Ab wann Lohnt sich eine Umfinanzierung

Wann lohnt sich eine Refinanzierung?

Daher ist es schwierig, generell zu sagen, ob sich die Umschuldung in jedem Fall lohnt. Restschuld und Laufzeit des Darlehens sowie die Berechnungsmethode der Bank. method. Die Kreditnehmer stehen zwangsläufig vor der Frage, wann sich eine Kreditumschichtung lohnt. Seit Jahren wird er immer wieder als Testsieger für Gebühren und Änderungsmöglichkeiten bewertet.

Problemlösung: Umterminierung von Darlehen

Hier erfahren Sie, wann sich eine solche Umschuldung lohnt und welche Besonderheiten zu berücksichtigen sind. Bei einer Kreditumschichtung wird ein vorhandener Darlehensvertrag durch eine neue Finanzierungsvereinbarung ersetzt. Dies wäre besonders sinnvoll, wenn die Marktzinsen seit dem Abschluß des Altdarlehens erheblich gefallen sind.

Aufgrund der Umschuldungen können Schuldner entweder die Monatsraten senken oder - bei gleichbleibenden Tranchen - das Darlehen durch einen erhöhten Rückzahlungsanteil rascher auszahlen. In den meisten FÃ?llen ist eine Umterminierung nur dann sinnvoll, wenn der neue Zins unter dem des laufenden Darlehens liegt. Zusätzlich sind die Bearbeitungsentgelte und eventuelle Aufwendungen für die vorgezogene Rückzahlung des Altkredits zu berücksichtigen.

Insbesondere bei Ratendarlehen erheben die Kreditinstitute oft eine so genannten Frühtilgungsgebühr, mit der sie sich die durch die Beendigung verlorenen Zinszahlungen zum Teil selbst ersetzen wollen. Hinweis: Wurde ein Darlehen mit Grundbucheintrag gesichert, müssen auch die Aufwendungen für eine Anpassung der Grundschuld bei einer Leistungsberechnung pro/auftragsbezogener Neuplanung berücksichtigt werden. Sie belaufen sich z. B. bei einer Restverschuldung von 150.000 EUR auf ca. 300 EUR für eine reine Aufgabe und ca. 1000 EUR für eine Stornierung und Neuanmeldung.

Insbesondere die durch Umschuldungen bei einem Kontokorrentkredit erzielten Kosteneinsparungen sind sichtbar. Insbesondere bei längerer Nutzung des Kontokorrentkredits (Faustregel: mehr als drei Monate) ist es sinnvoll, die Verschuldung auf ein Ratendarlehen mit wesentlich günstigeren Zinssätzen umzuschulden. Dies trifft zumal die Bank für die Neuordnung von Kontokorrentkrediten keine weiteren Rücknahmegebühren erhebt.

Insbesondere bei besonders großen Darlehensbeträgen, wie z.B. bei Baufinanzierungen, wird der Zins in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum im Darlehensvertrag festgelegt (Festzins). Die Verzinsung der verbleibenden ausstehenden Verbindlichkeiten wird nach Ende dieses Zeitraums an die jeweilige Marktlage angepaßt. Wenn der Darlehensnehmer mit den neuen Zinskonditionen des Altkreditgebers nicht übereinstimmt, kann er den ausstehenden Kreditbetrag über einen neuen Kreditgeber umplanen.

Zur Vermeidung des Risikos, das erste Erneuerungsangebot des ehemaligen Darlehensgebers aus Zeitgründen annehmen zu müssen, sollten die Darlehensnehmer spätestens acht Monate vor Ende der Zinsbindungsfrist bei ihrer Hausbank Nachfolgeangebote anfordern. Zusätzlich zu den Differenzen des Effektivzinssatzes sind auch die Verarbeitungsgebühren und die Gebühren für eine eventuelle Grundschuldverlagerung zu berücksichtigen.

Wenn z. B. die Festschreibungszeit für ein Immobiliendarlehen mehrere Jahre nicht abläuft, können sich die Darlehensnehmer dennoch im Voraus ein günstig verzinsen. Für die Folgefinanzierung wird der jeweils gültige Zins festgelegt. Als Gegenleistung für das Zinssicherungsgeschäft addieren die Kreditinstitute in der Regelfall für jedes Jahr der Laufzeit rund einen Zehntel eines Prozentpunktes zum Zins.

Inwieweit sich ein Terminkredit am Ende wirklich auszahlt, ist jedoch abhängig von der weiterentwicklung. Letztendlich ist ein solches Kredit nur eine Vermutung über die zukünftige Marktentwicklung der Zinssätze.

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