Ausländische Investitionen

Auslandsinvestitionen

Ausländische Direktinvestitionen ermöglichen es Unternehmen, weltweit neue Absatzmärkte zu erschließen . Zugleich werden auch in Deutschland Investitionen getätigt. Die positive Wirkung ausländischer Direktinvestitionen tritt jedoch nicht ein. Investitionen in die Online-Enzyklopädie: Kapital- und Finanzanlagen von Gebietsfremden (ehemals Gebietsfremden) im Wirtschaftsraum. Investitionen beinhalten auch Abflüsse in exakt gleicher Höhe.  

mw-headline" id="Definition">Definition[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Bei den ausländischen Direktinvestitionen handelt es sich um eine Investition im grenzüberschreitenden Rahmen, die von einem einheimischen Anleger (natürliche oder juristische Person) getätigt wird. Das wichtigste Differenzierungskriterium für direkte Investitionen ist im Gegensatz zu Portfolioinvestitionen der Einfluß und die Steuerung der Geschäftsaktivitäten im In- und Ausland und damit die Rendite. Die direkten Investitionen sind daher Teil des weltweiten Geldtransfers (und damit der Globalisierung).

Nach Angaben des Internationalen Währungsfond ist eine direkte Investition durch eine Teilnahme von mind. 10 Prozent an der ausländischen Gesellschaft gekennzeichnet, wovon in der Regel eine Teilnahme von 25 Prozent oder mehr unter Einbeziehung des Kontrollaspekts angenommen wird. Direkte Investitionen haben eine Fluss-, Bestands- und Einnahmekomponente. Dieser strömungsbasierte Ansatz korrespondiert mit der Funktion der direkten Investitionen in der Leistungsbilanz, in der sie Teil der Kapitalbilanz sind.

Ersteres umfasst den Kauf von Gesellschaftsanteilen oder anderen Gesellschaftsanteilen an ausländischen Bestandsgesellschaften und deren Reserven sowie die Übertragung von Gesellschaftskapital zur Unternehmensgründung im Inland. Zweitens gibt es neben der Kapitalerhöhung auch interne Darlehen der Muttergesellschaft an die Tochter und von der Tochter wieder investierte Gewinne im In- und Auslandbereich. Dieser Ansicht entsprechend ist die Bedeutung der direkten Investitionen in ausländische Vermögenswerte.

Somit verändern sich die Kapitalanlagen auch durch Wechselkursänderungen, neue Bewertungsprinzipien (z.B. Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungsstandards), etc. Aus dieser Sichtweise ergibt sich die Bedeutung der direkten Investitionen in der Leistungsbilanz, wo sie Bestandteil der Kapitalerträge sind. Die Beweggründe für direkte Investitionen sind vielfältig. Bruce Kogut hat 1985 eine Übersicht[1] veröffentlicht, die sich auf große Konzerne konzentriert, wonach große Konzerne in den nachfolgenden Bereichen Wettbewerbsvorteile erlangt haben:?

Kapitalmärkte - wo einem Unternehmertum durch eine bessere Liquiditäts- oder Fremdkapitalfinanzierung ein einfacher und leichter Zugriff auf die Kapitalmärkte ermöglicht wird. Informationsarbitrage - Wissens- und Erfahrungsunterschiede in Produktion, Marketing oder Organisation können durch direkte Investitionen in verschiedene Märkte genutzt werden. So kann ein in der Lage befindliches Untenehmen einen unmittelbaren Konkurrenzvorteil in solchen Marktsegmenten erringen.

Die hohen Investitionen in Gebieten mit relativ stabiler Politik sind unbedenklicher als in Gebieten mit starker Unsicherheit. Der zunehmende Wettbewerb in den klassischen Heimatmärkten veranlasst die Unternehmer, diese Vorzüge zu nutzen. Im Falle von Auslandsdirektinvestitionen liegt der Schwerpunkt auf der Wahl des Standortes. Bestimmte Hindernisse können jedoch zu Beschränkungen oder dem Fehlen ausländischer Direktinvestitionen mit sich bringen.

