Bei welcher Bank keine Kontoführungsgebühren

An welche Bank werden keine Kontoführungsgebühren erhoben?

ohne Kontoführungsgebühren; kostenlose Giro- und DKB VISA-Karte; weltweite kostenlose Bargeldbezahlung und -abhebung an Geldautomaten. Wenn Sie das berücksichtigen, werden Sie keine unangenehmen Überraschungen erleben. Die meisten Banken haben spezielle Konten für Schüler, Studenten und Auszubildende, für die keine Kontogebühren anfallen.

Direktbanken verzichten zudem häufig auf Kontoführungsgebühren. So müssen z.B. Mitarbeiter keine manuellen Überweisungen vornehmen.

Gründe, warum Kreditinstitute die Gebühren für Konten anheben - Finanzen

Im ganzen Bundesgebiet steigen die Girogebühren der Kreditinstitute und Sparbanken, mal mehr, mal weniger geheim. Sie werden jedoch wahrscheinlich wesentlich mehr aus den Entgelten einnehmen, als sie für Einzahlungen, zum Beispiel bei der EZB, bezahlen. Beim Lesen der Zeitung kam die Hiobsbotschaft am Donnerstagvormittag in die hamburgische Zeitung: "Die Haspa steigert die Kontovergütung für 900.000 Kunden", titelt das Hamburgische Nachtblatt.

Dafür wird die herkömmliche Leistungsbilanz ab Herbst um 34% auf 3,95? pro Monat steigen. Die exklusiveren "Joker-Konten" kosten in Zukunft 7,90 EUR - ein Zuschlag von 15 Prozentpunkten auf den Istpreis. Bundesweit steigen bei Volkswagen Banken, Sparbanken und vielen privaten Institutionen die Kosten für Konto und Karte mehr oder weniger insgeheim.

So berechnet die Münchener Innenstadtsparkasse nun 7,95 statt 4,95 EUR für das "private Girokonto comfort". Bislang ist das kostenfreie Onlinekonto nur dann kostenlos, wenn jeden Monat mind. 1750 EUR auf das Depot eingezahlt werden. Andernfalls werden hier auch etwas weniger als fünf EUR anfallen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass den Verbrauchern nun mehr Funktionen zur Verfügung stehen.

Hierzu zählen beispielsweise Gratis-SMS-Nachrichten, wenn das Saldo auf dem Spielerkonto einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Andererseits sollten die Verbraucher wesentlich mehr zahlen als bisher. Es gibt jetzt eine Form von "All-Inclusive"-Konto, für das die HVB ganze 14,90 EUR im Jahr berechnet. Die Gründe, warum so viele Kreditinstitute die Kosten steigern, sind klar:

Aufgrund der Zinsenkrise erzielen sie aus den Depots ihrer Kundschaft kaum etwas. In diesem Fall ist auch ein Bußgeld von 0,4 Prozentpunkten ausstehend. In Anbetracht dessen erscheint es für die Kreditinstitute gerechtfertigt, zu prüfen, ob sie die anfallenden Gebühren an die Verbraucher weitergeben wollen. Nur: Ist es wirklich so, dass nur die Ausgaben weitergegeben werden - oder erlauben sich viele Kreditinstitute nicht lieber "einen Schluck oben drauf", wie es in einer großen Bank unter der Handfläche genannt wird?

Ist es nicht letztlich gerechter, transparent und kostengünstiger für die Verbraucher, wenn die Kreditinstitute die Negativzinsen an die Kontobesitzer weitergeben? Ein negativer Zinssatz für Privatbankeinlagen wäre angesichts der Diskussion der vergangenen Jahre und Monaten keine Option; er würde einen tabuisieren. Offizielle Informationen darüber, wie viel Guthaben auf dem Kontokorrent in Deutschland vorhanden ist, liegen nicht vor.

Allerdings kommen die Analysten von Barkow Consulting auf der Grundlage von Bundesbankdaten zu dem Schluss, dass es sich derzeit um rund 200 Mrd. EUR handelt. Geht man davon aus, dass die Kreditinstitute die Hälfe des EZB-Zinssatzes an die Kontobesitzer weitergeben, d.h. einen Strafzinssatz von durchschnittlich 0,2 Prozentpunkten erhöhen, würde dies zu einer jährlichen Gebühr von 400 Mio aufkommen.

Wenn dagegen die Institutionen ihre Beiträge z. B. um zwei EUR pro Kalendermonat steigern, ist die Hebelwirkung viel höher. Mit rund 100 Mio. laufenden Konten in Deutschland wären es 200 Mio. EUR pro Jahr. Das sind 2,4 Mrd. EUR pro Jahr. Für den einzelnen Anwender wird diese Theorieberechnung verständlicher. Nimmt man die Barkower Zahlen noch einmal als Grundlage, dann hat eine durchschnittliche deutsche Leistungsbilanz einen Jahresdurchschnitt von rund 2000 EUR.

Bei einem Strafrahmen von 0,2 Prozentpunkten würde die Bank vier EUR pro Jahr vom Verbraucher zurückhalten. Im Gegensatz dazu hat die Gütersloher Sparkassen ihren Kundinnen und Verbrauchern seit der letzten Gebührensteigerung 42 EUR pro Jahr allein für Kreditkarten berechnet. "Es spricht vieles dafür, dass die Kreditinstitute einer Berechnung folgen.

Jetzt, da sie die Zinssätze für Spargelder immer weiter und weiter gegen Null abgesenkt haben, ist es an ihnen, die Kosten zu tragen. Solange der Strafzinssatz als Bedrohung genutzt, aber nicht angewendet wird, empfindet der Auftraggeber die Gebührenerhöhung als das geringere übel. "Wenn die erste Bank die Zinssätze auf minus senkte, würde der Protest einprogrammiert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Konsument Honorare annimmt, ist viel höher, auch wenn sie am Ende viel höher sind", sagt Banken-Kenner Junge. Eine Senkung der Zinssätze unter Null würde auch einen erheblichen fachlichen und rechtlichen Handlungsaufwand für die Kreditinstitute mit sich bringen. Dagegen können die Honorare "auf Knopfdruck" erhoben werden, wie Barkow sagt. Mit anderen Worten, da es kaum Anstrengung gibt, sind zwei Euros des Umsatzes gleichzeitig zwei Euros des Gewinns.

Auch wenn die Kundinnen und Kunden die Bedingungen für Tagesgelder oder Baufinanzierungen sehr eng miteinander abstimmen, bleibt die Mehrzahl der Befragten dem Leistungskonto ihrer Bank gegenüber loyal. Dreiviertel aller Inländer haben trotz neuer Kontowechseldienste noch ihr Konto bei der Bank, bei der sie es immer hatten, wie eine Untersuchung des digitalen Verbandes Bitkom anfangs Juli ergab.

Wahrscheinlich muss die Hamburgische Landesbank nicht befürchten, dass viele Kundinnen und Servicekunden ihr Kundenkonto nun auflösen.