Darlehen Renovierung

Kreditsanierung

Baugenehmigung oder Verbraucherkredit: Wie eine Renovierung sinnvoll mitfinanziert wird. Hamburg/Hamburg (ots) - Das tiefe Zinsenniveau führt derzeit dazu, dass viele Immobilieneigentümer die Renovierung, Instandsetzung oder den Umnutzung ihrer Immobilien zu besonders günstigen Bedingungen vorhaben. Das Finanzierungsspektrum reicht vom Konsumkredit über Förderkredite bis hin zur traditionellen Baudarlehen. Immobilieneigentümer sollten kontinuierlich Reserven für regelmäßige Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen aufbauen.

Baufi24.de stellt dar, welche Finanzierungsmöglichkeiten für Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen geeignet sind. "Die Zinssätze für Ratendarlehen sind in der Regel etwas über denen für durch Grundschulden gesicherte Kredite. Anders als bei der Bauwerksfinanzierung ist bei diesen Darlehen jedoch keine Registrierung einer Grundschuld erforderlich, was kostspielig und zeitaufwendig ist. Bei stabiler Ertragslage sind die wesentlichen Bedingungen für einen Verbraucherkredit bereits gegeben.

Die Darlehensnehmer haben dabei mehrere Vorteile: Ein Verbraucherkredit kann viel rascher und unkomplizierter abgeschlossen werden, der Finanzierungsbetrag kann rascher ausgezahlt werden und die Eigentümer ersparen sich die Gebühren für die Eintragung einer Grundschuld. Auch bei der Tilgung sind Ratendarlehen wesentlich variabler als herkömmliche Hypotheken. Für größere Projekte ab einer Kreditsumme von EUR 350.000 zahlt sich ein klassischer Baufinanzierungskredit aus.

Ein Grundschuldzins auf dem Grundstück wird dem Finanzierungsinstitut als Sicherung gewährt. Bei der Erfassung der Grundpfandrechte sind die Gebühren für den notariellen Bereich und das Katasteramt ausstehen. Zugleich sollten keine weiteren durch Grundschulden gesicherten Darlehen die Liegenschaft beschweren, da eine Registrierung im zweiten Platz oft zu deutlich erhöhten Bedingungen anführt. Durch günstige Zinssätze, einen festen Tilgungsplan und die Option zur Einrichtung von Sondertilgungsmöglichkeiten stellt diese Variation dem Kreditnehmer eine zuverlässige Kalkulationsgrundlage bei erhöhtem Finanzbedarf zur Verfügung.

Mit einer Vielzahl von Fördersystemen fördert die staatseigene KfW die Sanierung und Modernisierung von Liegenschaften. Die KfW vergibt für energiesparende Umbauten, wie z.B. eine neue Heizung oder eine anschließende Wärmedämmung, günstige Kredite und Rückzahlungszuschüsse. In der Regel gilt: Je besser die erzielte Energie-Effizienz, umso größer ist die Subvention. Durch die Integration von Förderkrediten der KfW ergibt sich in der Regel ein niedrigerer Gesamtzinssatz, so dass der Darlehensnehmer seine monatliche Belastung reduzieren kann.

Auf jeden Falle ist es empfehlenswert, sich vor der Durchführung einer Instandhaltungs-, Sanierungs- oder Umbau-Maßnahme von einem Finanzspezialisten beraten zu lassen und bei der Suche nach einer maßgeschneiderten Finanzlösung zu helfen. Künftige Eigenheimbesitzer erhalten umfangreiche Auskünfte zu den Themen Bausparen und Immobilienkauf und -bau.

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