Deckungsgrad 1

Abdeckungsgrad 1

Die Deckungsquote I (1 . Grad) gibt Aufschluss darüber, inwieweit das Anlagevermögen durch das Eigenkapital gedeckt ist, und bei der Anlagendeckungsquote I (auch "Deckungsgrad A") wird das Eigenkapital mit dem Anlagevermögen verglichen. 5.00 / 3.00 / 5 (15 Stimmen). In der Kategorie: Bilanzkennzahlen befindet sich der Artikel "Deckungsgrad I". Abdeckungsgrad 1 (andere Begriffe: Anlagendeckungsgrad 1, Anlagendeckung 1); Deckungsgrad 2 (andere Begriffe: Anlagendeckungsgrad 2):  

Deckungsquote I (Anlagendeckung I, Anlagedeckung I)

Die Deckungsquote I (1. Grad) gibt darüber Aufschluss darüber, in welchem Umfang das Anlagevermögen durch das Eigenmittel abgedeckt ist. Das Langzeitvermögen sollte auch dauerhaft finanzierbar sein (Golden Balance Rule)! Weil das Langfristkapital auch durch das Langfristkapital zählt ergänzt wird und in der Deckungsquote I nur das Eigenmittel enthalten ist, kann auch die Deckungsquote I unter 100% ( "Ziel 70 bis 100%") sinken.

Zählt man jedoch das langfristig gebundene Fremdkapital zum Eigenmittel (Deckungsgrad II), so sollte der Anteil eindeutig über 100% betragen (Ziel 110 bis 150%). Desto weiter der Abdeckungsgrad II über 100% beträgt, desto mehr wird neben dem Anlagevermögen auch das Umlaufvermögen durch langfristiges Kapitals und damit eine höhere Finanzkraft über des gegebenen Vermögens immer mehr finanziert.

Wenn das Anlagevermögen z.B. teilweise kurzfristig refinanziert wird (Anlagendeckungsgrad II unter 100%), könnte das Unternehmertum bei Fälligkeit kurzfristige Verpflichtungen in finanzielle Schwierigkeiten schätzen, da die Umlaufvermögen zur Finanzierung nicht ausreichend sind und das Anlagevermögen nicht so zeitnah liquidierbar ist. Erläuterungen: Zielwert: Das Kapital besteht aus den Passivpositionen der Bilanzen B, C und B.

Im Anlagevermögen sind die Aktivposten A. I. -III. enthalten. Zusätzlich zu den neuesten Nachrichten für Controller und neu eingegangenen Fachartikeln, bieten wir Ihnen über spannende Literaturhinweise, Konferenzen, Kursangebote und führen Sie ausführlich in die einzelnen Softwareprodukte ein. Mithilfe der Excel-Vorlage Liquidità können Sie sich rasch und unkompliziert ein eigenes Abbild Ihres Betriebs Liquiditätslage für für für Die â (bis zu 52) eingesetzten Arbeitswochen.... sind im Vergleich zu ihren Wettbewerbern ergebnisstärker.

mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

1948 wurde in betriebswirtschaftlichen Stellungnahmen gefordert, dass die Lebensdauer einer Komponente eines Vermögenswertes und der Zeitraum, in dem das zur Refinanzierung verwendete Vermögen (Eigen- und/oder Fremdkapital) vorhanden war, zusammenfallen müssen. Die etwas kompliziertere Doktrin lautete: "Es muss eine Einigung zwischen der Bindungsdauer des Vermögens, d.h. der Duration des individuellen Kapitalbedarfs, und der Duration, in der das zur Bedeckung des Kapitalbedarfs verwendete Mittel verfügbar ist, bestehen".

1 ] Dies basiert auf der Annahme, dass beispielsweise das an einer Anlage gebundene fremde Kapital erst zu einem Zeitpunkt fälligen sein sollte, zu dem die aufgelaufenen Abschreibungen ausreichend sind, um das beim Verlassen der Anlage aufgebrachte fremde Kapital vollständig zurückzuzahlen. Zur Bestimmung der Anlagenabdeckung werden das Sachanlagevermögen, das Kapital und ein Teil des Fremdkapitals für die Kalkulation benötigt.

Für die Betrachtung der lang-fristigen Bilanzposten wird zunächst das Eigenmittel mit dem Sachanlagevermögen im Anlagendeckungsgrad I (auch "Deckungsgrad A" genannt) verglichen. In dieser goldenen Bilanzierungsregel heißt es: Es heißt, dass das langfristige Vermögen des Sachanlagevermögens ausschließlich durch Eigenmittel zu finanzieren ist. 5 ] Wird der Betrag von 100 Prozent überschritten (in der Regel sehr selten), so wird die Golden-Balance-Regel im engen Sinn eingehalten, also das gesamte Sachanlagevermögen über die Eigenmittel errechnet.

Die Anlagendeckungsquote II (auch "Deckungsgrad B" genannt, Anlagendeckungsgrad) stellt das VerhÃ?ltnis des langzeitigen verfÃ?gbaren Kapitals zum Anlagevermögen dar: Da auch das langfristig gebundene Fremdkapital in die Ã?berechnung einbezogen wird, kann daraus abgeleitet werden, inwieweit das Prinzip der investitionsfinanzierter Finanzierung fristenkongruent beachtet wurde. 6 ] Wird der Betrag von 100 Prozent übertroffen, wird die Golden-Balance-Regel im weiteren Sinn erfuellt, d.h. das Sachanlagevermögen ist vollständig durch Eigen- und Fremdkapital unterlegt.

Bei der erweiterten Anlagendeckung (auch Anlagendeckungsgrad III genannt) werden auch Bestandteile des kurzfristigen Vermögens in die Kalkulation einbezogen. Bei Erreichen des Wertes von 100% sind das Anlage- und Umlaufvermögen vollumfänglich durch Eigen- und langfristiges Fremdkapital mitfinanziert. Hans Töndury/Emil Gsell, Finanzierung - Capital in Business Administration, 1948, S. 37 ff.