Billiger Kredit für Hauskauf

Günstiges Guthaben für den Hauskauf

Geringere Eigenmittel - mehr Rendite Frankfurt/Main 08 .01.2016 -- Konsumentenschützer und spezialisierte Medien vermitteln oft den Anschein, dass eine Bau-Finanzierung ohne 20 bis 30 prozentiges Eigenkapitel kaum zu erreichen ist. Vor allem aber: Je mehr Eigenmittel der Erwerber investieren kann, desto einfacher und zuverlässiger wird eine Bauinvestition. Diejenigen, die sich beim Bau der Liegenschaft helfen können, finanzieren auch billiger, weil sie den beliebten neuen Bau billiger kaufen können.  

Die Art und Weise, in der das Kapital zur Verfügung steht, ist daher verhältnismäßig irrelevant. Will eine kinderlose Jungfamilie mit einem Netto-Familieneinkommen von 2.750 EUR eine Liegenschaft für 300.000 EUR erwerben, können verschiedene Varianten entstehen. Angenommen, die Gastfamilie hat einen Eigenkapitalanteil von EUR 6.000 plus rund EUR 3.000 für Anschaffungsnebenkosten.

Der Zinsbindungszeitraum ist 15 Jahre, der Rückzahlungssatz zwei Prozentpunkte und der Monatssatz für das Kreditgeschäft von 240.000 EUR 770 bzw. 840 EUR. Mit einem sehr teueren Provider müssten die Familien bis zu 980 EUR bezahlen. Wenn unsere Gastfamilie für das gleiche Anwesen rund EUR 30000 weniger Kapital investieren könnte, würde der Zins auf 2,07% bzw. 2,47% steigen.

Dann liegen die Monatsraten zwischen 911 und 1000 EUR - bei teueren Kreditinstituten /Versicherungen sind bis zu 1.150 EUR ausstehend. Das heißt, die Finanzierungen arbeiten auch mit einem relativ niedrigen Eigenmittel. In unserem Beispiel führen jedoch zehn Prozentpunkte weniger Eigenmittel zu einer zusätzlichen Belastung von monatlich 150 EUR.

Das sind innerhalb von 15 Jahren EUR 273.000 und eine um EUR 1.000 gestiegene Restverschuldung für das Folgekredit. Insbesondere für jüngere Generationen sollte sichergestellt sein, dass umfassende und regelmäßige Tarifanpassungen möglich sind. Auf diese Weise sind sie weiterhin sehr anpassungsfähig und können bei Bedarfen auch ihren monatlichen Arbeitsaufwand reduzieren - zum Beispiel, wenn sich die nächste Generation registriert.

Betrachten wir unsere Gastfamilie noch einmal als Beispiel, in einer Aufstellung mit wenig Eigenmitteln und einem Kredit von 270.000 EUR. Die Restverschuldung am Ende der Festschreibungszeit (im Falle eines Durchschnittsangebots ) würde in diesem Falle 172 000 EUR betragen. Angenommen, das Einkommen der Familien ist während der Amtszeit um ein Jahrprozent gestiegen.

Der Jahresüberschuss würde dann rund 3.150 EUR pro Kalendermonat betragen. Für diesen Anwendungsfall können unsere Kunden die Monatsrate auf 1.200 EUR aufstocken. Das bedeutet im Klartext, dass selbst wenn eine Folgefinanzierung nur zu einem hohen Effektivzins von 6,50 Prozentpunkten möglich wäre, sie nur 1.200 EUR pro Kalendermonat kostet - wiederum mit zwei Prozentpunkten Rückzahlung.

Dabei ist diese Berechnung äußerst konservativ: Wenn der Hypothekenzinssatz aufgrund der Teuerung und der Zinsstrategie der EZB so kräftig gestiegen ist, werden die von uns budgetierten Einkommenszuwächse von einem Prozentpunkt pro Jahr wahrscheinlich viel zu gering sein. Die Statistik der Finanzplattform Europace zeigt auch, dass Gebäudeeigentümer nicht zwangsläufig 20 bis 30 Eigenmittel aufweisen müssen, bevor sie über den Kauf einer Immobilie nachdenken sollten.

Diese Differenz in den Daten zeigt, dass viele an einer finanzierungsorientierten Investition mit wenig Geld Interessierte darauf verzichten.

Mit einer Quote von zehn oder weniger Prozentpunkten ist dies verständlich. Auch wenn Sie zur Finanzierung einer Liegenschaft nicht ein Quartal des Anschaffungspreises selbst tragen müssen - eine allzu spärliche finanzielle Absicherung bergen Gefahren. Tipp: Wir raten Interessierten, die weniger als zehn Prozentpunkte Eigenmittel verwenden können oder nur das nötige Kapital zur Deckung der Anschaffungsnebenkosten haben, sich auf einen festen Zinssatz von 15 oder noch besser 20 Jahren mit nach Möglichkeit drei Prozentpunkten zurückzuziehen.

Aber wer sich das nicht erlauben kann, sollte sehr sorgfältig abwägen, ob das Eigenheimkaufrisiko dennoch nicht zu hoch ist.