Die markt- und kostenorientierten Gründe für die Wahl des Standortes sind entscheidend, wenn das Bundesland ein innovationsfreundliches Klima in Gestalt von niedrigen Barrieren vorweisen kann. Vorteile der Internalisierung: Ein Konzern muss seine konkreten Konkurrenzvorteile selbst ausspielen und nicht an die bereits etablierten Konzerne weiterverkaufen, z.B. in Gestalt von Lizenz.

Dabei ist zwischen ausländischen Direktinvestitionen in Form von Investitionen (Direktinvestitionen) und ausländischen Indirektinvestitionen (Portfolioinvestitionen) zu differenzieren. Im Falle von erstgenanntem muss der Anleger die übernommenen Betriebsmittel unmittelbar steuern. Im Falle indirekter ausländischer Investitionen geht es dem Anleger dagegen nur darum, an den aktuellen Gewinnen einer von anderen gesteuerten Erzeugung zu partizipieren. Ausländische Investitionen können sowohl für den Anleger als auch für das Investitionsland zu Problemen führen.

Dabei geht es für den Anleger vor allem um die Sicherung seiner Investition und das Recht, Erträge wieder in sein Herkunftsland zu transferieren. Andererseits haben vor allem die Schwellenländer Schwierigkeiten damit, dass einige Anleger dort die Korruptionsbekämpfung vorantreiben und dass oft die internationalen Normen des Umwelt- und Arbeitsschutzes nicht eingehalten werden (Extremfälle: Sweatshops).

Vor allem die UNCTAD befasste sich zunächst mit der Regulierung der nationalen und europäischen Rahmenbedingung für ausländische Investitionen. In der OECD gab es Ende der 90er Jahre den Vorschlag für ein multinationales Investitionsabkommen (MAI), gegen das unter anderem die französische Bundesregierung ihre Besorgnis äußerte. Die Vorteile ausländischer Investitionen und die Konzepte zu ihrer Regulierung werden im Kontext der Diskussion über Internationalisierung und Neliberalismus kontrovers diskutiert. Für die Diskussion über die Zukunft der ausländischen Investitionen ist es wichtig, dass sie sich an den Bedürfnissen der Bürger orientieren.

Einige sehen in der Diskussion über das multinationale Investitionsabkommen den Ursprung der Kritik an der Globalisierung als unabhängigen Ansatz. Makroökonomisch betrachtet ist die Summenbildung der ausländischen Investitionen (Nettoauslandsinvestitionen) von Interesse, die per Definition mit den Kapitalexporten übereinstimmt. Im Gegensatz dazu stellen Investitionen aus dem In- und Ausländer den Kapitalimport dar, und zusammen ergeben diese beiden Posten die Kapitale.

Unter ( "ausländische") Direktinvestitionen versteht man die wirtschaftliche Teilnahme eines Anlegers ( "Direktinvestor", "Muttergesellschaft") an einem in einem anderen Staat ansässigen Betrieb (Direktinvestitionsunternehmen, Tochtergesellschaft), die in der Regel dazu dient, etwaige Markteintrittsschranken (z.B. Handelsbarrieren) zu überwinden und die nach ihrer Beschaffenheit und ihrem Anwendungsbereich auch einen nachhaltigen Einfluß auf die Geschäftscharakteristik dieses Betriebs ausüben soll.

Nach internationalem Standard (siehe Abschnitt) wird davon ausgegangen, dass der erforderliche "nachhaltige Einfluss" besteht, wenn die Holding einen Anteil von mind. 10 v. H. am Kapital des Direktinvestitionunternehmens hat. Inländisch wird zwischen aktiver Direktinvestition (Direktinvestitionen im Ausland) und passiver Direktinvestition (ausländische Direktinvestitionen inländischer Herkunft) unterschieden. Primäre Effekte repräsentieren die Finanzierungsart, die sich im Wesentlichen mit dem Investmentprozess ausländischer Gesellschaften befasst.

