Darlehen für Wohnungskauf

Kredit für den Kauf einer Wohnung

Zusätzliche Kosten für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung Möchten Sie mehr über Ihr Immobiliendarlehen für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung erfahren ? Der Antragsteller folgte dem Rat des Beklagten und nahm ein Darlehen zur Finanzierung des Kaufpreises der Wohnung auf. Ein Schnelllösedarlehen und ein Euribor-Darlehen, genannt BaufiFlex.  

Leitgedanke

Kontaktiere uns für weitere Auskünfte zu diesem Artikel. Im Falle einer Wohnanlage, deren Anschaffung der Altersvorsorge dient, erwartet ein sinnvoller Käufer prinzipiell nicht, dass die geplante Investition erst mehrere Jahre nach dem Rentenalter fertiggestellt sein wird. Die Klage: Eine natürliche Person (Klägerin) richtet sich mit dem Antrag auf Überprüfung ihrer finanziellen Situation und darauf, ihre Altersvorsorge zu optimieren, an ihren Anlageberater (Beklagten).

Der Angeklagte hat ihr empfohlen, eine ihrer Leipziger Wohnungen zu erwerben, um ihre Altersvorsorge zu verbessern. Der Kläger ist dem Vorschlag der Angeklagten gefolgt und hat ein Darlehen zur Kaufpreisfinanzierung der Ferienwohnung aufgenommen. Mit dem Kauf der Ferienwohnung kommt es zustande. Erst in der Folgezeit stellt der Antragsteller fest, dass er zum Zeitpunk der vollen Rückzahlung des Darlehens, auch unter Einbeziehung der erhaltenen Mietzahlungen, rund 78 Jahre im Alter sein wird.

Der Antragsteller würde daher - auch nach Erreichung des Rentenalters - mit den Kreditraten stark belaste. Der Angeklagte hatte den Kläger im Rahmen der Konsultation nicht darauf aufmerksam gemacht. Der Kläger fordert die schrittweise Rückerstattung des Verkaufspreises gegen unbelastete Rücküberweisung der Wohnraum. Dagegen hält der BGH die Forderung der klagenden Partei aufrecht.

Der BGH bescheinigt, dass ein Beratungsfehler des Beklagten vorliegt. Im Laufe der Konsultation hätte der Antragsgegner den Kläger klar darauf hingewiesen, dass er das zur Refinanzierung der erworbenen Wohnanlage gewährte Darlehen bis zum 78. Lebensjahr unter Einbeziehung der geplanten Abschlussfinanzierung nicht in voller Höhe getilgt hätte.

Der Antragsgegner hätte darauf aufmerksam machen sollen, dass der Kauf nicht für die Altersvorsorge geeignet war. Der Angeklagte kann sich nicht darauf berufen, dass der Kläger selbst dies hätte anerkennen können oder sollen. Im Falle einer Wohnanlage, deren Übernahme der Altersvorsorge dient, erwartet ein angemessener Käufer in der Position des Klägers nicht, dass die geplante Investition, wie hier, erst einige Jahre nach dem Rentenalter fertiggestellt wird.

Der Kläger ist berechtigt, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Praxistipp: Gerade in Niedrigzinsphasen ist es für den Privatmann wichtig, im Rahmen von Immobilientransaktionen einen kühleren Blick zu haben. Läuft es doch einmal "falsch", so hat der BGH die Rechte des Wohnungserwerbers durch das vorliegende Gericht wesentlich verstärkt.