je größer der Betrag ist. Aber auch eine geringe Eigenmittelquote hat Vorteile.

Bei sehr niedrigem Eigenkapital ist die erzielte Eigenkapitalrentabilität bei Gewinnmitnahmen des Unternehmens signifikant erhöht. So beträgt die Eigenkapitalrentabilität bei einem Ergebnis von 1 Mio. ? und einem Eigenkapital von 10 Mio. ? 10% (1 Mio. ? / 10 Mio. ?). Mit einem Eigenkapital von nur 2 Mio. würde die Verzinsung bei gleichem Ergebnis 50% betragen.

Bei gleichem Gewinn ist daher die Kapitalrendite bei geringerem Eigenkapital entsprechend hoch. In Anbetracht der Zielsetzung der Investoren, eine höchstmögliche Kapitalrendite zu erzielen, erscheint hier auf den ersten Blick das Paradox. Das Eigenkapital ist wesentlich kostspieliger als das Fremdkapital. Im Vergleich dazu ist das Eigenkapital wesentlich aufwendiger. Obwohl aktuell für Zinsen im unteren Prozentbereich Fremdkapital beschafft werden kann, fordern Eigenkapitalinvestoren eine signifikant erhöhte Kapitalrendite, die in der Regel im einstelligen Bereich angesiedelt ist.

Obwohl Darlehen in der Regel gesichert und daher billiger zu erhalten sind, ist das Eigenkapital der Anleger nicht gesichert und erfordert daher eine höhere Verzinsung als eine Risikokompensation. Wenn eine Einheit sehr wenig Eigenkapital hat, ist die Eintrittswahrscheinlichkeit größer als bei einer dickeren Eigenkapitalposition. Dementsprechend ist die Eigenkapitalrendite bei gleichbleibendem Ergebnis für Gesellschaften mit geringem Eigenkapital größer, um das gestiegene Anlegerrisiko auszugleichen.

Andererseits bekommen Anleger in eigenkapitalstarken Gesellschaften eine dementsprechend geringere Rendite, da das Unternehmensrisiko geringer zu bewerten ist. Wenn z. B. ein Unter-nehmen sein Eigenkapital über viele Jahre hinweg verbraucht hat, aber auf dem Weg zu einem Turnaround des Betriebsergebnisses mit niedrigem Verlustrisiko ist, kann eine Investition eine hohe Hebelwirkung auf das eingesetzte Eigenkapital bewirken.

Allerdings sollte auch die Gerechtigkeit auf ihre Güte hin überprüft und ihre Tragfähigkeit bewertet werden. Das bedeutet vor allem, dass die Vermögenswerte überprüft werden müssen. Wenn eine Vermögensposition neu bewertet und dann wertberichtigt werden muss (Impairment), reduziert dies das Eigenkapital. Abhängig von der Größe der Wertanpassung kann dies zu massiven Effekten auf das Eigenkapital führen.

Der Firmenwert ist der Überschuss der Anschaffungskosten einer Akquisition über den beizulegenden Zeitwert des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des erworbenen Tochterunternehmens über den Anteil des Erwerbers am beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens. Von den Anschaffungskosten werden die Anschaffungskosten der erworbenen Gesellschaft abgezogen. Dies kann in vielen FÃ?llen zu einer mÃ??chtigen Reduzierung des Eigenkapitals fÃ?hren. Dies betrifft im Besonderen Gesellschaften mit reger Akquisitionsaktivität. Allerdings können auch andere Vermögenswerte wie z. B. Anlagen, Lagerbestände oder Außenstände wertgemindert sein, was das Eigenkapital in gleicher Weise drückt.

Der wahrscheinlich am leichtesten zu bewertete Vermögenswert ist die Zahlungsfähigkeit eines Betriebes, d.h. seine finanziellen Vermögenswerte. Die Liquiditätslage umfasst aber auch Finanzanlagen, die aus derzeit nicht benötigtem Kapital resultieren, das ein Konzern in diversen Wertschriften "parkt". Für einen Gesellschafter der jeweiligen Gesellschaft ist dies sicher keine wünschenswerte Situation, da diese Tätigkeiten dem Gesellschafter nicht aus dem laufenden Betrieb entstehende und außerhalb der Kernkompetenzen der Gesellschaft liegende Gefahren mit sich bringen.

Ist es einem Betrieb nicht mehr möglich, eine oder mehrere geschuldete Forderungen zu bezahlen, ist er insolvent und nach der Begriffsbestimmung der Konkursordnung zur Beantragung der Zahlungsunfähigkeit erzwungen. Doch wie hoch muss die Liquiditätsausstattung sein, damit das erwähnte Restrisiko nicht Realität wird? Bei einem Darlehen, das in fünf Monate zur Tilgung ansteht, ist die Liquiditätsgefährdung größer als bei einem Darlehen, das drei Jahre lang nicht zurückgezahlt werden muss.

Zur Beurteilung der kurzfristig verfügbaren Zahlungsfähigkeit als konstant müssen daher die kurzfristig verfügbaren Schulden durch liquide Mittel unterlegt werden. Das korrespondierende Verhältnis wird als Liquiditätskennziffer 1. Grad bezeichnet und sollte daher ein Resultat von mehr als 1 ergeben: Darüber hinaus gibt die Quote keine Auskunft über die der Gesellschaft zur Verfügung stehende Kreditlinie.

Deshalb kann man die Forderungsbestände in die Gegenleistung aufnehmen (Liquidität II. Grad): Nach der gleichen Vorgehensweise kann man bei der Gegenleistung auch das gesamte kurzfristige Vermögen miteinbeziehen. Dieses Verhältnis wird dann als Liquiditätskennziffer 3. Grad bez. Generell ist zu beachten, dass Eigenkapital und Liquiditätssituation zwei der wesentlichen Bilanzparameter sind, die in eine Aktienbewertung einbezogen werden müssen.

Beides ist eng mit den Ertragskennzahlen und dem Cashflow verknüpft und entscheidet über den Bestand eines Vereins. Last but not least liefern sie hervorragende Informationen über die Unternehmensqualität und das operative Tagesgeschäft.