Dabei werden zwei Typen unterschieden: Zu den bereits bekannt gewordenen Greenfield-Investitionen gehören Zusammenschlüsse und Akquisitionen von ausländischen Gesellschaften. Macht ein Konzern ausländische Auslandsdirektinvestitionen in einem anderen Staat, wird er länderübergreifend (TNK - Transational Corporations). Anteil der ausländischen Arbeitnehmer an der Gesamtzahl der Arbeitnehmer.

Nebeneffekte sind die sich aus der Art der Investition ergebenden Nachteile. Die direkten Investitionen decken einige Gebiete ab, wie z.B: Positiver Effekt Greenfield-Investitionen können zu einem deutlichen Anstieg der Investitionen in Entwicklungsländer werden. Auch die ausländischen Direktinvestitionen leisten einen aktiven Anteil an der Diversifikation der Erzeugungsstruktur durch den Transfer neuer Bewirtschaftungstechniken und Technologietransfer.

Auf der anderen Seite haben ausländische Investitionen auch einen negativen Einfluss. Die Verdrängung führt zu einem Investitionsrückgang nach den Investitionen der TNCs. Die direkten Investitionen werden als ein wichtiges Indiz für die Internationalisierung angesehen. Die direkten Investitionen in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) werden als das am weitesten verbreitete Messinstrument für die Internationalisierung einer Wirtschaft angesehen, das sich aus den Statistiken über die direkten Investitionen ergibt.

Diese Kennzahl wird für Mittelzuflüsse, Vorräte oder Erträge aus direkten Investitionen berechnet. Für ausländische Investitionen gibt es mehrere Ursachen. Als Grundhandbuch für direkte Investitionen dient das Zahlungsbilanz-Manual des Weltwährungsfonds (IWF). Anlagen im In- und Auslande unterstehen zunächst der Rechtsordnung des Aufnahmelandes. Im Gegensatz zu Portfolio-Investitionen sind auch Direktanlagen nach dem Völkergewohnheitsrecht durchgesetzt.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert folgte der Calvo-Doktrin die Ansicht, dass Ausländer, z.B. bei Nationalisierungen im Aufnahmeland, nur Anspruch auf Gleichstellung mit einheimischen Bürgern haben, d.h. es gibt kein Recht auf diplomatischen Schutz. Es gibt heute zahlreiche bilaterale und multinationale Investitionsabkommen, Investitionssicherheit durch regionalwirtschaftliche Abkommen (Europäische Gemeinschaft, North American Free Trade Agreement, ASEAN und Mercosur) und korrespondierende Abkommen im Kontext von OECD und WTO.

Die Abkommen werden geschlossen, um ausländische Anleger fair en Wettbewerb zu ermöglichen, den Vermögensschutz der Anleger zu sichern und ihnen die Gelegenheit zu geben, ihre Rechte im Aufnahmeland zu durchsetzen. Auf der anderen Seite sind die direkten Investitionen auch besser vor subtileren Formaten der Eigentumsintervention wie ex post unverhältnismäßigen und diskriminierenden regulatorischen Anforderungen unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzbedarfs abgesichert.

Er besteht in Fällen der Anwendung außerhalb des Geltungsbereichs des regionalwirtschaftlichen Abkommens, vor allem, wenn der jeweilige Investitionsschutzabkommens eine Absicherung nach ICSID (International Centre for the Settlement of Investment Disputes) bereitstellt. Freiricks, Claudia (1998): International Direct Investment of Medium-Sized Enterprises, 1st edition, Berlin: Publishing House for Science and Research. Stehn, Jürgen (1992): Ausländische Direktaktivinvestitionen in den Industriestaaten, 1st Edition, Tübingen:

Rüdiger, Mrotzek (1989): Auswertung von ausländischen Direktinvestitionen mit Unterstützung von Operational Investment Calculations, Volume 34, Wiesbaden: ? ab Michael Biallas: Die Neugründung einer Tochterfirma als internationales Markteintrittskonzept für Servicegesellschaften.