Definition Umlaufvermögen

Begriffsbestimmung des Umlaufvermögens

Begriffsbestimmung Die Definition: Sammelbegriff für Vermögenswerte, die nicht dazu bestimmt sind, dauerhaft im Rahmen des Geschäftsbetriebs verwendet zu werden, und die keine Rechnungsabgrenzungsposten sind . sind im Umlaufvermögen enthalten: Warenvorräte, Warenforderungen und andere Vermögenswerte, Sicherheiten, Checks, Kassenbestand, Deutsche Bankguthaben, Bankguthaben. Wertschriften werden nur dann im Umlaufvermögen ausgewiesen, wenn sie zur Veräusserung oder als kurzfristig verfügbare Liquidität vorgesehen sind; ansonsten sind sie im Sachanlagevermögen zu erfassen.  

Wertansätze der kurzfristigen Vermögenswerte: Grundsatz des Niederstwertprinzips (Ausnahme für den Wertpapierbestand der Kreditinstitute nach § 340e III HGB).

Definition des Umlaufvermögens

Als Gegenposten zum Sachanlagevermögen wird das Umlaufvermögen (kurz: UV) bezeichnet: Es stellt die auf der Aktivseite der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögenswerte dar, die nicht dazu bestimmt sind, dem laufenden Betrieb auf Dauer zu dienstleisten ( "247 Abs. 2 HGB"), sondern sich in der Regel langfristig verändern. D. h.: Lagerbestände werden in kürzester Zeit bearbeitet oder veräußert, Debitoren werden beglichen, Gelder werden tagtäglich verbraucht, etc.

Nach HGB wird das Umlaufvermögen in 4 Kategorien eingeteilt: Warenvorräte, Warenforderungen und andere Vermögenswerte, Kassenbestände, Bankguthaben der Bundesbank, Bankguthaben und Checks. Das Umlaufvermögen wird im Unterschied zum (abschreibungsfähigen) Sachanlagevermögen nicht planmäßig abgeschrieben, sondern ist im Falle einer Beeinträchtigung zum Stichtag wertzuberichtigen. Das Umlaufvermögen wird nach dem historischen Kostenprinzip bewertet.

Dies bedeutet, dass das Umlaufvermögen zu Anschaffungs- oder Herstellkosten (bei Vorliegen von selbst erstellten Vorräten) zu bilanzieren ist. Die kurzfristigen Vermögenswerte werden nicht entsprechend der planmäßigen Abschreibung bewertet. Dabei ist jedoch zum Stichtag das in 253 Abs. 4 HGB verankerte Niederstwertprinzip zu beachten, das zu außerordentlichen Wertminderungen des Umlaufvermögens führen kann (z.B. wenn die Zahlung von Außenständen nicht mehr zu erwarten ist oder die Lagerbestände ungenügend sind).

Für die Betrachtung des kurzfristigen Vermögens gibt es eine Vielzahl von Kennzahlen: das Working Capital.

Definition des Umlaufvermögens Definition| Startszene

Wofür steht das Betriebskapital? Die Bezeichnung Umlaufvermögen ist ein Sammelbegriff für Vermögenswerte, die nicht dazu bestimmt sind, dauerhaft im Geschäft zu bleiben und nicht in der Rechnungsabgrenzungsposten enthalten sind. Das Gegenteil des kurzfristigen Anlagevermögens ist das Sachanlagevermögen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stellen einen Teil der Vermögenswerte dar, die für den schnellen Konsum, die Bearbeitung oder die Tilgung genutzt werden.

Die Bilanzsumme eines Betriebes besteht aus dem Umlaufvermögen und dem Sachanlagevermögen. Das Umlaufvermögen ist ein Vermögensgegenstand, der nur für einen kurzen Zeitraum im Betrieb verbleibt und für Konsum, Veräußerung, Verarbeitung oder Tilgung genutzt wird und daher nicht permanent im Betrieb ist. Die Anlagen werden gemäß 266 HGB auf der rechten Bilanzseite ausgewiesen.

Links auf der Aktivseite befinden sich auch die kurzfristigen Vermögenswerte. Im Rahmen der Bestandsanalyse werden aus dem Umlaufvermögen verschiedene betriebswirtschaftliche Kenngrößen berechnet. Die Anlagenintensität ist das Verhältniss zwischen dem Sachanlagevermögen und dem Umlaufvermögen. Bei den Produktionsanlagen dominieren in der Regel die Sachanlagen, während bei den Lieferungen und Leistungen die kurzfristigen Vermögenswerte dominieren.

Bei der Berechnung der Anlagenintensität wird das Sachanlagevermögen durch das Umlaufvermögen geteilt. Zur Berechnung des Verhältnisses des kurzfristigen Vermögens zur Bilanzsumme wird das gesamte Vermögen durch das kurzfristige Vermögen geteilt. Dies führt zum Resultat der Zirkulationsintensität. Zu den kurzfristigen Vermögenswerten können Lagerbestände, Außenstände und andere Vermögenswerte, Sicherheiten, Checks, Kassenbestände, Bundesbankguthaben oder Bankguthaben zählen.

Wertschriften werden nur dann als Umlaufvermögen klassifiziert, wenn sie zur Veräusserung vorgesehen sind, oder als kurzfristig verfügbare Liquidität. Ist dies nicht der Fall, wird dies im Anhang angegeben.