Bank ohne Kontoführungsgebühren 2015

Keine Kontoführungsgebühren 2015

Wenn du kein Girokonto hast, bist du heutzutage im Arsch . Die durchschnittlichen Kosten eines Girokontos liegen bei etwa zehn bis 15 Euro pro Monat (Stand Dezember 2015). Und das auch ohne Netz und Doppelboden, denn das Konto ist dauerhaft kostenlos. Ein Kreditinstitut darf Verträge mit seinen Kunden ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht ändern.  

Berater: Abzug der Kontoführungsgebühren von der Einkommensteuer

In der Regel müssen Sie als Debitor eine Bearbeitungsgebühr einbehalten. Sie können diese Kosten pauschal von Ihrer Jahreserklärung abziehen. Die meisten Menschen haben heute ein Girokonto, da fast alle Finanztransaktionen tagtäglich durchgeführt werden. Die Finanzinstitution, die das Depot führt und alle Tätigkeiten wie Transfers, Lastschriften und Einlagen durchführt, berechnet in vielen FÃ?llen eine GebÃ?hr, die der Kundin in der Regel mÃ?

Der Betrag dieser Provision hängt unter anderem von der Kontoart ab. Teilweise werden auch kostenfreie Bankkonten offeriert. Mit der jährlichen Einkommensteuererklärung können Sie die Kontoführungsgebühren bis zu einem pauschalen Betrag von 16 EUR ohne Nachweise einbehalten. Über 16 EUR hinausgehende Forderungen sind durch die jeweiligen Bankauszüge nachzuweisen, um eine Rückerstattung zu erhalten.

In der Regel gehören die Kontoführungsgebühren zu den so genannten einkommensbezogenen Aufwendungen, die bis zu einem Gesamtbetrag von 920 EUR abgezogen werden können. Wenn Sie unter diesem Wert bleiben, werden die Kontobeträge nicht zurückerstattet.

Falls das kostenlose Konto auf einmal etwas einbringen soll....

Nur wenn der Auftraggeber dem explizit zugestimmt hat, dürfen Kreditinstitute ihre unentgeltlichen Kontokorrentkonten in ein Kontenmodell mit Kontoführungsgebühren umwandeln. Ein Kreditinstitut hatte seinen Kundinnen und Kundschaft angekündigt, dass es zuvor freie Bankkonten in ein Premium-Modell umgewandelt hat. In den ersten zwölf Monaten bliebe das Depot kostenlos, dann müssten die Kontoführungsgebühren von 5,99 Euro pro Monat bezahlt werden.

Zugleich wurde den Verbrauchern innerhalb von acht Kalenderwochen ein Widerspruchs- und nach Ablauf der zwölf Kalendermonate ein Widerrufsrecht gewährt. Die Verbraucherorganisation wurde vom Amtsgericht Mönchengladbach begünstigt. Ein Kreditinstitut darf ohne dessen explizite Einwilligung keine Vertragsänderungen mit seinen Abnehmern vornehmen. Für das Bundesgericht ist das Benachrichtigungsschreiben der Bank für die Verbraucher irreführend.

Der Brief vermittelt den irrtümlichen Anschein, dass die Bank das Bankkonto ohne die vorherige schriftliche Genehmigung des Auftraggebers umwandeln kann. Dies ist jedoch höchstens vorstellbar, wenn mindestens die Allgemeinen Bedingungen tatsächlich vorsehen, dass sich die Bank auch das Recht vorbehält, Änderungen in Bezug auf die Vergütung vorzunehmen. Hierfür ist die Einwilligung des Auftraggebers vonnöten. Das bloße Verschweigen eines Auftraggebers auf das Benachrichtigungsschreiben stellt in keiner Weise eine Einwilligung dar (LG Mönchengladbach, Entscheidung vom 26.11.2012, 8 O 62/12).