Darlehen an Arbeitnehmer

Ausleihungen an Mitarbeiter

Eine von einem Unternehmen an einen Mitarbeiter gewährte Anleihe . Die Einkommenssteuer ist Einkommenssteuer Kredit von einem Auftraggeber an einen Arbeitnehmer. Das steuerliche Hauptproblem ist, dass der Unternehmer im Zusammenhang mit dem bestehenden Beschäftigungsverhältnis mit außergewöhnlich vorteilhaften Darlehenskonditionen, z.B. einem zu niedrigen Zinssatz, befriedigt werden könnte (und oft befriedigt werden wird). In diesem Fall erspart der Auftraggeber dem Arbeitnehmer die Kosten, die ihm sonst durch die Kreditaufnahme bei einem anderen marktgerechten Kreditgeber entstehen würden.  

Der Arbeitnehmer erhält in diesem Falle aus seinem bisherigen Anstellungsverhältnis finanzielle Vorteile, weil ihm keine Kosten entstehen; dies ist ein monetärer Vorzug, der nach den Rechtsvorschriften immer ein Einkommen ist ( § 8 I EStG). Allerdings unterliegen Einkünfte, die ihre Grundlage in einem Beschäftigungsverhältnis haben, in der Regel der Einkommenssteuer (§ 19 I EStG).

Im Falle von Arbeitgeberkrediten ist daher immer zu klären, ob (a) die Kreditkonditionen marktüblich sind oder nicht (im letztgenannten Falle stellt der eingesparte Wert einen monetären Vorzug, d.h. ein Einkommen für den Arbeitnehmer, dar) und, wenn ja, (b) wie hoch dann das entsprechende Einkommen festgelegt werden soll. Im Falle von Echtdarlehen, bei denen ein angemessener Zinssatz und reguläre Tilgungsraten vereinbaren wurden, wird keine Lohnsteuerschuld angestoßen, da der Arbeitnehmer nicht aus dem Tarifverhältnis "übernommen" wird, wenn er keine Vorzüge gegenüber der üblichen Marktbehandlung im Zusamenhang mit dem Kreditvertrag hat.

Zur Beurteilung muss ein Abgleich mit der üblichen Marktgestaltung der entsprechenden Kredite erfolgen. Hat ein Darlehen nicht den normalen Marktbedingungen entsprochen, können die folgenden Umstände auftreten: a) sich die Abweichungen von den Marktbedingungen nur auf den festen Zins erstrecken, d.h. ein Mitarbeiter bekommt ein Darlehen z.B. für 3 Prozentpunkte, für das andere Kreditnehmer der gleichen Kreditwürdigkeit 5 Prozentpunkte zahlen müssen.

In dem Beispiel würde der Vermögensvorteil und damit der einkommensteuerpflichtige Teil natürlich in der Zinseinsparung von 2 %-Punkten liegt. Das Einkommen aus einem Beschäftigungsverhältnis ist nach allgemeinen Grundsätzen auf seinen Zustrom steuerpflichtig; dementsprechend wären die Zinsersparnisse zu dem Zeitpunkt angefallen, zu dem die Verzinsung normalerweise erfolgen müßte. b) Die Abweichungen von den Marktbedingungen können auch darin bestehen, dass der Auftraggeber einen Darlehensbetrag formell vergibt, aber nicht seriös erwarten kann, dass er zurückgezahlt wird (oder unter den gegebenen Umständen nicht seriös eine Wiedereinziehung wünscht).

Der monetäre Nutzen des Mitarbeiters ist in diesem Falle der Gesamtbetrag des angeblichen "Darlehens". Die Zuführung des Betrags - und damit der Steuerschuld - erfolgt bereits vollständig zu dem Zeitpunkt, zu dem der "Darlehensbetrag" an den Mitarbeiter ausgezahlt wird. Auch eine Klassifizierung des Kredits als Scheinkredit dieser Couleur schliesst logischerweise die Möglichkeit aus, vermeintliche Zinsenvorteile zu versteuern.

Sollte der Kreditbetrag wider erwarten später wirklich getilgt werden, ist dies wie eine Tilgung von Arbeitseinkommen zu handhaben. c ) Wird hingegen ein Darlehen zunächst auf einer seriösen Grundlage vergeben (die Tilgung ist ernst gemeint ), aber der Kreditbetrag wird anschließend überwiesen, so wird der überwiesene Kreditbetrag zum Zeitpunkt der Überweisung zu einer monetären Leistung und ist daher erst dann steuerpflichtig.

3 ) Ermittlung des Ausgleichsvorteils: a) Ermittlung der Zinsvorteile: Seither muss der Abgleich mit dem Marktzinssatz auf individueller Basis erfolgen. Weil es sich bei der Kreditvergabe um eine Leistung des Auftraggebers handelt, kann die Vergabe eines Kredits an den Arbeitnehmer durch das Rabattsystem gedeckt werden, aber nur, wenn der Auftraggeber die gleiche Leistung (hier: Kredit) nicht nur in erster Linie für Arbeitnehmer erbringt - daher gilt der Rabattzuschuss vornehmlich nur für Arbeitgeberkredite an Arbeitnehmer von Kreditanstalten.

Bei Arbeitnehmern in anderen Bereichen ist die allgemeine Bestimmung des 8 II StG anzuwenden, nach der die Waren und Leistungen des Auftraggebers mit ihrem Verkehrswert zu bilanzieren sind. Nach 8 II StG werden diese Vergünstigungen jedoch aus Gründen der Vereinfachung nicht berücksichtigt, wenn sie 44 EUR pro Kalendermonat nicht überschreiten (Freistellungsgrenze). Bei einem fiktiven Darlehen (keine ernsthafte Rückzahlung) ist jedoch eine Wertung nach diesen Prinzipien ausgeschlossen; der Prozess ist als Barzahlung zu verstehen.

Ein monetärer Nutzen aus einem Arbeitgeberkredit fällt unter die Einkommenssteuer (Einkommen aus Beschäftigung), da er durch die Beschäftigung des Mitarbeiters entsteht. Da es kein reguläres Gehalt gibt, ist dies eine andere Vergütung. Werden solche Leistungen an eine größere Anzahl von Mitarbeitern gezahlt, kann daher auf Gesuch hin eine Pauschalbesteuerung durch den Unternehmer erfolgen ( 40 I EStG); in diesem Falle verbleibt der kapitalwertsteuerpflichtige Pauschalvorteil dann außerhalb des Rahmens der einkommensteuerlichen Bemessung des Mitarbeiters.

Wenn diese Methode nicht angewandt wird (oder wenn sie nicht praktikabel ist, weil die Anforderungen des 40 I StG nicht erfuellt sind), ist die Individualbesteuerung zu treffen und der Auftraggeber behält die Einkommensteuer einzeln auf den entsprechenden monetären Nutzen aus dem Arbeitgeberkredit ein. Arbeitgeberkredite über Bausparverträge: Dabei wird vom Auftraggeber für eine vergleichbare Zeit weniger liquide Mittel als bei herkömmlichen Arbeitgeberkrediten eingebunden.

Das sofortige Sparen führt nach verhältnismäßig kurzer Zeit zu einem Kreditanspruch, der nach Vergabe des Kaufvertrages für Wohnimmobilien an die Arbeitnehmer des Betriebes ausgeschüttet werden kann. Der Bausparkassenverband nimmt für den Auftraggeber die Bonitäts- und Vermögensprüfung vor und ist für das Bonitätsrisiko verantwortlich.